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| Plauderecke ... alles was nicht zum Thema Münzen paßt ! |
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Umfrageergebnis anzeigen: Schuldenerlass für Griechenland ?
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Ja, Schulden erlassen
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13 |
28,26% |
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Nein, auf keinen Fall
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32 |
69,57% |
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Mir doch egal
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1 |
2,17% |
17gefällt
18-07-2011, 20:10
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#26 (permalink)
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Ich kann mich an einen Bericht erinnern, in dem die Landung eines Schiffes deutscher Kämpfer beschrieben war. Die Deutschen entluden mühsam ihr Schiff, während die Griechen zuschauten. Erat als sie bezahlt wurden halfen sie mit.
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Lassen wir doch die Vergangenheit ruhen und uns nach vorne schauen.
Dazu gehört selbstverständlich, daß die Griechen sparen und von liebgewonnenen Gewohnheiten Abschied nehmen müssen.
Man sollte sie auf diesem steinigen Weg soweit wie möglich unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Schulden zurückbezahlen zu können.
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18-07-2011, 20:11
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#28 (permalink)
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Ich habe klar auf "Ja" geklickt, wobei ich nicht direkt für einen Schuldenerlass bin, sondern eher dafür, nochmals "Geld runterzuschicken". Aber, auch wenn es sich sehr negativ anhört, muss der griechische Staatshaushalt von der EU noch viel strenger überwacht und mitverwaltet werden.
Das Problem, das bei einem entgültigen Staatsbankrotts Griechenlands enstehen würde, ist, dass Banken und Versicherungen weltweit - vor allem aber in der EU - schwere einbußen hinnehmen müssen und eine erneute Kettenreaktion entstehen könnte. Im Endeffekt würde jedem einzelnen von uns eine Staatsinsolvenz teurer zu stehen kommen als die Vorsorge, das diese nicht eintritt.
Ich muss dazu sagen, dass ich mich vor allem auch über die Reaktionen der Griechen ärgere. Es wurde jahrelang anscheinend Misswirtschaft betrieben - das war eben und ist jetzt egal - aber jetzt muss man dazu stehen und das Ganze wieder gerade biegen, ich habe aber das Gefühl, die Griechen wollen das gar nicht, die wollen weiter so leben wie bisher, aber nichts für die Staatssanierung tun. Es müssen noch viel strengere Massregelungen her, wobei es natürlich so gut wie nur Verlierer geben wird, aber es muss sein. Ein sinkendes Schiff kann ich nur damit retten, in dem ich die Löcher eben stopfe und die Metapher vom Staatsschiff kennen wir ja zu genüge aus der Antike.
Nochmals zusammengefasst, meiner Meinung nach, sollte man den Bürokratieschwachsinn und das Paragraphenreiten sein leisen und Griechenland nochmals ein hohe Geldsumme zukommen lassen, an der man bestimmte Bedingungen knüpft, die der EU einen besseren Einblick und mehr Mitspracherecht im staatseigenen Haushalt zugesteht.
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18-07-2011, 21:20
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#29 (permalink)
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Egal, wie man es dreht und wendet. Ein vollkommen zufriedenstellendes Ergebnis wird es nicht mehr geben. Ich denke Raphael hat Recht. Ein Teilschuldenerlass ist richtig. Viel wichtiger scheint mir aber ebenso das Durchsetzen und Festzurren von politischen und rechtlichen Regelungen auf europäischer Ebene, die einer Wiederholung des Griechenland-Falls vorbeugen - notfalls auch unter Zuhilfenahme drastischer Mittel.
