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1 Euro Belgien 2002 mit Auffallendem nur auf dem Ring

Dieses Thema im Forum "Fehlprägungen, Varianten und Variationen" wurde erstellt von Dirk Bake, 19. März 2017.

  1. Dirk Bake

    Dirk Bake Moderator Mitarbeiter

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    Die gezeigte Münze gibt mir Rätsel auf:

    Nur auf dem Ring (inkl. Rand) weist die Oberfläche beidseitig ungewöhnliche Strukturen auf. Teils sieht die Oberfläche aus wie grob gebürstet, teils (oberhalb und links der Wertziffer) hat sie Ähnlichkeit mit vom Wind auf Dünen erzeugten wellenartig gestaffelten "Deichen" oder mit einem Fingerabdruck. Insgesamt wirken die erhabenen Partien des Münzbildes auf den betroffenen Flächen eher schmal und flach.

    Magnetische Eigenschaften und Gewicht des Stücks dürften im üblichen Rahmen liegen. Das gezeigte Stück weist wie die meisten belgischen 1-Euro-Stücke 2002 kaum knotige Verdickungen in den senkrechten Streben der Krone auf. (Die Münze weist die üblichen Farben auf - dass der Ring sehr rötlich wirkt, ist lediglich den Scanner-Einstellungen zu verdanken: Die habe ich so gewählt, dass die beschriebenen Merkmale möglichst klar zu erkennen sind.)

    Mehrere Möglichkeiten zum Zustandekommen dieser Merkmale kommen in Betracht. Wer kann ähnliche Stücke zeigen und eventuell die Ursachen eingrenzen helfen?

    (Nur der Vollständigkeit halber: Der innere Teil ist von diesen auffallenden Oberflächen-Merkmalen nicht betroffen. Er weist lediglich eine partielle sehr leichte meist parallele Schraffur auf, die sich über Münzgrund und Münzbild hinzieht und die an keiner Stelle in die auffallenden Merkmale des Rings übergeht. Ob diese Schraffur erhaben oder vertieft ist oder lediglich aus ins Material eingearbeiteten haarfeinen "Adern" besteht, ist mit den mir zur Verfügung stehenden optischen Hilfsmitteln nicht erkennbar.)
     
  2. navada51

    navada51

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    Kann man eine Fälschung ausschließen?
     
  3. varukop

    varukop

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    Moin Moin !

    Grundsätzlich sind solche unregelmäßigen Spuren mit entsprechenden Hilfsmitteln bei gleichzeitigem Abflachen des Münzbildes durch Materialabtrag leicht zu erzeugen / zu erhalten.

    Ist diese Aussage zum Gewicht als Vermutung zu verstehen?
    Wurde das Gewicht des Stückes bestimmt ?
     
  4. Dirk Bake

    Dirk Bake Moderator Mitarbeiter

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    Danke für die ersten Reaktionen. Zu den Rückfragen:

    Ausschließen kann ich zunächst noch nichts.

    Das Gewicht habe ich nur auf eine Stelle nach dem Komma ermitteln können: 7,0 Gramm.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2017

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