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15 Rupien 1916 Variante B - echt oder falsch?

Dieses Thema im Forum "Münzen & Geschichte" wurde erstellt von Rambo, 1. Januar 2011.

  1. navada51

    navada51

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    Es sind auch Ungereimtheiten in der Zusammensetzung der Schmelze. Ich gehe mittlerweile den Weg: Sollangaben laut offizieller Seite - Durchführungsangaben nach den Quellen - Tatsächliche Angaben nach aktuellen Untersuchungen. Am Beispiel der Elefanten:

    Soll laut VÖ Schnee v. 1916:
    upload_2019-7-1_20-34-13.png

    Durchführung nach Schumacher:
    Tatsächlich:
    So muss ich meine Meinung vom Eingangsposting revidieren, denn die Tatsachen widersprechen den Angaben von Schumacher. Dennoch ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass die Münzen aus der Prägestätte nicht so verlassen, wie man es im Kaiserreich üblich vorfindet, denn die Stempel sind oft verbraucht und abgenutzt, dazu kommen die unterschiedlichen Prägebedingungen aus Tabora und Lulanguru mit einer teils viel zu harten Legierung. Da ist es technisch unmöglich einwandfreie Exemplare zu prägen. Und schnell wird aus st/unc übergangslos ein ss/s, wenn der feine Stempelglanz aufgrund äußerer Umstände abhanden kommt.
     
  2. Fusselbär

    Fusselbär

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    Wir sind uns doch einig dass man bei den Tabora-, oder besser DOA Münzen keine herkömmliche Erhaltung übertragen kann. Florian hat das schön geschrieben:
    Ich persönlich bin auch der Meinung, dass die Messingbürsten bei den meisten Stücken nach der Prägung nicht zum Einsatz kamen.

    Franquinet tut seine Meinung ja auch sehr oft kund, bei den Elephanten sei der Rand fast immer bearbeitet worden. Für mich ist es nur nachvollziehbar, wenn er damit die Justierspuren meint, welche wegen zu geringen Prägedruck oft am Randstab zu sehen sind. Und da kann man auch den Eindruck eines gebürsteten Rand bekommen.
     
  3. navada51

    navada51

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    Das sehe ich ganz genauso, Matthias!
     
  4. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Vielen Dank für die Schilderung dieses Gedankenmodells , das für die Beschäftigung mit den Taboramünzen und möglicherweise auch mit anderen Münzen ) einen ganz neuen Horizont eröffnet.
     
    Heinz-Rudolf gefällt das.
  5. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Gehört auch in diesen Thread.Wenn der Elephant die natürliche Wahl für die Gestaltung eines Kongressabzeichens war, bedeutet dies , dass er einigermassen bekannt gewesen sein muss: Teutoburger Münzauktion GmbH - Auction 125
     
    20kronen1916 und Geiger2006 gefällt das.
  6. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Stolzer Preis für "lediglich" ein Abzeichen. :eek:
     
  7. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Fand ich auch. Mein Gebot war wesentlich niedriger.
     
  8. Hsv1896

    Hsv1896

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    meines leider auch (80 € *hust*). ein schönes stück ist das allemal.
     
  9. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Ich hatte ebenfalls 80 € geboten, waere m. E. auch ausreichend gewesen.
     
  10. penny-look

    penny-look

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    Herzlicher Gruss in die Elephantenrunde,

    ein sehr schöner Thread und in seinem Inhalt zeitlos gut, fast schon ein kleines "Standardwerk", wenn man sich mit dem Elephanten beschäftigen möchte.

    2 Fragen haben sich für mich am Ende des Lesens noch einmal ergeben:

    1. Gab es eigentlich jemanden aus der Runde, das das Tagebuch (oder die Aufzeichnungen) von Schumacher, die in Bochum liegen mal eingeseen hat und etwas dazu sagen könnte?

    2. Womit hat der reiche Araber, der das restliche Gold augekauft hat, eigentlich bezahlt? Oder gab es so etwas wie eine "Überweisung" nach Deutschland? Für mich ist nicht ganz klar, was es für einen Sinn macht, das Gold noch schnell vor dem Eintreffen des Freindes an einen Araber zu verkaufen, wenn man dann einfah statt mit einer Kiste voll Gold, mit einer Kiste Geld (welche Währung?) da sitzt. Unter diesen Umständen musste man doch bei einer Gefangennahme so oder so davon ausgehen/befürchten, das die Kiste weg ist.

    Gab es zu der Zeit schon Auslandsüberweisungen, ich kenne mih damit geschichtlich überhaupt nicht aus.

    Vielen Dank für ein paar Infos, Andreas.
     
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