10 Pfennig 1972 F - Rondenverwechslung?

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Liebe Kollegen,

ich habe hier ein 10 Pfennigstück 1972 F. Gewicht 2,48 g Durchmesser 19,36 mm (eigentlich nicht mein Sammelgebiet)

Handelt es sich um eine Rondenverwechslung? Wo liegt der Wert einer solchen Fehlprägung?

Beste Sonntagsgrüße
Hugohabicht
 

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BGK

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Ich denke ja, allerdings mit einer artfremden Ronde. Aber ein sehr schönes Stück. Zeigt es denn eine magnetische Reaktion?
 
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nein, ganz glatter Rand. 1,19 mm Stärke über alles...
 
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Hallo,
Ja, das Stück ist leicht magnetisch.
Moin Moin,
eine "artfremde" Ronde ist es auf jeden Fall.
Allerdings macht mich die Auskunft über die Magnetreaktion etwas stutzig. Starke oder keine Magnetreaktion wäre leicht erklärlich, aber leicht ?
Zur Klärung bitte nochmals prüfen und die Stärke mit der eines 1 bis 5 Cent Stückes vergleichen.
 
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Sorry, die Münze hat die gleiche Magnetreaktion wie ein normales 10 Pf Stück.
Hatte sie vorher wieder in die Kapsel zurück gelegt.....
 
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Eine sehr schöne Fehlprägung!

Aufgrund der Magnetreaktion könnte es vielleicht auch auf einer Ronde aus reinem Nickel geprägt worden sein. Nickel wird ebenfalls stark vom Magneten angezogen und wurde früher in vielen Ländern zur Münzprägung verwendet (u.a. Frankreich, Niederlande, Belgien, Schweiz...).

Nur kann ich jetzt auf Anhieb leider nicht sagen, welche Münzen für welche Länder außer den deutschen 1972 in Stuttgart sonst noch geprägt wurden.
 
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Eine sehr schöne Fehlprägung!

Aufgrund der Magnetreaktion könnte es vielleicht auch auf einer Ronde aus reinem Nickel geprägt worden sein. Nickel wird ebenfalls stark vom Magneten angezogen und wurde früher in vielen Ländern zur Münzprägung verwendet (u.a. Frankreich, Niederlande, Belgien, Schweiz...).

Nur kann ich jetzt auf Anhieb leider nicht sagen, welche Münzen für welche Länder außer den deutschen 1972 in Stuttgart sonst noch geprägt wurden.
Moin Moin,
möglich ist letztlich alles, aber realistisch / logisch ist das mit der Reinnickelronde nicht unbedingt.
Wenn ich die Färbung der Münze als gelb bis gelb-leicht-grünlich (das lehnt sich an "Loriots" Färbungsbeschreibung an ;) ) interpretieren darf, dann macht das mit dem Reinnickel keinen Sinn, da dieses Metall silbrig daherkommt, d.h., im Grunde sehr ähnlich einer Cu/Ni-Färbung.
Es werden zwar Münzen auf Ronden aus unedlem Metallen / Metalegierungen und vernickelt geprägt, aber ein sehr wiederstandsfähiges Material mit einer weniger haltbaren Färbung oder Plattierung zu überziehen, wäre zumindest "komisch".
Aber das müsste sich mit ein wenig Glück auch noch eindeutig klären lassen, wenn uns "Hugohabicht" schreibt, wie der Rand aussieht.
Ist er ebenfalls komplett in der Färbung von Wert- und Rückseite?
oder
zeigt er da evtl. diese Färbung nur teilweise und den Rest in "edlem" grau?
oder
falls Interesse zur weiteren Klärung vorhanden ist - bitte gute Abb. von mehreren Stellen des Randes nachreichen. :)
 
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