Momentan verbringt die EU bzw. die Euro-Staaten sehr viel Zeit mit der lästigen Diskussion über eine europäische Rating-Agentur. Das ist ein Show-Effekt um eigene Fehler im System der Währungsunion (vor allem Sanktionsmöglichkeiten betreffend) zu übertünchen. Die Rating-Agenturen sind nicht die Wohlfahrt, sondern knallhart kalkulierende Wirtschaftsunternehmen. Die interessiert es doch überhaupt nicht, OB Griechenland unter enormen Schulden leidet und WER leidet, sprich die sozialen Aspekte der Krise, sondern es geht ihnen darum den rein finanziellen Aspekt aufzuzeigen, DASS Griechenland Schulden hat. Damit machen die u.a. ihr Geld. Das muss keinem gefallen-----mir auch nicht, aber es ist leider so. Die Schaffung einer europäischen Rating-Agentur, wie sie für 2012 anvisiert wird, bringt da leider gar nix....außer zusätzlichen Ausgaben. Solange die Politik der Agentur diktiert, wie sie wann bestimmte Finanzprodukte zu bewerten hat, spiegeln deren Prognosen die Realität nicht wider. Und das weiß jeder, und daher wird sich auch niemand - schon gar nicht Investoren und Spekulanten - an den Bewertungen der Agentur orientieren, sondern weiterhin an den Vorgaben der amerikanischen Rating-Agenturen.
Ansonsten ist es in Griechenland so, wie sonst überall auch. Die Großen, die wesentlich an bzw. vor der Krise verdient haben, sind mit ihrem Geld längst weg bzw. werden geschont. Die kleinen Leute (eigentlich hasse ich den Begriff, klingt so abwertend) müssen bezahlen. Ich kann ihren Unmut verstehen.
Richtig verärgert bin ich über jene, die keine ausreichende Kontrolle bei der Aufnahme von Griechenland in die Währungsunion ausgeübt haben und sehenden Auges diese Entwicklungen in Kauf genommen haben - auf nationaler Ebene wie auch auf EU-Ebene.
Geändert von Eligius (18-07-2011 um 21:23 Uhr)
Grund: Verschrieben
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18-07-2011, 21:36
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#30 (permalink)
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Das Problem, das bei einem entgültigen Staatsbankrotts Griechenlands enstehen würde, ist, dass Banken und Versicherungen weltweit - vor allem aber in der EU - schwere einbußen hinnehmen müssen und eine erneute Kettenreaktion entstehen könnte.
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Diese Lösung wäre mein absoluter Favorit. In ihr steckt der Funken einer Chance, daß die Schuldigen an der Misere ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.
Ein wundervolles Bild wäre das, die griechische Regierung in Ketten bei der Arbeit im Steinbruch, bewacht vom eigenen Volk, daß in den Leopard-Panzern sitzt, die von der Regierung auf Kredit gekauft wurden.
Und die Banken, die diese Rüstungsgeschäfte wider besseren Wissens und nur aus unstillbarer Gier heraus finanziert haben, bankrott, die Glasfassaden in Trümmern und der gesamte Vorstand wegen Untreue, Insolvenzverschleppung und Nötigung im Gefängnis.
Hach! *Träum*
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Im Endeffekt würde jedem einzelnen von uns eine Staatsinsolvenz teurer zu stehen kommen als die Vorsorge, das diese nicht eintritt.
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Da behaupte ich mal das genaue Gegenteil.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Gruß
9999
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18-07-2011, 21:37
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#31 (permalink)
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In Bayern gibts eine schöne Regelung: Ist eine Gemeinde pleite, gibts einen Nothaushalt, es wird gespart was geht (und die Finanzhoheit wird denen abgenommen, die rumgepfuscht haben, und geht an die nächsthöhere Instanz).
Ich bin gegen einen Schuldenerlass ohne Gegenleistung. An vielen 3. Welt Ländern wird das leider regelmäßig praktiziert (alle 5-10 Jahre), das BRINGT NIX. Die machen flugs neue Schulden.
Ich muss bis 67 rackern, und andere gehen mit 50 in Rente. Das will ich nicht finanzieren.
Zur Not könnte man die Schulden allenfalls etwas stunden, und als Sicherheit Land hinterlegen.
