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Der Goldpreis steigt u.steigt

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von Goldnase, 6. Januar 2003.

  1. Nachtalb

    Nachtalb

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    Naja, die Resonanz auf dem Weltmarkt hält sich in Grenzen.
    Aber ich freue mich jetzt schon auf den Moment, in dem 1.400.000.000 Chinesen und 2 Inder meine paar Goldkrümel für astronomische Summen erwerben wollen ... ich dachte so an ... grummelgrummel
    625.000 US-Dollar pro Gramm ...
    Immerhin muss ja die Chinesische Währung mit Gold unterfüttert sein ... entweder fördern die noch prächtig viel Gold (und der Goldpreis fällt dann ebenso prächtig ...) oder sie verteuern das Gold phänomenal (dann kackt ihre Währung ab ...).
    Aber vielleicht sollte ich in chinesisches Öl investieren?
    Ach, ich weiß das jetzt auch nicht so genau ...
    Lustig finde ich die Idee schon ... goldgedeckte Währung in China - wie viel Gold wurde gefördert?
    170.000 Tonnen ... 170.000.000 kg ... 170.000.000.000 = 120 Gram für jeden Chinesen
    Aktuell wären das dann ...rechnerechne ... 4.451 Euro pro Mann + Frau + Kind ...
    das ist aber ein mickrige Volkswirstschaft ...
    Es sei denn, wir erhöhen den Goldpreis (bei gleichbleibender Eurokaufkraft ...) ...
    ... wie wäre es mit dem 50-fachen?
    dann kostet ein Gramm Gold 1850 Euro, eine Unze 57.500 Euro und ein Kilo 1.850.000 Euro .... gagagagagröll
    Viel Spaß mit neuen Reichtum ...
    allerdings erhöht sich dann auch der Warenwert ... wahrscheinlich um das 50-fache :)
     
  2. Nachtalb

    Nachtalb

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    Und wer Gold Unze für 1900 § kaufte, zahlt für sein Brötchen jetzt ... 60 Cent.
    Es ist einfach schön, wenn ich mir das raussuche, was mir gefällt.
    Jeder darf das ... und das ist gut so.
     
  3. stroop

    stroop

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    Und ich wäre jetzt auch erstmal sehr skeptisch, dass der Staat an mein Gold will. Wie will er das denn auch machen? Bei jedem Bürger das staatliche Goldeinzugskommando durch die Bude rennen lassen?
    Ich glaube, in manchem Kommentar ist dann auch insbesondere bei gewünschten Goldpreisen bzw. dem "Ich-habs-euch-gesagt-die-Währungen-brechen-zusammen" der Wunsch der Vater des Gedankens...
     
  4. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Man kann über viele Beiträge in diesem Thread sicher kontrovers streiten.
    Aber die oft getroffene Aussage, daß man einen Teil seines Vermögens in physischem Gold anlegen sollte, halte ich für richtig.
    Wenn nur einige der (stillen) Leser entsprechend handeln oder gehandelt haben, hat dieser Thread schon eine sinnvolle Aufgabe erfüllt.
     
    Heinz-Rudolf und GHS24 gefällt das.
  5. stroop

    stroop

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    Ich sage ja auch sicherlich nicht, dass es falsch wäre, einen Teil des Geldes in Gold anzulegen. Ich teile nur den hier und da vorgebrachten Alarmismus nicht.
     
  6. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Das geht viel einfacher. Da bekommt er zwar nicht alles aber schon ganz schön viel.

    1. Goldabgabepflicht einführen und schon rennen viele los, will der Staat ja so
    2. Kundendatenbank der VfS zu Hilfe nehmen
    usw. usw.
     
  7. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Hallo stroop

    Mein Beitrag war nicht als Kritik gegen Deinen Beitrag gedacht, ansonsten hätte ich Deinen Beitrag zitiert :).

    Ich wollte nur allgemein meine Meinung zu diesem Thread und zum Thema Goldkauf mitteilen.
     
  8. mesodor39

    mesodor39

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    genau so.

    Wenn man dann noch anmerkt, dass der Goldpreis weit mehr als ein Jahrzehnt meist zwischen 500 DM und 700 DM je Unze schwankte...

    und wenn überhaupt nur wenige Stunden / Tage bei 1900 notierte, dann passt es auch, was die Qualität und den quantitativen Gehalt Deiner und meiner Aussage angeht.


