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Wertanfragen Goldmünzen Hier bitte nur Wertanfragen zu Goldmünzen stellen !!!

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Alt 11-12-2011, 15:46   #1 (permalink)
 
Wert Goldmünze König der Welfen, 1854

Georg V Doppeltaler 1854 Goldtaler

Hallo,

An einem antiquarischen Charivari (Trachtenschmuck, Bauchkette für Dirndl oder Wamst in Süddeutschland) hängt neben anderen gepunzten Anhängern, ein Doppelthaler aus Gold (?) gefasst mit Krallen in goldenem Trachtenring. Der Goldthaler hat das selbe Königsbild und Wappengepräge genauso wie der unten eingefügte Silbertaler von König Georg V König von Hannover und ist auch als solcher im Wappen und Bild beschriftet. Gewicht ca. 45g (Küchenwaage, mußte dazu den Charivari anheben): Bezeichnung: Vereinsmünze * 2 Thaler, 3 1/2 Gulden, VII eine F. Mark, 1854. Ich habe das ganze Internet mit Katalogen durchstöbert und finde keine vergleichbare Münze in Gold mit Wertangabe oder Angabe Goldanteil. Ich stoße immer "nur" auf den Silberthaler. Mein gutes Stück glänzt in schönem Gelbgold (mit angesetzter ganz leichter Patina (Rotstich)). Nur in Wikipedia ist beschrieben, dass neben dem gängigen Silbertalher um 1850 auch einige Golddoppelthaler geprägt wurden, welche damals nach ihrem aktuellen Goldwert gehandelt wurden. Weiss jemand Näheres? Bei Georg V, König von Hannover soll essich nach Internetrecherche um den Welfen-König handeln.

Danke





Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-12-2011, 16:31   #2 (permalink)
 
Hallo,

um näheres sagen zu können, sind ein paar mehr Angaben notwendig. Damit wir uns ein Bild machen können benötigen wir aussagekräftige Originalbilder. Außerdem musst du das Stück wiegen, damit eine Vergoldung ausgeschlossen werden kann.

mfg
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Rambo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-12-2011, 21:16   #3 (permalink)
 
Hallo,

danke für die Antwort.

Ich habe die Münze aus dem Anhänger herausgenommen (ging erstaunlich leicht) und den Münzrand mit Zahnpasta und einer weichen Zahnbürste gereinigt (ich hoffe das war richtig - siehe Goldzähne), da dieser durch Korrodierung der Fassung verdreckt war. Die Fassung ist wohl doch kein Gold. Die Münze hat einen Münzrand, welcher etwas heller ist als die Münze selbst. Mit dem Münzrand hat die Münze einen Durchmesser von 4 cm (Lineal), die Stärke habe ich am Münzrand gemessen - sie beträgt 3 mm (Lineal). Das Gewicht beträgt nach mehrmaligem Wiegen immer 38 g (Briefwaage).
Der Münzrand hat Buchstaben und Zeichen. NEC (Zeichen) ASPE?A (Zeichen) T?RRENT (Zeichen). Das Fragezeichen bedeutet, dass hier ein Buchstabe fehlt. Die Zeichen sehen aus wie 2 stilisierten Blütenknospen mit Stil und Blättern (meine Interpretation - könnte auch etwas anderes darstellen), welche gegeneinanderzeigen, in der Mitte zwischen den stilisierten Zeichen befindet sich ein art Kreis aus 6 Punkten.

Mit den Photos dauert es noch etwas. Vielleicht, kann ich ja im Internetcafe über die Webcam, welche machen.

Viele Grüße
Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-12-2011, 21:25   #4 (permalink)
 
Die Parameter lassen darauf schliessen, dass es sich jedenfalls nicht um eine Goldmünze handelt, vermutlich wird es ein ( echter )silberner Doppeltaler mit Vergoldung sein.
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Kronerogøre ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11-12-2011, 21:26   #5 (permalink)
 
Hallo,

danke für die Antwort.