Die Griechiche Regierung hat Milliardenvermögen, das sollte man erstmal alles verkaufen. Außerdem KNALLHARTE Steuern für die Steuerhinterzieher (damit meine ich jetzt nicht den Fetabauern, sondern den Großreeder mit seiner Liberiaflotte, oder die anderen Reichen Bonzen). Notfalls pfänden. Damit dass durchgesetzt werden könnte, müssten allerdings Kräfte von außen ran. Luxemburg könnte doch das Schwarzgeld von denen mal kurz einfrieren...
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18-07-2011, 21:37
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#32 (permalink)
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Richtig verärgert bin ich über jene, die keine ausreichende Kontrolle bei der Aufnahme von Griechenland in die Währungsunion ausgeübt haben und sehenden Auges diese Entwicklungen in Kauf genommen haben - auf nationaler Ebene wie auch auf EU-Ebene.
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Es weicht ein wenig vom Thema ab, aber zwei Beispiele, warum die europäische Politik aus der Euro-Krise noch nicht genug gelernt hat:
1) Beitritt Kroatiens zur EU
Kroatien tritt - sofern bis dahin alle Mitgliedsstaaten den Beitritt nach ihren jeweiligen verfassungsrechtlichen Bestimmungen gutheißen - zum 1.7.2013 der EU bei. Man verspricht ein festes Beitrittdatum - ohne dass im Falle der Nicht-Umsetzung versprochener Reformen Sanktionsmöglichkeiten seitens der EU bestehen. Warum? Wenn nicht die Refromumsetzungen der zeitliche Maßstab sind, was dann? Bei Bulgarien und Rumänien war die EU wohl auch zu naiv...
2) Beitritt Bulgariens und Rumänien zum Schengen-Raum
Würden De Maizière/Friedrich und sein französischer Kollege nicht auf die Bremse treten, wären die genannten zwei Staaten bereits im Schengen-Raum dabei - ohne dass vorher die Bereistellung der erforderlichen Grenzinfrastrukur etc. mit Sicherheit feststünde...
Ich habe nichts die genannten Staaten. Wenn aber eines aus der Euro-Krise gelernt werden muss, dann dass Regeln klar definiert sein und anschließend auch eingehalten werden müssen. Bitte keine Zugeständnisse mehr!
Und was einen besseren Euro-Stabilitätspakt angeht: Einen automatischen Sanktionsmechanismus für alle Staaten ohne Möglichkeit politischer Einflussnahme im Ministerrat!
Geändert von Leitwolf (18-07-2011 um 22:36 Uhr)
Grund: Namensdreher
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19-07-2011, 07:01
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#35 (permalink)
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Hi All,
Ich kenne Eure Thema, Griechenland - aber wir sind fast gleichen Situation. Bei uns ist es ein wenig differenzierter als bei der Griechen. Wir sind fuer Jahr von Regierungen, Banken, Spekulanten und anderen verschaukelt worden.
Ich danke nur God, dass meine Vater und Grossvater das nicht sehen muessen. Sie habe durch ihr Blut uns ein eigenes, unabhaengiges Land gegen - und die obigen Gaunern schicken uns wieder zurueck in Abhaengikeit - was fuer eine Schande.
Gruss Agena
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Das ist die eigentliche Katastrophe! Eine politische und wirtschaftliche Elite hat diese kurzsichtige Kredit-Politik und Niedrig-Steuer-Politik betrieben und forciert und sich persönlich daran bereichert.
Jetzt ist das Kartenhaus zusammengebrochen oder bricht gerade zusammen, und diese Aasgeier und Raubtierkapitalisten bereichern sich jetzt daran. Die Dummen sind immer die Kleinen, die sich zuerst über den Aufschwung und Jobs freuen durften, und jetzt die Gier der großen komplett ausbaden müssen.
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19-07-2011, 08:00
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#36 (permalink)
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Die ganze Sache ist doch relativ einfach.
Jeder der daran glaubt, dass Griechenland seine Schulden zurückzahlen kann und wird, soll doch Griechenlandanleihen kaufen.
