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2 Euro Münze Fehlprägung???

BGK

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Nun ja, ich glaube die Antwort hast du bekommen.
Es wird leider viel Blödsinn angeboten. So viel, dass es so scheint als ob die ganze Bevölkerung blank bis auf die Knochen ist und nun versucht wird mit jeder Mistmünze anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich glaub lange nicht das jeder nur ein ahnungsloser Trittbrettfahrer ist.
Beim nächsten mal vielleicht vorher informieren. ;) Vielleicht ist ja mal wirklich was gutes dabei.
 
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Du hast das Teil als Fehlprägung angeboten um Informationen zu bekommen????
Ja nee, is klar.
Wie trotzdem eine Fehlprägung? Rede ich Suaheli? Und ich dachte die Erklärung sei eindeutig.
Nein ist keine.

Moin Moin,
na na ! ;)

Zur Münze
M.E. ist hier unbedingt eine differenzierte Antwort erforderlich.
1. Ja, es handelt sich hier doch um eine gegenüber dem Normalfall eindeutig fehlerhaft geprägte Münze. Im Normalfall sind bestimmte Teile des Münzbildes entweder auf den "silberfarbenen" Ring oder auf die "goldfarbene" Pille geprägt. Wenn sich wie hier ersichtlich etwas anderes ergeben hat, dann ist das aus welchen mehr oder weniger ergündlichen Ursachen eine Fehlprägung.
2. Grundsätzlich: Ob es sich um eine Fehlprägung handelt oder nicht, kann nicht davon abhängig gemacht werden, ob ein gegenüber dem Gewollten abweichendes Aussehen in großer Zahl bis fast ausschließlich auftritt ! Fehler ist und bleibt Fehler.
3. In diesem Fall handelt es sich um eine Fehlprägung die, wenn sie denn bei bestimmter Jahreszahl und / oder bestimmtem Münzzeichen auftritt, auch in größeren Stückzahlen vorkommt. Daraus (und generell)resultiert, dass sie - und sei sie für einen "Laien" und so manch einen Sammler noch so "spektakulär anzugucken" ;) - keinen besonderes Interesse weckt und sich somit auch (nur eine) k(l)eine bis kaum zu erwartende Wertsteigerung ergeben wird / ergibt. Eine Auktion wird zeigen, ob und zu welchem Preis man sie überhaupt "an den Mann (Spezialsammler) bringen" kann".

Meines Wissens treten diese fehlerhaften Stücke in relativ deutlicher Form und in größeren Stückzahlen erst seit 2006 auf !?
Zu begründen sind sie vermutlich bis wahrscheinlich auf ein unübliches Fließverhalten von Pille und Ring (natürlich besonders der Pille !) beim aufeinander Zufließen während der gleichzeitigen Herstellung ihrer Verbindung durch das Ausbilden einer Feder am Ring durch die Nut der Pille während des Prägevorgangs. Das Pillenmaterial scheint bei solchen Stücken gegenüber den Prägungen der ersten Jahre schneller zu fließen (etwas "weicher" zu sein) als gewollt, so dass sie dann einen für sie eigentlich zu großen Raum einnimmt. Dadurch erscheint bei diesen Stücken z.B. bei der Rückseite (Adlerseite) meistens umlaufend ein gewisser Teil der ausschließlich für den "silberfarbenen" Ring vorgesehenen Schraffierung auf der zu groß gewordenen "goldfarbenen" Pille.


Jetzt sind während meines klärungsversuchenden Beitrags mit längerer Abendbrotunterbrechung von mir unbemerkt doch tatsächlich drei weitere Beiträge erstellt worden :(. So was aber auch. Ändert aber nichts am Text (Inhalt) :).
 
