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Biete Biete Münzen zum Tausch

Dieses Thema im Forum "Taler und Teilstücke Tausch" wurde erstellt von Muppetshow, 26. Dezember 2016.

  1. Muppetshow

    Muppetshow

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    Im Tausch gegen bevorzugt norddeutsche Münzen biete ich:
    - Sachsen, Dreier 1539, Annaberg, s-ss
    - Isny, Batzen 1508, ss mit Prägeglanz, allerdings etwas Fundbelag und Randabbruch
    - Prussen, 1 Silbergroschen 1870 A, vz mit dunkler Patina
    - Tirol, Vierer 1568, ss, überdurchschnittlich gut erhalten
    - Ungarn, Obol o.J. (1526-1564), Kremnitz, fast vorzüglich mit prägebedingtem Randale
    - unbestimmter Wendenpfennig, Sachsen um ca 1000, ss-vz, leichte Prägeschwäche
    - Anhalt, 1 Groschen 1840, ss+ aus Fund, schwarze Patina (keine Kruste!)
    - Frankfurt, Vereinstaler 1860, knappes ss
    - Braunschweig-Calenberg, 24 Mariengroschen Feinsilber 1693, Wilder Mann mit Tanne nach links, ss mit Henkelspur
    - Preussen, Mansfelder Ausbeutetaler 1842, ss mit Henkelspur
    - Preussen, Siegestaler 1871, vz mit dunkler ebenmäßigen Patina
    - Hannover, Taler 1840, knappes ss

    Bei Interesse stelle ich gerne Bilder ein.
    Hauptsächlich suche ich Münzen und Medaillen aus Hildesheim und Peine ca. 980 bis 1800, alle Typen und Erhaltungen) sowie niedersächsische Kleinmünzen bis ca 1750
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Januar 2017
  2. Razorback

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    Servus! Bistum Hildesheim oder Stadt? Vielleicht hätte ich da was für Dich.

    Und da Du Dich mit diesen bestimmt besser auskennst als ich: Ist das Stück in der Anlage ein Hildesheimer?
     

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    Zuletzt bearbeitet: 27. Dezember 2016
  3. Muppetshow

    Muppetshow

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    Dankeschön!
    Die Münze ist tatsächlich ein Hildesheimer, der mir sogar noch fehlt!
    Stadt Hildesheim, Kipper- Dreier 1622. Katalog-Nr. Buck/Bahrfeldt 193 b (die vermutlich am häufigsten geprägte Variante)

    Das Stück gibt es noch in verschiedenen Varianten mit anderen Beizeichen auf der Wertseite, kleinerem Wappen, ohne Zainhaken auf der Wertseite sowie mit Umschrift "HILDESHEIM" und "HILDESH".

    Weil diese Dreier unterwertig waren und es erhebliche Unterschiede im Gewicht der einzelnen Schrötlinge gab, wurden die hildesheimischen Dreier - aus Stadt, Bistum und Münzstätte Peine - von der lokalen Landbevölkerung nicht akzeptiert. In Folge dessen verweigerte auch das Domkapitel die Annahme dieser Münzen, die - auf Drängen des Herzogs von Braunschweig - Ende Oktober 1622 auf dem Kreisprobationstag in Halberstadt im gesamten Reich verboten wurden.

    Bei einer Nachprobe, die im Frühjahr 1624 auf Drängen der Stadt Hildesheim stattfand, wurde ein Großteil der zumeist städtischen Dreier nun doch für gut genug befunden (274 Stück aus der rauhen Mark), dass die Münzen gegen Erstattung des Metallwertes eingezogen und nur die mittels Waage als vollwertig befundenen Dreier wieder in Verkehr gegeben wurden. Deren Bann wurde im gesamten Reich aufgehoben. Möglicherweise sind die guten Dreier zur besseren Unterscheidung mit dem Münzbild deines Exemplares überstempelt worden. Das würde auch die relative Häufigkeit im Vergleich zu den anderen Typen erklären.
     
  4. Razorback

    Razorback Registered User

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    Sehr gut, danke für die Bestimmung. Ich habe noch drei Hildesheimer Stadtmünzen außer dem gezeigten Dreier. Ich brauche für die Sammlung eigentlich nur eine als Beleg für die Stadt Hildesheim, da ich mich beim RDR auf eine Münze pro Gebiet beschränke (abgesehen von Bayern). Das Bistum fehlt mir übrigens bis jetzt noch. Vielleicht sollten wir uns mal unterhalten? ;)
     

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