Eine so hohe Rendite gibt es nirgendswo anders!
Es muss doch einen Grund haben, dass keiner die Anleihen kaufen will.
Griechenland wendet so viel seines Staatshaushaltes für die Zinszahlung auf, dass es nicht tragbar ist. Und das obwohl zur Zeit die Schulden noch nicht "marktübliche" Nominalzinsen haben.
Jeder der gegen einen Schuldenerlass ist, sollte sich überlegen, wohin die "Hilfszahlungen" gehen. Das meiste kriegen griechenische Banken. Ein weiterer Großteil geht an die EZB und andere, die die Anleihen "zur Rettung" auf dem Markt aufgekauft haben. Der Rest geht überwiegend an andere Großkapitalinvestoren.
Eine Hilfe für die griechische Bevölkerung oder die griechische Wirtschaft kann ich darin nicht sehen. Die griechischen Banken hängen am Tropf der EZB. Andere geben ihnen kein Geld.
Auch bei Privatleuten, die ihren Schuldendienst nicht bedienen können, ist ein Teilerlass möglich, wenn Besserung in Sicht ist.
Ansonsten werden die Sicherheiten verwertet. Die Frage die sich dabei stellt ist nur, will jemand z.B. griechische Häfen, wenn die griechische darniederliegt.
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19-07-2011, 08:10
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#37 (permalink)
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Die ganze Sache ist doch relativ einfach.
Jeder der daran glaubt, dass Griechenland seine Schulden zurückzahlen kann und wird, soll doch Griechenlandanleihen kaufen.
Eine so hohe Rendite gibt es nirgendswo anders!
Es muss doch einen Grund haben, dass keiner die Anleihen kaufen will.
Griechenland wendet so viel seines Staatshaushaltes für die Zinszahlung auf, dass es nicht tragbar ist. Und das obwohl zur Zeit die Schulden noch nicht "marktübliche" Nominalzinsen haben.
Jeder der gegen einen Schuldenerlass ist, sollte sich überlegen, wohin die "Hilfszahlungen" gehen. Das meiste kriegen griechenische Banken. Ein weiterer Großteil geht an die EZB und andere, die die Anleihen "zur Rettung" auf dem Markt aufgekauft haben. Der Rest geht überwiegend an andere Großkapitalinvestoren.
Eine Hilfe für die griechische Bevölkerung oder die griechische Wirtschaft kann ich darin nicht sehen. Die griechischen Banken hängen am Tropf der EZB. Andere geben ihnen kein Geld.
Auch bei Privatleuten, die ihren Schuldendienst nicht bedienen können, ist ein Teilerlass möglich, wenn Besserung in Sicht ist.
Ansonsten werden die Sicherheiten verwertet. Die Frage die sich dabei stellt ist nur, will jemand z.B. griechische Häfen, wenn die griechische darniederliegt.
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Nicht Häfen, aber ein Inselchen ... 
Und wer glaubt, dass dem griechischen Bürgern nacher einem Schuldenerlas/-schnitt oder Staatskonkurs blühende Zeiten bevorstehen, der ist ein Dummbeutel oder ein Ignofant!
Wir werden es sehen und können uns dann darauf einstellen, was uns selbst noch so alles blüht - nur weiß ich nicht wann. Was wir den Griechen vorwerfen - auf Pump ein gemütliches Leben zu fristen - machen wir doch genauso ... das ist alles nur geliehen, gepumpt oder geklaut 
Wahrscheinlich müssen wir dann auch unere Inseln verkaufen ... Helgoland, Sylt, Rügen, Mallorca, Malediven ... das wird ein schrecklicher Ausverkauf in Deutschland.
Darum: jetzt ein Neuanfang für Griechenland!
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19-07-2011, 08:15
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#38 (permalink)
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Nicht Häfen, aber ein Inselchen ... 
Und wer glaubt, dass dem griechischen Bürgern nacher einem Schuldenerlas/-schnitt oder Staatskonkurs blühende Zeiten bevorstehen, der ist ein Dummbeutel oder ein Ignofant!
