10 Pfennig Stück 1978 silberfarben

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Hallo,
ich habe ein silberfarbenes 10 Pfennig Stück aus dem Jahr 1978 mit der Prägestätte G ( Karlsruhe) erhalten.

Leider kann man hierzu nichts im Internet finden. Auf Ebay gibt es ein Angebot aber ohne Hintergrund ob es echt ist oder sonst was.

Wäre super wenn mir jemand zu der Münze Informationen über Hintergrund und Wert geben kann.

Vielen Dank im voraus.
 
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Hallo Stifi,

es gibt 3 Möglichkeiten wie das entstanden sein könnte:
  1. (sehr wahrscheinlich): Die Münze wurde nachträglich versilbert. Wert: 0, da eine Manipulation vorliegt und so auch die Bundesbank die Münze nicht mehr umtauschen muss
  2. (unwahrscheinlich): Die Plattierung wurde entfernt/hat sich gelöst und es liegt nur der Eisenkern vor. Wert: 10 Pfennig
  3. (sehr unwahrscheinlich): Es liegt eine Fehlprägung vor. Entweder eine Artfemde Ronde oder eine ohne Plattierung. Wert: schwer zu sagen, dürfte aber deutlich über dem Nennwert liegen.

Zu genaueren Bestimmung bräuchten wir weitere Infos:
  • Bilder von beiden Seiten. (Scharf, hohe Auflösung, viel Münze mit wenig Hindergrund, max. 1 MB)
  • Reagiert die Münze auf einen Magneten? Wenn ja wie stark im Vergleich zu einer normalen 10-Pfennig-Münze?
  • Das genaue Gewicht (min. 2 Nachkommastellen, evtl in Deiner Hausapotheke nachfragen)
Gruß stauba
 
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Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich sehe zu, dass ich die Infos hier hochladen kann.
 
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Hallo,
hier zur Ergänzung die Vorder- und Rückseite der Münze.
Die Münze ist magnetisch. Zum Gewicht konnte ich jetzt nichts erreichen.
 

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Hallo Stifi,

das ist doch schon mal ein guter Anfang. Durch die Bilder fällt Möglichkeit 2 schon mal raus. Da müsste das Prägebild deutlich verwaschener sein.

Zudem meine ich am Randstab die ursprüngliche Messingfarbe durchschimmern zusehen. Das spricht dann für 1. Versilberung. Die Münze ist stark berieben/poliert worduch die Beschichtung teilweise wieder abgetragen wurde.

Gruß stauba
 
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Moin Moin,
der "gute Anfang" reicht eigentlich achon aus, um eine von "stauba" genannte Versilberung zu "diagnostizieren", die bei den Randstäben als am meisten beanspruchten da stark erhabenen Bereich der Münze bereits wieder messingfarben geworden ist (oder nie vollständig versilbert war).
 
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