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2 Cent Münze Spanien 2001

BGK

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Bei den 1 und 2 Pfennig-Stücken, die aus diesen Blechen ausgestanzt wurden, war ja bekannterweise am Rand der Eisenkern sichtbar. Gibt es etwa auch 2002er 1, 2 und 5 Cent Stücke, bei denen das Eisen sichtbar ist?
Zwangsläufig. Je nachdem die dick die Plattierung ist mehr oder weniger. So wie es auch bei den entsprechenden DM Stücken war.
 

Seltengast

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Bei den 1 und 2 Pfennig-Stücken, die aus diesen Blechen ausgestanzt wurden, war ja bekannterweise am Rand der Eisenkern sichtbar. Gibt es etwa auch 2002er 1, 2 und 5 Cent Stücke, bei denen das Eisen sichtbar ist?
Diese Frage würde mich auch interessieren.

Zwangsläufig. Je nachdem die dick die Plattierung ist mehr oder weniger. So wie es auch bei den entsprechenden DM Stücken war.
Ah, danke!

Und dazu noch folgendes: streng genommen müsste durch die technisch unterschiedliche Auftragung der Kupferschicht auf den Eisenkern doch beide „Arten“ als eigene Typen betrachtet werden.
 
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Ah, danke!

Und dazu noch folgendes: streng genommen müsste durch die technisch unterschiedliche Auftragung der Kupferschicht auf den Eisenkern doch beide „Arten“ als eigene Typen betrachtet werden.
Moin Moin,

über das Vorhandensein in meiner Euro FP- Sammlung kann ich zu den nur plattierten Stücken bei 1 bis 5 Cent folgende Auskunft geben:
1) Ronde - bei 1 Cent mind. 1 Stück 2002 A
2) Ronde - bei 2 Cent mind. jeweils 1 Stück 2002 G und F
3) Rohling - bei 5 Cent mind. 1 Stück 2004 J (3,86 g)

Erkennbar sind diese Stücke an der unvollständigen "Verkupferung" ihrer Ränder. Beim Stanzen wird je nach Schichtdicke der Plattierung und Schärfe der Stanzmesser die Cu-Plattierung vom Stanzmesser mehr oder weniger weit in den Rand hinein bzw. auf dem Rand "mitgezogen". Dadurch weisen diese Ränder immer nur einer (Rnd)Seite eine Verkupferung auf.
Anmerkung zur Existenz mit der Jz 2004:
Über das Verwenden bei der Prägung mit dieser Jz kann es sich sowohl um einen "etwas länger liegen gebliebenen" plattierten Rohling für den Euro als auch eventuell um einen plattierten Rohling für die Herstellung einer Auslandsmünze handeln.

Desweiteren existieren zu den 3 Nominalen jeweils Stücke nur aus Fe (Stahl) und mit dem Aussehen eines ein- oder beidseitigen "unvollständige" Erfolges bei der Galvanisierung.

---> Zu "Folgendes" für an Varianten und Kopplungen Interessierten:
M.E. geht es in diesem Fall zwar schon ein wenig in Richtung Grauzone, aber man könnte sich
a) über das letztlich doch (etwas) unterschiedliche Material (während sich bei der Galvanisierung eine sehr dünne Schicht reinen Cu auf der Münzoberfläche anlagert, bestehen die beidseitig auf den Stahlkern aufgewalzten Bleche aus nicht ganz so "reinem Cu"),
b) die versch. Herstellungsarten des Vorproduktes Zain(Blech) und
c) einem unterschiedlichen Aussehen der Ränder nach dem Prägen
vorstellen, dass bei diesen Nominalen jeweils 2 Materialvarianten existieren.
 

Seltengast

Moderator
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Danke für die Erläuterungen.
Ich hatte interessanterweise noch nie nach den Rändern der Stücke speziell geschaut, aber ich orientiere mich in der Geldbörse immer nach der Randgestaltung der Münzen. Und da wäre mir ein Stück mit offenem Stahlkern schon aufgefallen.
Aber ab jetzt werde ich bei den ganz alten Stücken (soweit man die Jahreszahlen noch mit Brille erkennen kann) immer genauer hinschauen.
 
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Danke auch für die Erklärung.

Mir ist so eine Münze bewusst noch nicht untergekommen und ich habe mir gerade am Anfang der Euro-Zeit wirklich jede Münze genau angeschaut. Vermutlich ist die Zahl der aus den alten Blechen geprägten Cent Stücke aber eh nicht besonders hoch gewesen, sodass sie schon bei der 2002er Auflage nur sehr selten vorkamen. Mit all den neuen Jahrgängen, die seit 2003 dazu kamen, dürfte die Wahrscheinlichkeit, solche Stücke heute noch zu finden, gegen null tendieren.
 
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Danke auch für die Erklärung.

Mir ist so eine Münze bewusst noch nicht untergekommen und ich habe mir gerade am Anfang der Euro-Zeit wirklich jede Münze genau angeschaut. Vermutlich ist die Zahl der aus den alten Blechen geprägten Cent Stücke aber eh nicht besonders hoch gewesen, sodass sie schon bei der 2002er Auflage nur sehr selten vorkamen. Mit all den neuen Jahrgängen, die seit 2003 dazu kamen, dürfte die Wahrscheinlichkeit, solche Stücke heute noch zu finden, gegen null tendieren.
Moin Moin,
von einer relativ geringe Menge dieser auf noch plattierten Ronden der DM-Währung geprägten Euro-Stücke gehe ich ebenfalls aus - und das vor allem über "damals" nicht weiter von mir gefundene Stücke bzw. ausbleibende Angebote dieser Spezies.
Allerdings muss man dabei ein wenig bedenken, dass die Ränder wohl von den meisten Sammlern - viele Euro-Sammler haben von solchen Stücken überhaupt keine Kenntnis - oft nur flüchtig oder gar nicht angeguckt werden, wodurch natürlich so manches Stück unentdeckt bleiben konnte / bleibt.
Desweiteren wird ein aktuelles Finden durch die über die Jahre im Umlauf gedunkelten und sich in der Färbung dadurch nicht mehr so deutlich vom Grau des Fe-Kerns unterscheidenden Cu-Flächen erschwert. Deshalb muss man selbst als Wissender zu diesen Exponaten mittlerweile noch bewusster auf den Rand achten.
 
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Moin Moin,

sie sind bzgl. ihrer "Dicke" über einen die Randstäbe in ihrer Höhe optimal ausbildenden normalen Prägedruck genau so wie die entsprechenden galvanisierten Stücke des jeweiligen Nominals.
 
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