Wir werden es sehen und können uns dann darauf einstellen, was uns selbst noch so alles blüht - nur weiß ich nicht wann. Was wir den Griechen vorwerfen - auf Pump ein gemütliches Leben zu fristen - machen wir doch genauso ... das ist alles nur geliehen, gepumpt oder geklaut 
Wahrscheinlich müssen wir dann auch unere Inseln verkaufen ... Helgoland, Sylt, Rügen, Mallorca, Malediven ... das wird ein schrecklicher Ausverkauf in Deutschland.
Darum: jetzt ein Neuanfang für Griechenland!
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Weniger Staatsschulden alleine verbessert nichts. Es ist aber Vorraussetzung für einen Neuanfang!
Bin mal gespannt, wann dann bei uns wieder zu höheren ist, dass unsere Lohnstückkosten gesenkt werden müssen
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19-07-2011, 09:46
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#39 (permalink)
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Für mich steht fest,der Euro ist Komplett gescheitert,so oder so!!
All dieses ganze hin und hergeschiebe von Geldern macht Griechenland auch nicht wieder Liquide.Es ist nicht nur Griechenland alleine,Portugal,Italien und wer weiss wer nicht noch.Wir Nordeuropäer (Frankreich,Finnland,Luxemburg,Deutschland) usw.müssen eh für unsere Süd Europäischen Nachbarn zahlen.Unsere Steuergelder können wir uns zu 100% Abschminken!Davon werden wir nie und nimmer was wieder sehen. 
Das komplette System ist Maarode bis zum Abwinken.Amerika,Europa,Afrika,alle sind Pleite.Was soll die ganze schön Rederei?Die sollen endlich Fakten auf den Tisch legen.
Der Euro,der Dollar sind am ende!
Nur weil Bankiers und gesockse in ihre eigenen Taschen Rechnen.Die sollte man Persönlich dafür zu Rechenschaft ziehen,mit allem was sie haben/Besitzen.Deren namen sollte man Öffentlich bekannt geben,damit man sie aus der Stadt PRÜGELN kann.Wenn ich dann immer höre,das man diese Leute wegen eines Formfehlers oder wegen Schlamperei in der Ermitlung nich habhaft werden kann,wird mir Übel.Für solche Leute dürften keine Gesetze gelten damit sie sich dahinter verstecken können.
Konrad Adenauer würde sich im Grabe umdrehen wenn er wüsste was aus seiner Vision "Europa" geworden ist.
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19-07-2011, 09:46
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#40 (permalink)
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Bin mal gespannt, wann dann bei uns wieder zu höheren ist, dass unsere Lohnstückkosten gesenkt werden müssen 
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Gar nicht, denn das ist doch schon bittere Realität:
"Demnach sanken zwischen 2000 und 2010 die realen Nettoeinkommen von Geringverdienern besonders stark. Im Durchschnitt aller Beschäftigten gingen die Nettogehälter preisbereinigt um 2,5 Prozent zurück. Beschäftigte in der höchsten Einkommensgruppe verbuchten dagegen ein leichtes Plus von knapp einem Prozent."
DIW: Löhne von Geringverdienern sinken trotz Aufschwungs | tagesschau.de
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19-07-2011, 13:23
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#41 (permalink)
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"Issing sieht die europäische Schuldenkrise aktuell in einer extrem kritischen Phase. "Griechenland wird seine Schulden nicht bedienen können. Simulationen, die etwas anderes zeigen, beruhen auf unrealistischen Annahmen. Ein massiver Schuldenschnitt ist also unvermeidlich." Wenn Griechenland aber nach einer Umschuldung im Euroraum bleiben dürfe, hätte dies fatale Signalwirkung, warnte Issing. In Griechenland würden so gut wie alle Reformbemühungen eingestellt, so Issing. Das Land erhalte faktisch "einen Freibrief, mit der verhängnisvollen Politik der Vergangenheit fortzufahren." Daraus folge, dass nach einigen Jahren ein weiterer Schuldenschnitt notwendig würde."
