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Neuzugänge in Eurer Medaillensammlung

Dieses Thema im Forum "Medaillen" wurde erstellt von B555andi, 25. März 2011.

  1. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Sind die nicht aus Kohlekeramik hergestellt?
     
  2. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Die werden nach dem Pressen der Kohlenpaste (Kohle Wasser (?) Gemisch) gebrannt, ist wohl ein ähnlicher Vorgang wie beim Ton.

    Schmutzige Finge habe ich noch nicht bekommen ;)
     
  3. hegele

    hegele Registered User

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    Drei Neuzugänge bei meinen Medaillen von der heutigen Münzbörse Ludwigsburg

    Mittlere silberne Preismedaille der Realschule Stuttgart
    Stuttgarter Realschule, Vs:sitzender Jüngling, Sign. G.A.D., Rs: "Lohn des Fleißes und Wohlverhaltens"
    (G.A.D. = Gottlob August Dietelbach)
    Gewicht 10,90 Gramm, Durchmesser 27 mm
    Es gibt daneben noch die gleiche Medaille, allerdings mit der Signatur D.

    Karl - KR14 - Stuttgarter Realschule, Vs sitzender Jüngling, Sign. G.A.D.,.jpg

    einseitige Bronzeklippe
    Schwimm-Verein Cannstatt, Württ.-Gau-Jug.-Fest 16.7.33, Abbildung Kanne, darunter 2 Zweige

    1933 Schwimmverein Cannstatt - Württ. Gau-Jug.-fest 16.7.33.jpg

    Stuttgarter Bahnhofsmedaillen
    Vs: Hauptbahnhof, Rs: Wappen Stuttgart, darunter halbkreisförmig STUTTGART

    ohne Jahr  Vs Hauptbahnhof Stuttgart - Rs Wappen Stuttgart und Schriftzug.jpg
     
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  4. stroop

    stroop

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    Ein Erbstück :)

    IMAG0238.jpg IMAG0239.jpg
     
  5. Seltengast

    Seltengast Moderator Mitarbeiter

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    Ich habe auch drei Neuzugänge zu vermelden, aber alles nix spektakuläres...

    An Sehenswürdigkeiten in Estland kann man für 2 Euro an Automaten vergoldete Stücke aus Stahl erwerben. Ich tat dies an der Burg in Rakvere im Nordosten Estlands und in Tallinn im Freilichtmuseum. Natürlich ist dies eigentlich Stahlschrott, für mich sind sie aber eine schöne Erinnerung an diese Orte.

    Estonia Medal_Rakvere_1600px.jpg
    Estonia Medal_Eesti Vabaöhumuuseum_1600px.jpg

    Dann fand ich im Hause eine 39 g schwere Porzellanmedaille zum 450. Jahrestag der Reformation mit dem Abbild der Wittenberger Schlosskirche. Durchmesser 63 Millimeter.

    DDR Wittenberg_450YReformation_1600px.jpg
     
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  6. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Wenn man die Porzelanmedaillen richtig knipst, dann wären sie unsichtbar ;)

    upload_2016-10-22_23-20-28.png
     
  7. Taigawirbel

    Taigawirbel

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    Eine offizielle Prägung der Ukrainischen National-Bank

    20. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl
    Die Medaille hat die gleiche Maßen, wie auch die 5-Hrywna Münzen
    Auflage: 20.000



    Tschernobyl.jpg
     
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  8. hegele

    hegele Registered User

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    Neuzugang bei meinen Stuttgarter Prämienmedaillen

    Raff 1:
    Gymn. Reg. Stuttg.-Große Preismedaille, verliehen 1816-1881

    Vs: Zwischen je drei Ähren ein verzierter Helm mit geschupptem Nackenschutz, auf dem Scheitel Eule mit ausgebreiteten Flügeln, unten bogenförmig Signatur WAGNER F(ecit)
    Rs: Im Feld zweizeilige Inschrift PLUS / ULTRA (Noch weiter darüber hinaus), im Abschnitt GYMN . REG . STUTTG .

    Karl - KR 1 - Gymn. Reg. Stuttg.- Helm mit Eule - PLUS ULTRA.jpg
     
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  9. diwidat

    diwidat

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    Ein kalte Wind aus dem Harz hat mir diese Medaille in die Sammlung geblasen:

    Med-Winter-1740-BR.jpg

    Gewicht = 9,05 g

    Trotz des beiliegenden Verkaufszettels von 1740? ist der Landstrich und der ausgebende Präger nicht zu ermitteln.
    Schlecht Wetter- / Hunger Medaillen gibt es viele, da die Versorgung der Bevölkerung mangels Transportmöglichkeit
    nicht aufrecht gehalten werden konnte. Halle 1846 / 1847 ist eine der bekanntesten davon.
    (Siehe Erfindung des Grünkorns)

    Gruß diwidat
     
  10. diwidat

    diwidat

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    Mit dem Thema - Not Medaillen - anders als bei den Not Münzen, hab ich mich früher mal bechäftigt. Aus Zeit- und
    Gelegenheitsmangel blieb es aber liegen.
    Etwas - neben den religiösen Memorabilien - ist mir aber geblieben:


    Not-Medaillen.jpg

    Die Hungersnot im Erzgebirge 1770 bis 1772 war eine Folge der Witterungsverhältnisse. Im Frühjahr 1770 fügte später Schneefall den Wintersaaten schweren Schaden zu. In manchen Gebieten schneite es vom 19. März bis 15. April. Die Felder standen unter Wasser und konnten nicht bestellt werden.
    In Folge stieg der Kornpreis im Frühjahr 1770 bis 1772 von einem Taler Vier Groschen auf 14 Taler. Da es kaum noch Einkommen gab,
    war es den Bürgern unmöglich das tägliche Brot zu erwerben. -
    Kurfürst Friedrich August (III) der Gerechte ließ die erste Not lindern, indem er Getreide im Ausland kaufte und in der Residenz täglich
    2 Scheffel Mehl und Brennholz verteilen ließ.
    Solche Gedanken kommen uns heute nicht mehr, wenn es mich gelüstet, kaufe ich mir zu Weihnachten Erdbeeren aus Südafrika :rolleyes:.
    Es war also hauptsächlich ein Transport Problem.

    Der Jeton erinnert an 1816, das Jahr ohne Sommer. Nach Ausbruch des Vulkanes Tombora in Indonesien, veränderte sich das Wetter derart, dass es im März begann schon spürbar kälter zu werden, im April und Mai fiel ungewöhnlich viel Regen und Graupelschauer. Im Juni - Juli fiel Schnee (in New York bis zu einem Meter), schwere Unwetter ließen die Flüsse über die Ufer treten und in der Schweiz schneite es den ganzen Sommer über. Die Folge waren katastrophale Missernten. Im Frühjahr 1817 stieg der Getreidepreis auf das Zehnfache. Tausende der noch unter den Napoleonischen Kriegen leidenden Europäer wanderten schließlich in die USA aus.

    Die Hungersnot in Halle 1846 / 1847 war ebenfalls eine Folge der klimatischen Verhältnisse, die die Ernten verkommen ließen und der Bevölkerung die Lebensgrundlage nahmen.

    Anders in 1923, in Deutschland, Finanzspekulationen nahmen den Bürgern die bescheidenen Besitze und das Einkommen.
    Die Auswirkungen und Größenordnung sind aber den meisten Sammlern zur Genüge bekannt.

    Gruß diwidat
     
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