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...also, unter sich mit der Materie befassen, verstehe ich einfach, daß man versuchen muß zu verstehen wie die Mechanismen grundsätzlich funktionieren...bzw. funktionieren können.
...und unter optimieren verstehe ich, nicht einfach sitzen bleiben sondern aktiv werden.
Den Einstieg plane ich tiefer....wo weiß ich noch nicht....das muß man sehen....
Die guten sollte man laufen lassen, die schlechten, seiner persönlichen Schmerzgrenze entsprechend rausschmeißen...zurückgewinnen gibt es nicht.
Eine Erfolgsquote wird immer gut sein, wenn man die "richtige Welle" erwischt. Dazu gehört Information. Nicht unbedingt das Lesen von irgendwelchen Bilanzen, oder das Studieren von Charts....sondern einfach versuchen zu erkennen, wo können neue Trends entstehen, was ist interessant, was denken die sogenannten Experten. Und aus einem Sammelsurium von Information, muß dann eben die persönliche Entscheidung resultieren.
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Zitat von Dir: Kostolanys Hund rennt mal vor und mal hängt er zurück, um dann wieder vorzupreschen.
Wer sagt mir, dass eine Aktie, die bis zu meinem Stoppkurs fällt nicht am nächsten Tag wieder nach vorne preschen wird? Wenn ich meinen Stoppkurs auf 15% unter meinen Kaufkurs ansetze, dann ist das durchaus noch normale Schwankungsbreite. Also ein Kurs, von dem sich eine Aktie auch leicht wieder erholen kann. Hierbei ist es egal, ob der Stoppkurs nun bei -15% oder bei -30% liegt. Es gäbe genügend Argumente zu sagen: "Jetzt ist die Aktien so weit gefallen, alle negativen Nachrichten sind jetzt im Kurs verdaut; jetzt geht's wieder nach oben". Und man traut sich nicht zu verkaufen, weil man darauf wartet, dass der Kurs wieder anzieht (was ja auch oft genug passiert).
Deine Taktik wird aber spätestens dann nicht mehr aufgehen, wenn Du auf einmal in einer Baisse feststellst, dass Du keine "guten" Aktien mehr hast, die Du laufen lassen kannst. Plötzlich dümpeln alle unterhalb des Einstandskurses.
Dieser Zustand kann schnell eintreten, wenn Du bei 7000 wieder in den Markt einsteigst und die Kurse fallen bis auf 5000.
Dann stehst Du nämlich sehr schnell vor der Frage, ob Du tatsächlich bei allen Aktien die Reißleine ziehst oder ob Du nicht doch darauf hoffst, dass eine Gegenbewegung einsetzt. Und dann will ich Deine Nerven sehen, wenn durch Deine Stopp-Order 20% Deines eingesetzten Kapitals den Bach runtergehen. Und die Kurse danach wieder anziehen und steigen und steigen und steigen und Du Dich grün und blau ärgerst, dass Du verkauft hast.
Das ist nämlich der Alltag eines Börsianers zu einer Zeit, in der die Börse eben nicht nur eine Richtung kennt.
Aber ich finde es toll, dass Du es schaffst zu erkennen, wo neue Trends entstehen und was die Experten so denken.
Und auch, dass Du so aktiv bist; also die guten Aktien laufen lassen und die schlechten rausschmeißen.
In einer Börsenphase, in der die Aktien seit einigen Jahren nur nach oben gehen hat jeder Recht, der Aktien kauft, egal mit welcher Philosophie, mit welcher Begründung oder mit welcher
"Erfahrung".
In dieser Zeit gibt es viele "Experten", denn der Kursverlauf gibt ihnen ja Recht.
Euer Vorwurf, ich hätte an der Börse nichts gelernt ist völlig berechtigt und stimmt.
Ich halte es dabei mit Sokrates ("Ich weiß, dass ich nichts weiß") und stelle fest: "Ich habe gelernt, dass ich nichts gelernt habe".
Gruß
eccki