Ex-EZB-Chefökonom warnt vor Euro-Ende | Börse Ausland | News | CASH
Gruß
9999
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19-07-2011, 14:51
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#42 (permalink)
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Was an diesem Thread bemerkenswert ist, ist die Tatsache daß niemand bisher das naheliegendste gefordert hat, nämlich die Rückkehr der Politik zu Recht und Gesetz.
Schluß damit das Grundgesetz täglich mit Füßen zu treten und Schluß mit den Verstößen gegen den Maastricht-Vertrag, der ursprünglich ja mal als europäische Verfassung geplant war, was aber zum Glück durch das irische Volk in letzter Minute verhindert wurde.
Laßt den Markt das Problem von allein lösen, wie es sich gehört! Wo sind die Liberalen und freiheitlich denkenden Menschen alle, die dem Etatismus der heutigen Politik den Kampf ansagen?
Was wird passieren? Grichenland ist sofort bankrott und muß die Dachme wieder einführen. Portugal und Irland werden höchstwahrscheinlich den gleichen Weg gehen. Ein paar private Banken und Versicherungsgesellschaften gehen weltweit bankrott und die Einlagen der Sparer sind halt weg. Selbst Schuld kann ich dazu nur sagen.
Kurz, ein paar virtuelle Schulden und ein paar virtuelle Guthaben löschen sich geräuschlos gegenseitig zu einer Null aus, was einen heilsamen deflationären Effekt auf die Gesamtwirtschaft hat.
Was ist nur passiert, daß heute immer alle nach der lenkenden Hand des Staates schreien?
Und das auch noch angesichts dieser Gurkentruppe?
Gruß
9999
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19-07-2011, 17:21
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#43 (permalink)
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....
Konrad Adenauer würde sich im Grabe umdrehen wenn er wüsste was aus seiner Vision "Europa" geworden ist.
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Nö, der hat ja selber ein gigantischen Schuldenchaos initiiert!!!
Quasi hat er das soziale System bei der Geburt ermordet
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19-07-2011, 18:08
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#44 (permalink)
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Nö, der hat ja selber ein gigantischen Schuldenchaos initiiert!!!
Quasi hat er das soziale System bei der Geburt ermordet 
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Naja, im Nachhinein kann man natürlich alles als falsch deklarieren.
Wenn ich allerdings an den Wirtschaftsaufschwung denke, der zu dieser Zeit vor sich ging, war sicherlich vieles vom Grundsatz her schon richtig.
Was falsch war, und das zieht sich quer durch die Regierungsparteien Schwarz, Gelb und Rot, war das Aasen und der unverantwortliche Umgang mit den Staatsfinanzen. Und da kann keiner sagen, dass man da etwas nicht wusste, denn der "kleine Mann" wusste schon immer, das man nur das ausgeben kann, was man einnimmt oder hat.
Das gilt sogar - meiner Meinung nach vor allem - für Geld, das einem nicht gehört, und da haben alle politisch Verantwortlichen gnadenlos versagt.
Nur, es hilft leider nichts, heute im nachhinein darüber zu lamentieren. Wenn unsere heutigen Politiker ihre Lehren daraus ziehen würden, dann könnte man wenigstens Licht am Horizont sehen.
Ich bin CDU-Mitglied und habe vor zwei Wochen, als die Regierung Steuersenkungen angekündigt hat, an die Partei geschrieben, wenn dies wirklich durchgeführt wird, trete ich aus.
Das wäre dann zum zweiten Mal, das erste Mal war damals, als Kohl den Geißler abgesägt hatte und den Blüm nicht hochkommen liess.
Geändert von hegele (19-07-2011 um 18:13 Uhr)
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19-07-2011, 18:28
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#45 (permalink)
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Ich bin für einen Teilschludenerlass.