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BGK

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Moin Moin,
na na ! ;)

Zur Münze
M.E. ist hier unbedingt eine differenzierte Antwort erforderlich.
1. Ja, es handelt sich hier doch um eine gegenüber dem Normalfall eindeutig fehlerhaft geprägte Münze. Im Normalfall sind bestimmte Teile des Münzbildes entweder auf den "silberfarbenen" Ring oder auf die "goldfarbene" Pille geprägt. Wenn sich wie hier ersichtlich etwas anderes ergeben hat, dann ist das aus welchen mehr oder weniger ergündlichen Ursachen eine Fehlprägung.
2. Grundsätzlich: Ob es sich um eine Fehlprägung handelt oder nicht, kann nicht davon abhängig gemacht werden, ob ein gegenüber dem Gewollten abweichendes Aussehen in großer Zahl bis fast ausschließlich auftritt ! Fehler ist und bleibt Fehler.
3. In diesem Fall handelt es sich um eine Fehlprägung die, wenn sie denn bei bestimmter Jahreszahl und / oder bestimmtem Münzzeichen auftritt, auch in größeren Stückzahlen vorkommt. Daraus (und generell)resultiert, dass sie - und sei sie für einen "Laien" und so manch einen Sammler noch so "spektakulär anzugucken" ;) - keinen besonderes Interesse weckt und sich somit auch (nur eine) k(l)eine bis kaum zu erwartende Wertsteigerung ergeben wird / ergibt. Eine Auktion wird zeigen, ob und zu welchem Preis man sie überhaupt "an den Mann (Spezialsammler) bringen" kann".

Meines Wissens treten diese fehlerhaften Stücke in relativ deutlicher Form und in größeren Stückzahlen erst seit 2006 auf !?
Zu begründen sind sie vermutlich bis wahrscheinlich auf ein unübliches Fließverhalten von Pille und Ring (natürlich besonders der Pille !) beim aufeinander Zufließen während der gleichzeitigen Herstellung ihrer Verbindung durch das Ausbilden einer Feder am Ring durch die Nut der Pille während des Prägevorgangs. Das Pillenmaterial scheint bei solchen Stücken gegenüber den Prägungen der ersten Jahre schneller zu fließen (etwas "weicher" zu sein) als gewollt, so dass sie dann einen für sie eigentlich zu großen Raum einnimmt. Dadurch erscheint bei diesen Stücken z.B. bei der Rückseite (Adlerseite) meistens umlaufend ein gewisser Teil der ausschließlich für den "silberfarbenen" Ring vorgesehenen Schraffierung auf der zu groß gewordenen "goldfarbenen" Pille.


Jetzt sind während meines klärungsversuchenden Beitrags mit längerer Abendbrotunterbrechung von mir unbemerkt doch tatsächlich drei weitere Beiträge erstellt worden :(. So was aber auch. Ändert aber nichts am Text (Inhalt) :).

Moin Moin,

na? Gesund und munter wieder in den kalten Regionen? :)

Sonst gebe ich dir ja uneingeschränkt recht, aber genau aus diesem Grund ist es für mich keine Fehlprägung, sondern eine Toleranz. Die Prägeanstalten sehen öffentlich keinen Bedarf der Nachbesserung.
Ich denke wir können keine Fehlprägung aus etwas, machen was leider schon fast ein Standard und für die Prägeanstalt tolerierbar ist, machen.
Ich für meinen Teil habe sogar schon ein paar mal einen der Veeschiedenen Stempel in Verdacht gehabt, da auch hier Toleranzen durchaus denkbar sind.
Viele Grüße
 
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Moin Moin,
1. na? Gesund und munter wieder in den kalten Regionen? :)
2. Sonst gebe ich dir ja uneingeschränkt recht,
3. aber genau aus diesem Grund ist es für mich keine Fehlprägung, sondern eine Toleranz. Die Prägeanstalten sehen öffentlich keinen Bedarf der Nachbesserung.
Ich denke wir können keine Fehlprägung aus etwas, machen was leider schon fast ein Standard und für die Prägeanstalt tolerierbar ist, machen.
4. Ich für meinen Teil habe sogar schon ein paar mal einen der Veeschiedenen Stempel in Verdacht gehabt, da auch hier Toleranzen durchaus denkbar sind.