Ich habe die Münze aus dem Anhänger herausgenommen (ging erstaunlich leicht) und den Münzrand mit Zahnpasta und einer weichen Zahnbürste gereinigt (ich hoffe das war richtig - siehe Goldzähne), da dieser durch Korrodierung der Fassung verdreckt war. Die Fassung ist wohl doch kein Gold. Die Münze hat einen Münzrand, welcher etwas heller ist als die Münze selbst. Mit dem Münzrand hat die Münze einen Durchmesser von 4 cm (Lineal), die Stärke habe ich am Münzrand gemessen - sie beträgt 3 mm (Lineal). Das Gewicht beträgt nach mehrmaligem Wiegen immer 38 g (Briefwaage).
Der Münzrand hat Buchstaben und Zeichen. NEC (Zeichen) ASPE?A (Zeichen) T?RRENT (Zeichen). Das Fragezeichen bedeutet, dass hier ein Buchstabe fehlt. Die Zeichen sehen aus wie 2 stilisierten Blütenknospen mit Stil und Blättern (meine Interpretation - könnte auch etwas anderes darstellen), welche gegeneinanderzeigen, in der Mitte zwischen den stilisierten Zeichen befindet sich ein art Kreis aus 6 Punkten.

Mit den Photos dauert es noch etwas. Vielleicht, kann ich ja im Internetcafe über die Webcam, welche machen.

Viele Grüße
Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-12-2011, 21:44   #6 (permalink)
 
Hallo,

danke für die rasche Antwort.

Meine Parameterberechnung sieht so aus:
Pi x r² x h (abzgl.0,45 mm = mittlere Höhe) = Gesamtvolumen
3,141528 x (4,00 cm / 2)² x (0,3 -0,045 cm) = 3,204 cm³

Ermittlung Legierung:
Gewicht/Volumen= spez. Dichte
38 g/ 3,204 cm³ = 11,86 g/cm³
Das spezifische Gewicht der Goldlegierung beträgt 11,86 g/cm³

Konstanten-Tabelle verschiedener Gold-Legierungen:
Spez. Gewicht
333/1000
375/1000 416/1000 585/1000
750/1000 916,6/1000 999/1000
1000/1000
Feingold (Au) -- -- -- -- -- -- -- 19,33 g/cm³
Weissgold (AuPd)
ab 1978
13,74 g/cm³
13,99 g/cm³ 14,25 g/cm³
15,42 g/cm³
16,77 g/cm³ 18,40 g/cm³ 19,32 g/cm³ --
Weissgold (AuNi)
bis 1978
10,86 g/cm³ 11,16 g/cm³ 11,48 g/cm³
13,01 g/cm³
14,95 g/cm³ 17,62 g/cm³ 19,31 g/cm³ --
Gelbgold (AuAgCu)
11,58 g/cm³
11,87 g/cm³ 12,18 g/cm³
13,64 g/cm³
15,45 g/cm³ 17,84 g/cm³ 19,31 g/cm³ --
Rotgold (AuCu)
10,87 g/cm³
11,18 g/cm³ 11,50 g/cm³
13,02 g/cm³
14,96 g/cm³ 17,61 g/cm³ 19,31 g/cm³
--

Ich habe das Tabellenergebnis grün hervorgehoben.

mfg
Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-12-2011, 23:47   #7 (permalink)
 
Die Münze hat in Silber (900er) ein Gewicht von 37.12g.

Eine 9 Karat Goldlegierung gab es nicht.

Ein Gewicht von 38g passt zur Silbermünze mit Vergoldung.

Sie enthält 1,07 Unzen Silber (=25,70 EUR). Ob mit Vergoldung noch ein Sammlerwert besteht kann ich nicht beurteilen.
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Geändert von elwin (11-12-2011 um 23:50 Uhr)
elwin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 10:00   #8 (permalink)
 
Hallo,

Dank an Rambo, Kronerogore und elwin.