Vorraussetzung:
Ein Plan für den "Wiederaufbau" (nicht nur Griechenlands) muss her und knallharte Vorgaben für alle Schuldenmacher! Für Nichteinhaltung der neuen Regeln -> Rauswurf aus der Eurozone!
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Deine "knallharten Vorgaben für alle Schuldenmacher" werden exakt in dem Moment wieder ALTERNATIVLOS ausgehebelt, wo es hart auf hart kommt.
Stand beziehungsweise steht nicht in den Maastricht-Verträgen, dass kein anderer EU-Staat für einen anderen haftet? Stand da ferner nicht drin, dass die Schuldenobergrenze 60% des BIP nicht übersteigen darf/soll? Gab es für die EZB nicht ein Verbot zum Ankauf von EU-Anleihen?
Und was haben wir jetzt?
Ein Narrenschiff mit über 20 Kapitänen. Der eine ruft backbord, der andere steuerbord, keiner will untergehen und unsereiner sitzt im Ausguck und sieht, was da auf uns zukommen wird. Und nein, es sind nicht die Ga..Ga..Ga..Gallier und auch nicht die Lömel.....
Nein, nicht einen Cent erließe ich ihnen. Nicht weil ich sie nicht mag - aber wenn schon Kapitalismus, dann richtig.
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19-07-2011, 20:13
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#47 (permalink)
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Naja, im Nachhinein kann man natürlich alles als falsch deklarieren.
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Das ist definitiv nicht korrekt - er wusste, dass es nicht funktionieren kann ... und er wusste auch ungefähr ab wann das System kollabiert ... und er äußerte, dass er dann ja nicht mehr leben würde ... 
Böser Adenauer
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20-07-2011, 20:05
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#48 (permalink)
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Irgendwie kann ich dieses Bild nicht loswerden:
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... die letzten 10 Sekunden der Titanic ... ich stehe an der Spitze des Bugs ... und rufe: Es lebe das geeinte Europa!
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Europa hat es so weit geschafft, ich hoffe, es gibt kein zurück mehr!
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Die unfähigen Politiker haben wir gewählt! Nicht vergessen
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20-07-2011, 21:03
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#49 (permalink)
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Vor allem würde all das noch mehr Staat bedeuten.
Ein Plan für den "Wiederaufbau" (nicht nur Griechenlands) muss her...
Planwirtschaft? Ist doch schon mal ausprobiert worden. War doch auch nicht so erfolgreich.
...knallharte Vorgaben für alle Schuldenmacher!...
Auch wieder vom Staat? Noch mehr Planwirtschaft?
...Für Nichteinhaltung der neuen Regeln -> Rauswurf aus der Eurozone!
Durch wen? Wieder der Staat der das entscheidet und durchsetzt?
Warum nicht einfach die Leute selbst machen lassen? Denen fällt schon was ein, ganz sicher.
Gruß
9999
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Wenn keine Planwirtschaft (haben wir Heute m.M. nach mehr als in der DDR) dann freien Wettbewerb ohne 12.387.911 Regeln und Vorschriften und Unterstützungen von nicht Wettbewerbsfähigen.
Der Markt würde das Regeln, aber das will man nicht, siehe Krankenkassen.
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20-07-2011, 22:04
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#50 (permalink)
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Wenn keine Planwirtschaft (haben wir Heute m.M. nach mehr als in der DDR) dann freien Wettbewerb ohne 12.387.911 Regeln und Vorschriften und Unterstützungen von nicht Wettbewerbsfähigen.
Der Markt würde das Regeln, aber das will man nicht, siehe Krankenkassen.
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Voriges Jahr hatte ich so den Eindruck im bezug auf die Politik, das es wie 1986 in der DDR ist. Jetzt sind wir schon bei 1988! Alle wissen das es so nicht weitergehen kann, aber ein grossteil der Politik ist vollkommen vom Volk abgekoppelt. Nun irgendwann reichts, was dann kommt mal sehen.
grüße Matthias
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