2 DM Max Planck Fälschung oder Fehlprägung

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Hallo Varukop.

Danke für die ausführlichen Erklärungen.:)
Meine Frage war dahingehend gedacht, das ich deine Erklärungen zu "Fälschungen" und "Manipulationen" nicht so "grundsätzlich" übernehmen kann.:)
Mein Stück ist eine Goldmünze, die auch in verschieben Kreisen als Gefälligkeitsprägung bezeichnet wird ( Wo wird die eingeordnet?). Darauf besiert meine Nachfrage. Mein Stück hat nichts mit dem 2 Mark Max Planck zu tun, es geht mir um das Prägeverfahren und/oder das Drumrum. Darum steige ich hier nicht näher ein, um das Thema nicht zu verwässern.
;)
 
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Moin Moin,
im Grunde muss man bei Vorliegen von Gefälligkeitsprägungen m.E. erst gar nicht in die hier genannten Erläuterungen einsteigen - weder näher noch differenzierter - weil es hier nicht zutrifft und bekanntlich zu nichts führt (führen kann) ;) .

Warum und mit welcher Begründung soll man eine "Gefälligkeitsprägung" - z.B. für König Faruk oder Beckenbauer oder ..... - die zwar in (von) einer "offiziellen" Prägestätte aber vielleicht tatsächlich - wer weiß ? - ;) :) ohne einen "offiziellen" Prägeauftrag des entsprechenden Ministeriums hergestellt wurde, unbedingt bei den "Manipulationen" oder "Fälschungen" einordnen (müssen)? Das macht bei diesen auf die Definitionen von "Fälschung" und "Manipulation" bezogenen "Zwittern" doch überhaupt keinen Sinn und berührt letztlich diese beiden (Ver)Fälschungsarten, wenn überhaupt, dann nur die eine und das nur wenig.
Es gibt z.B. aus den frühen Jahren der DM "haufenweise" Stempelabschläge auf allen möglichen und unmöglichen Metallen und auch in den verschiedensten Formen, die wiederum nichts mit zu vermutenden bzw. nachweislich vorliegenden Gefälligkeitsprägungen zu tun haben!
Eine Manipulation ist die Gefälligkeitsprägung per Definition und / oder logischer Überlegung mit Sicherheit nicht.
Ob es sich streng genommen um eine "besondere" (z.B. Halb- bis Dreiviertel oder mehr oder weniger) Fälschung handelt .......? Das mag jeder an diesem weiten Feld der speziellen Besonderheiten Interessierte allein für sich entscheiden.
Auf jeden Fall ändert es nichts an den Definitionen von Manipulation und Fälschung und deren Erklärungen, die m.E. den grundsätzlichen Unterschied deutlich machen (auf der einen Seite "nachträglich veränderte echte" und auf der anderen "von Grund auf gefälschte" Münzen).
Es sind und bleiben Gepräge, eben Gefälligkeitsprägungen, die auch der Rubrik "Fälschungen" nicht ohne weiteres zugeordnet werden können - das verdeutlicht u.a. auch der dieses ausschließende gewählte Name für solche "Dinger".
 
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Varukop, da steckt ja ein Philosoph im Numismatiker ;)
 
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