Moin Moin !
Zu 1. Ja, seit gestern Nacht bin ich wieder im heimatlichen Niesel und Nebel. :(
Zu 2. Uneingeschränkt Recht geben muss (sollte) mir niemand, da dass hier bei der Klärung von Fragen nicht zielführend sein kann. Andere begründete und somit nachvollziehbare Ansichten generieren (Folge)Überlegungen und halten bei Erfordernis eine Diskussion "am Laufen".
Zu 3. Solche Münzen entsprechen nicht der vorgegebenen Norm und sind deshalb im Sinne der Definition eben fehlerhafte Prägungen , also Fehlprägungen. Man muss sie "nicht dazu machen".
Da der eigentliche Fehler am Material zu liegen scheint, haben die Prägestätten kaum die Möglichkeit, diesen im Rahmen ihrer Möglichkeiten (komplett) zu verhindern.
Und außerdem darf man wohl eher nicht dem Irrglauben erliegen, dass etwas grundsätzlich und automatisch als Toleranz anzusehen ist, nur weil die Prägestätten relativ deutliche Abweichungen nicht "in den Griff" bekommen, sprich komplett abstellen (können), und bereits Geprägtes entwerten und entsorgen.
Zu 4. Selbstverständlich sind auch bei den Münzbildern der letztlich zum Prägen benutzten Stempel, die ja in der Regel nur aus einem Urwerkzeug entstehen, gewisse, aber nur minimale Toleranzen nicht auszuschließen. Allerdings würde das bei diesen Fehlern mit (vielen) unterschiedlich breiten schraffierten "gelben Bereichen der Pille" einer Jz bedingen, dass ebenso (viele) Urwerkzeuge angefertigt worden sein müssen.
Das ist kein zugrunde zu legender Standard und somit mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auszuschließen.
 

BGK

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Moin Moin !
Zu 1. Ja, seit gestern Nacht bin ich wieder im heimatlichen Niesel und Nebel. :(
Zu 2. Uneingeschränkt Recht geben muss (sollte) mir niemand, da dass hier bei der Klärung von Fragen nicht zielführend sein kann. Andere begründete und somit nachvollziehbare Ansichten generieren (Folge)Überlegungen und halten bei Erfordernis eine Diskussion "am Laufen".
Zu 3. Solche Münzen entsprechen nicht der vorgegebenen Norm und sind deshalb im Sinne der Definition eben fehlerhafte Prägungen , also Fehlprägungen. Man muss sie "nicht dazu machen".
Da der eigentliche Fehler am Material zu liegen scheint, haben die Prägestätten kaum die Möglichkeit, diesen im Rahmen ihrer Möglichkeiten (komplett) zu verhindern.
Und außerdem darf man wohl eher nicht dem Irrglauben erliegen, dass etwas grundsätzlich und automatisch als Toleranz anzusehen ist, nur weil die Prägestätten relativ deutliche Abweichungen nicht "in den Griff" bekommen, sprich komplett abstellen (können), und bereits Geprägtes entwerten und entsorgen.
Zu 4. Selbstverständlich sind auch bei den Münzbildern der letztlich zum Prägen benutzten Stempel, die ja in der Regel nur aus einem Urwerkzeug entstehen, gewisse, aber nur minimale Toleranzen nicht auszuschließen. Allerdings würde das bei diesen Fehlern mit (vielen) unterschiedlich breiten schraffierten "gelben Bereichen der Pille" einer Jz bedingen, dass ebenso (viele) Urwerkzeuge angefertigt worden sein müssen.
Das ist kein zugrunde zu legender Standard und somit mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

Moin Moin und willkommen im kalten Deutschland. Schön dass du wieder da bist. So ganz konntest ja nicht abschalten :)
Nun da ich fürchte dass das hier ganz schnell in eine Grundsatzdiskussion und Auslegung der Begriffe abschweift, verschieben wir sowas mal auf ein Abend mit einm kühlen Bier ;)
Ist auch schriftlich echt anstrengend. Vor allem mit meiner kleinen Tastatur :lachtot:
Ich habe bei „Ansichtssachen“ immer dein zitierten Bericht mit den Reifen im Kopf.

