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Wertanfragen Goldmünzen Hier bitte nur Wertanfragen zu Goldmünzen stellen !!!

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Alt 02-03-2008, 17:17   #1 (permalink)
 
Problem mit Identifizierung einer goldenen 20 Mark Kaiser Friedrich

Hallo,

ich habe hier folgende Münze:
20 Mark
Friedrich Kaiser v. Preussen
Jahr: 1887
Prägestätte: "W"
Umfang: 22,5 mm
ohne Randbeschriftung!

In meinem Michel-Katalog kann ich diese Münze nicht finden, weil das Jahr, Prägestätte und die fehlende Randbeschriftung nicht zusammenpassen.
Das Abbild Friedrichs ist auch etwas anders als auf der goldenen Kursmünze von 1888, 20 Mark.

Kann mir jemand helfen diese Münzen zu identifizieren und den Wert zu schätzen?

Gruß
Klaus
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KlausTrophobie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 17:30   #2 (permalink)
 
Die sieht sehr komisch aus ...
matthpi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 17:53   #3 (permalink)
 
Sieht nicht nach Gold aus! So einen "Schmant" findet man eher an Kupferhaltigen Münzen.
Raphael ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 18:10   #4 (permalink)
 
DIe Prägestätte gab es nie, in dem jahr hat es keinen Kaiser Friedrich gegeben. Ich denke es handelt sich um eine Art Nachahmung, wobei diese richtig schlecht ist. Wieso das jemand in Auftrag gibt weis ich nicht.
Kerrigan2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 19:49   #5 (permalink)
 
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DIe Prägestätte gab es nie, in dem jahr hat es keinen Kaiser Friedrich gegeben. Ich denke es handelt sich um eine Art Nachahmung, wobei diese richtig schlecht ist. Wieso das jemand in Auftrag gibt weis ich nicht.
Also zur Prägestätte "W" habe ich gefunden:
"Warschau für die Münzen des Generalgouvernements 1923, 1938, 1939"
Das passt natürlich auch nicht mit dieser Münze (1887) überein

Vielleicht ist es so eine Art Gedächtnismarke, weil 1887 erkrankte Friedrich an einem Kehlkopfleiden, woran er später starb.
Aber danke für die Meinungen.

Gruß
Klaus

KlausTrophobie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 20:44   #6 (permalink)
 
Die Münze ist falsch und zwar so schlecht, dass bestimmt keine Sammler getäuscht werden sollten

Wenn ich mich richtig entsinne gab es mal einen Juwelier der die Münzen mit dem W zu Schmuckzwecken hergestellt hat.

Versuch nochmal genaueres zu finden.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 20:55   #7 (permalink)
 
Also ich kenne noch mehrere Deutsche Prägestätten mit W, unter anderem Weimar, Weißenstadt ( Bayreuth), Wesel, Breslau ( damals noch Wratislawa). War natürlich alles weit vor 1871. Was das alles im Ausland bedeutete ist weiß ich nciht.
Aber schau dir einfach mal ein original an und du erkennst selbst den unterschied. Übrigens war 1887 immer noch Wilhelm I Deutscher Kaiser.
Kerrigan2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02-03-2008, 21:32   #8 (permalink)
 
Das ist Spielgeld aus dieser Zeit für einen Kinderkaufmannsladen
Zwerg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-03-2008, 20:11   #9 (permalink)
 
Zwerg

Hast Recht. Jetzt fällt es mir wieder ein.

Irgendwo habe ich mal etwas über die Dinger gelesen. Ich schaue mal in den alten Muenzen Revue nach.
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-03-2008, 20:12   #10 (permalink)
 
Aber gab es nicht auch Juwelierfälschungen mit einem eigenen "Prägebuchstaben"?
Goldnase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-03-2008, 22:10   #11 (permalink)
 
Es gab diesen "Prägebuchstaben" w , der für Weiß Berlin stand. Uhrenhändler, oder Juwelier.

Das waren aber auch keine gelungenen "Fälschungen". Dieser Buchstabe sah aber anders aus, als der hier im Beispiel.

Ich denke auch, daß Zwerg Recht hat.

Grüsse
Rex Danny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03-03-2008, 22:49   #12 (permalink)
 
Wenn man die Ausführung anschaut, könnte man meinen, dass hier mit Absicht die
Unterschiede zu einem Original so deutlich gewählt wurden, dass man das Stück auf den
ersten Blick als unecht erkennen kann.
jeggy ist offline   Mit Zitat antworten
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