Ich glaube mittlerweile gar nicht, dass es sich überhaupt um einen echten Doppelthaler Georg V handelt. Der Münzrand scheint aufgesetzt zu sein, jedenfalls hat er Befestigungspunkte im Bereich der Ziffern 3 1/2 (Gulden) und der Jahreszahl 1854 - ist mir vorher gar nicht so aufgefallen - bin kein Münzkenner. Auf der Rückseite sind die Befestigungspunkte zwischen den Buchstaben OE (KOENIG) und auf dem B unter der Königsbüstenprägung. Diese Praxis habe ich im Internet bei keinen abgebildeten Münzen gefunden. Auch ist der Münzrand in der Ansicht von oben und unten silbriger als die "Medaille" selbst und offensichtlich recht dünn vergoldet. Es ist auch anzumerken, dass sich die "Medaille" an einem Charivari als Jagdschmuckanhänger befand. Ob es sich im Medaillenkern um Gold (meiner Ansicht nach eher unwahrscheinlich) handelt, werde ich wegen der Hausratversicherung über die Röntgenflueszensmethode feststellen lassen werden müssen. Falls es interressiert stelle ich Bilder der "Medaille" ein, sobald ich sie habe.

Gruß und Dank.
Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 10:30   #9 (permalink)
 
Dein Stück ist vergoldet. Kannst Du nicht mal Bilder von Avers, revers und Randschrift einstellen ? Im Schön und auf Mäkksörtschdotinnfo habe ich keinen Hinweiss auf Goldabschläge gefunden, aber es kann durchaus sein, dass welche existieren.
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Geändert von Kronerogøre (12-12-2011 um 10:32 Uhr)
Kronerogøre ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 10:35   #10 (permalink)
 
Hallo,

habe noch eine Anmerkung. Kann es sich bei den "Befestigungspunkten" eventuell um eine Entwertungsmarkierung der Münze handeln, wegen z.B. folgender Währungsänderung - und wurde sie deshalb als Schmuckanhänger vergoldet, da ja im Geldverkehr damals entwertet? Weiß jemand etwas darüber?

Viele Grüße
Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 15:20   #11 (permalink)
 
Wäre schön wenn du Bilder DEINER Münze einstellen würdest. Die Randschrift wäre ebenfalls interessant.
purzelchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 15:20   #12 (permalink)
 
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Ob es sich im Medaillenkern um Gold (meiner Ansicht nach eher unwahrscheinlich) handelt, werde ich wegen der Hausratversicherung über die Röntgenflueszensmethode feststellen lassen werden müssen.
Was soll das denn für eine Hausratversicherung sein?

Du kannst den ganzen Aufwand minimieren, indem Du einfach mal ein paar Bilder einstellst. Dann lässt sich sicher auch klären, was es mit diesen ominösen "Befestigungspunkten" auf sich hat.
B555andi ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 19:31   #13 (permalink)
 
Hallo,

habe die Vorder- und Rückansicht im Internetcafe einscannen lassen und die Bilder als Datei angehängt. Das Fotografieren des Münzrandes ist nach Auskunft Fotogeschäft teuer, da arbeits- und zeitaufwendig. Hat jemand einen Rat wie man den Münzrand einfach digitalisieren kann für dieses Forum? Die Webcam und Digitalcamera geben unscharfe Bilder. Man kann keine Buchstaben und Zeichen erkennen, so der Internetcafebetreiber.

Danke für Euer Interresse.
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Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 19:40   #14 (permalink)
 
Echt ist das Stück schon, soweit ich es beurteilen kann. Das Stück ist definitiv aus Silber. Das Stück ist leider erhaltungstechnisch Schrott.

mfg
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Rambo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 20:15   #15 (permalink)
 
Hallo Rambo,

Danke für Deine Nachricht.

Wenn das gute Stück nur Materialwert hat, kann ich es ja getrost an ein Bettlerarmband dranhängen, geht ja anscheinend nichts verloren hierbei.

Warum hat die Münze jedoch diese "Marken" am Münzrand? Sind das Entwertungsmarken durch spätere Währungsreformen? Durch die Schmuckfassung wurden diese nicht verursacht.

Grüße an Alle
Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 20:19   #16 (permalink)
 
Das sind meines Erachtens Fassungsspuren.
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B555andi ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12-12-2011, 21:01   #17 (permalink)
 
Zum Vergleich das Abbild der vergleichbaren Münze aus einem Münzkatalog im Internet und darunter meine vergoldete.
Die Münze war in (wahrscheinlich) Zinn gefasst mit 4 Krallen, welche sich mühelos von Hand aufbiegen ließen. Jedenfalls von der mir vorliegenden Fassung sind die Schäden nicht entstanden.

mfg
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Timotheus ist offline   Mit Zitat antworten
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