Ich glaube manchmal zusätzlich noch dass es nicht klug ist alles was von der Norm abweicht als Fehlprägung zu bezeichen. Ähnlich wie bei den Reifen. Sicherlich jetzt etwas arg überspitzt gesehen aber trifft es ganz gut. Das weckt allene schon durch die Begrifflichkeit, Begehrlichkeiten.

Hilft glaube auch den Fragesteller nich weiter. Ein Mehrwert wurde bisher so gut wie nicht erzieht. Mit ein paar armen Vögeln die mal ein Euro mehr in einem Irrglauben ausgegeben haben.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich tatsächlich glaube, dass die Prägestätten einen Einfluss nehmen können. Zumal dieses „Phänomen“ seit Jahren zu beobachten ist. Und dies betrifft nicht nur den deutschen Euro.
 
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Zu 3. Solche Münzen entsprechen nicht der vorgegebenen Norm und sind deshalb im Sinne der Definition eben fehlerhafte Prägungen , also Fehlprägungen. Man muss sie "nicht dazu machen".
Da der eigentliche Fehler am Material zu liegen scheint, haben die Prägestätten kaum die Möglichkeit, diesen im Rahmen ihrer Möglichkeiten (komplett) zu verhindern.
Und außerdem darf man wohl eher nicht dem Irrglauben erliegen, dass etwas grundsätzlich und automatisch als Toleranz anzusehen ist, nur weil die Prägestätten relativ deutliche Abweichungen nicht "in den Griff" bekommen, sprich komplett abstellen (können), und bereits Geprägtes entwerten und entsorgen.
Das ist natürlich eine vernünftige und nachvollziehbare Argumentation. Ich würde dennoch vorschlagen, den Ausdruck "Fehlprägung" nicht für oben abgebildete Münzen zu gebrauchen, und das aus zwei Gründen:

(1) Vor der Produktion von Münzen definiert man den Soll-Zustand. Dieser beinhaltet das ideale Gewicht, die ideale magnetische Reaktion, die ideale Ronde, das ideale Münzbild etc. Aus praktischen Gründen wird man diesen Idealzustand aber niemals erreichen. Das heißt, mehr oder weniger jede Münze weicht von dem Idealzustand ab, da nicht perfekt gearbeitet werden kann. Insofern hätte auch jede Münze irgendeinen minimalen Fehler (= Abweichung vom Ideal), auch wenn dieser sich nur in irgendeiner Nachkommestelle des Gewichts oder unter dem Mikroskop zeigen würde. Insofern wäre auch jede Münze eine Fehlprägung - aber das ist nicht das, was wir mit dem Ausdruck "Fehlprägung" meinen. Wir meinen damit normalerweise das, was BGK mit "außerhalb des Toleranzbereichs" bezeichnet hat.

(2) Münzen wie oben abgebildet sollten nicht auf irgendwelchen Auktionen als "Fehlprägung" bezeichnet werden, weil das irreführend ist. Es suggieriert einen hinreichend großen Fehler, der einen Mehrwert rechtfertigt. Und das stimmt einfach nicht. Das führt nur dazu, dass eBay und Co. vollgemüllt sind mit uninteressanten sogenannten "Fehlprägungen", die kein Mensch jemals kauft.

Mein Definitionsvorschlag enthält somit auch ein praktisches Kriterium. Meiner Ansicht nach sollte man nur dann von "Fehlprägung" sprechen, wenn der Fehler so ausgeprägt ist, dass das jeweilige Stück bei einer angemessenen Kontrolle eigentlich nicht in den Umlauf gegeben werden sollte.
 