    Und wer weis: vielleicht ist in 5, 10 15 oder 20 Jahren auch ein 60-Cent-Brötchen ein sehr günstiges Brötchen......

    Damit möchte ich nicht davon ablenken, dass die wenigen, unglücklichen Käufer, die um die 1900 Dollars/Unze eingestiegen sind relativ zu derzeitigen Bewertungen und erst recht relativ zu den Bewertungen vor Beginn der Immobilienkrise in den USA 2004/2005 einen deutlich überhöhten Preis bezahlt haben. Ganz im Gegenteil. Das muss man, wenn man versucht objektiv zu sein, ganz klar und eindeutig feststellen.

    Um wirklich zu verstehen, was geschehen war, sollte man auch versuchen, solche Käufe in ihrem historischen Kontext einzuordnen:
    zwischen 2007 und 2012 gab es mindestens drei Situationen, in denen das Welt-Finanzsystem bzw. der Euro spitz auf Knopf standen. Man kann dies recherchieren. Aus der Erinnerung
    (1) Rettung der US-Banken
    (2) Konfiskation der zypriotischen Sparguthaben
    (3) Beginn des Abverkaufes französischer Staatsanleihen

    Aus diesen Situationen heraus (besonders aus (3)) gab es für den informierten Bürger nur zwei Alternativen: Augen zu und durch oder aber die Reißleine ziehen - egal, zu welchem Preis.

    Das ging so weit, dass nicht nur bei Banken, sondern auch bei Händlern nahezu alle gängigen Goldmünzen und Goldbarren ausverkauft waren. Ebenso Silber. Ich habe es selbst erlebt:
    bei einem Händler, der noch Jahre zuvor kiloweise Goldmünzen auf Lager hatte, konnten Stammkunden (alle anderen bekamen nichts mehr) wählen zwischen Zahnkronen und Viererdukaten. Die Vierer gab es mit etwa 15 bis 20 Prozent Aufschlag auf den Materialwert; bei den Zahnkronen wäre noch die Mehrwertsteuer oben auf gekommen.

    Da war schon etwas wie lehrbuchmäßige Panik spürbar: eine Frau, die kein Silber mehr bekam meinte, ob es ratsam sei, sich nun noch schnell einen neuen Gebrauchtwagen zuzulegen, statt in 6 oder in 12 Monaten, um das Geld, dessen unmittelbar bevor stehenden Wertverlust sie fürchtete, noch schnell los zu werden....

    Ich habe das mit eigenen Augen gesehen und gehört. Eine ganz eigenartige Stimmung war das damals.
     
  9. mesodor39

    mesodor39

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    Es muss keinesfalls zu einem implosionsartigen Zusammenbruch der Währungen kommen.
    Historisch betrachtet gibt es dafür und auch für die andere Spielart (langsame Inflationierung)
    genügend Beispiele.

    Für schnelle, implosionsartige Zusammenbrüche in den letzten 50 Jahren führe ich an:
    Brasilien, Mexiko, Argenbtinien, Chile, Polen, UDSSR/Russland.

    Für ein langsames inflationieren der Währungen in den letzten 103 Jahren führe ich an:
    - USA (Restwert des Dollars: ca. 1,7 % des Wertes der Golddollars von 1914)
    - Schweiz (Restwert des Frankens ca. 9 Prozent des Wertes des Goldfrankens von 1914)
    - England (Restwert des Englischen Pfundes ca. 0,43 Prozent des Sovereigns).

    Und das binnen 103 Jahren.

    Abgesehen vom Schweizer Franken muss man feststellen, dass es letztendlich egal ist, ob
    eine Währung zusammenbricht oder langsam inflationiert wird.

    Und auch was den Franken angeht: von 11 Einheiten bleibt nach 103 Jahren der Wert einer Einheit,
    kann man nicht wirklich mehr von Kaufkraftstabilität sprechen.

    Schaut man sich an, was aus allen anderen Währungen wurde, stellt man ernüchternd fest,
    dass man statistisch gesehen - selbst mit sicheren / besicherten Anleihenkäufen - und unter Berücksichtigung
    der Besteuerung von Kapitalerträgen - die Kaufkraft des Ersparten nicht erhalten kann.
     
  10. Goldnase

    Goldnase Moderator Mitarbeiter

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    Es ist nie zu spät Gold zu kaufen.
    Es sei denn es ist zu spät.
     

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