BGK

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Das ist natürlich eine vernünftige und nachvollziehbare Argumentation. Ich würde dennoch vorschlagen, den Ausdruck "Fehlprägung" nicht für oben abgebildete Münzen zu gebrauchen, und das aus zwei Gründen:

(1) Vor der Produktion von Münzen definiert man den Soll-Zustand. Dieser beinhaltet das ideale Gewicht, die ideale magnetische Reaktion, die ideale Ronde, das ideale Münzbild etc. Aus praktischen Gründen wird man diesen Idealzustand aber niemals erreichen. Das heißt, mehr oder weniger jede Münze weicht von dem Idealzustand ab, da nicht perfekt gearbeitet werden kann. Insofern hätte auch jede Münze irgendeinen minimalen Fehler (= Abweichung vom Ideal), auch wenn dieser sich nur in irgendeiner Nachkommestelle des Gewichts oder unter dem Mikroskop zeigen würde. Insofern wäre auch jede Münze eine Fehlprägung - aber das ist nicht das, was wir mit dem Ausdruck "Fehlprägung" meinen. Wir meinen damit normalerweise das, was BGK mit "außerhalb des Toleranzbereichs" bezeichnet hat.

(2) Münzen wie oben abgebildet sollten nicht auf irgendwelchen Auktionen als "Fehlprägung" bezeichnet werden, weil das irreführend ist. Es suggieriert einen hinreichend großen Fehler, der einen Mehrwert rechtfertigt. Und das stimmt einfach nicht. Das führt nur dazu, dass eBay und Co. vollgemüllt sind mit uninteressanten sogenannten "Fehlprägungen", die kein Mensch jemals kauft.

Mein Definitionsvorschlag enthält somit auch ein praktisches Kriterium. Meiner Ansicht nach sollte man nur dann von "Fehlprägung" sprechen, wenn der Fehler so ausgeprägt ist, dass das jeweilige Stück bei einer angemessenen Kontrolle eigentlich nicht in den Umlauf gegeben werden sollte.

Ok du hast es viel besser beschrieben als ich.:)
 
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Meiner Ansicht nach sollte man nur dann von "Fehlprägung" sprechen, wenn der Fehler so ausgeprägt ist, dass das jeweilige Stück bei einer angemessenen Kontrolle eigentlich nicht in den Umlauf gegeben werden sollte.
Und der Fehler damit auch niemals auf einem großen Teil der Auflage auftreten kann, wie bei diversen 2€ DE 2011/14 oder 1/2€ Portugal 2002.
 
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Danke für eure hilfreichen Beiträge. Das sind alles Sachen die ich vorher nicht wusste. Ich wusste nicht, dass "Fehlprägungen" nicht gleich Fehlprägungen sind... Aber jetzt bin ich schlauer. Man googelt als Neuling im Internet und findet Münzen mit kleinsten Abweichungen die mit tausenden von Euro angeboten werden und dann denkt man natürlich dass man auch solche summen in den Händen hält... Naja. Wäre ja auch zu schön um wahr zu sein :)...

Gibt es denn irgendwelche "Kataloge" oder Listen zu finden, wo beschrieben oder besser noch abgebildet ist, welche Münzen wertvoll sind? Oder was würdet ihr vorschlagen was man tun kann, um sich besser mit dem Thema vertraut zu machen? Ich finde das irgendwie sehr interessant... Lg
 

BGK

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Sowas wie ein Katalog gibt es nicht. Und auch diverse Seiten im Internet sind eher ungeeignet. Es steht viel Blödsinn im Internet und es ist schwer zu unterscheiden was ist Wahrheit und was Fiktion.
Leider kann man nur durch mühseliges lernen weiter kommen. Viel lesen und viel fragen. Hier ist eine gute Möglichkeit und auf Facebook gibt es spezielle Gruppen welche sich mit dem Thema beschäftigen.
 
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