20 Goldmark Hamburg von 1906 J

Raphael

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Rex Danny schrieb:
Es ist aber auch sehr schwierig so etwas im Rahmen eines großen Forums zu organisieren, alleine wenn man die räumliche Trennung der an einem Seminar interessieren User bedenkt...ich denk das wäre ein zu großer Akt.
Mit deiner Einschätzung liegst du daneben.

Vor 11 Monaten haben in Weiterstadt 25 interessierte am Seminar "Erhaltung von Münzen" teilgenommen. Zwei Teilnehmer mussten sogar ein Einreisevisum beantragen (schönen Gruß nach Luxemburg und in die Schweiz :) )

Ich bin mir sicher, dass so etwas wiederholbar ist.
 
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Django schrieb:
Ich kann die Goldmünze Hamburg von 1906 J nicht finden. Sie ist wohl eine Fälschung! Sie besteht aber aus Gold, die Abmessungen und das Gewicht sind identisch mit den anderen Jahrgängen.
Wer weiß etwas darüber?
Gab es andere Prägungen?
Gefälligkeitsprägungen?
Was und wo wurden sie gemacht?
Wie (hoch) werden sie Bewertet?

Danke für die Infos

Hallöchen,

habe leider überhaupt gar keine Ahnung, ob sie echt ist oder nicht, aber ich habe einen Hinweis gefunden, dass eine solche Münze (20 M Hamburg 1906) bereits einmal versteigert wurde.
Quelle: Schlumberger, 7. Auflage, 1997, Seite 301 Nr. 1508. Danach wurde u.a. eine solche Münze in der Auktion Schulmann, Amsterdam, vom 14./15. Dez. 1926 "Collection Monnaies Allemandes" (Sl. Ferrari) versteigert.

Wer weiß, wer weiß, ... :)

Ein Bewertung wurde in dem Katalog nicht vorgenommen. Evtl. ein Indiz für eine Fälschung? Ich habe wirklich keine Ahnung!


hassemalnemark
 
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maudry schrieb:
Ist das eine Anspielung hierdrauf: http://www.emuenzen.de/forum/deutsc...se-akzeptanz-fuer-falsche-20-mark-muenze.html ;)
Da ist es ja leider wieder sehr still geworden :heul:

Und ich finde, daß es dort aus gutem Grund sehr still geworden ist:

1.) hat sich der Verkäufer bezüglich der Echtheit eben keine Gewissheit verschafft. Er hat schlicht und einfach keine echten Fachleute dazu konsultiert.

2.) Am Ende hat sich der Verkäufer noch drüber aufgeregt, daß er keinen Fachmann befragt hat und man ihm darauf hingewiesen hat. Der hat sich also über Verletzung seiner eigenen Sorgfaltspflicht aufgeregt bzw. darüber, daß man ihm drauf aufmerksam gemacht hat. Soll er sich doch mal die Randperlen auf der Rückseite anschauen, wenn er keine Tomaten auf den Augen hat, dürfte es ihm dann spätestens wie Schuppen von denselben fallen.... Das nur so am Rande. Er hätte auch mit einem alten Gemälde von Leonardo auf einen Flohmarkt gehen können und die Trödeler dort nach Echtheit fragen können. Auch dort hätte er jemanden gefunden, der das bild für echt halten würde, erstens weil er nicht weis, wer der Künstler sein soll und zweitens, weil es kein Druck, sondern gemalt ist (was er mit den Fingern fühlen kann, der "Spezialist :D:D:D ).

3.) geht die Diskussion hier wieder in die selbe Richtung.

4.) langsam habe ich den Eindruck, daß man entweder gewisse FAKTEN nicht wahr haben möchte - oder man macht sich hier einen Spass mit den interessierten Sammlern. Das zumindest lese ich zwischen den Zeilen. Mag sein, daß ich etwas dünnhäutig reagiere. Abe rich komme mir hier so ziemlich veralbert vor.

5.) Man sollte beide Treads löschen. Begründung siehe 4.)
 
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hassemalnemark schrieb:
Hallöchen,

habe leider überhaupt gar keine Ahnung, ob sie echt ist oder nicht, aber ich habe einen Hinweis gefunden, dass eine solche Münze (20 M Hamburg 1906) bereits einmal versteigert wurde.
Quelle: Schlumberger, 7. Auflage, 1997, Seite 301 Nr. 1508. Danach wurde u.a. eine solche Münze in der Auktion Schulmann, Amsterdam, vom 14./15. Dez. 1926 "Collection Monnaies Allemandes" (Sl. Ferrari) versteigert.

Wer weiß, wer weiß, ... :)

Ein Bewertung wurde in dem Katalog nicht vorgenommen. Evtl. ein Indiz für eine Fälschung? Ich habe wirklich keine Ahnung!


hassemalnemark

Wer lesen kann und das auch tut, der weis es. Und der, der genau hinsehen kann, der weis es auch: Schmelzwert Legierung / Goldgehalt: garantiert geringhaltiger bzw. weniger als beim Original.

Und der, der keine Ahnung hat, der sollte sowas nur beim anerkannten Fachhändler kaufen. Und wertvolle Stücke zusätzlich vom einem Sachverständigen prüfen lassen, wobei man diesem die Herkunft nicht mitteilt, damit der völlig unbefangen ist.

Und wer das nicht glauben will, der macht sein Ding und wird ausgenommen, wie die berühmte Weihnachtsgans. Gier frisst Hirn!.
 
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mesodor39 schrieb:
Und ich finde, daß es dort aus gutem Grund sehr still geworden ist:

1.) hat sich der Verkäufer bezüglich der Echtheit eben keine Gewissheit verschafft. Er hat schlicht und einfach keine echten Fachleute dazu konsultiert.

...

5.) Man sollte beide Treads löschen. Begründung siehe 4.)

Um Gottes Willen, blos nicht löschen!
Meine Anspielung bezog sich nicht dadrauf, ob das jeweils vorgestellte Stück echt ist oder nicht, sondern auf die Diskussion, vielleicht mal ein Seminar denkbar wäre, wo interessierte Forumsmitglieder unter kompetenter Leitung und anhand praktischer Beispiele über das Thema "Fälschungen und deren Erkennung" informiert werden.
Das hatten Rex Danny und Raphael auch so mitbekommen ;)
Was nun Ihre anderen Anmerkungen betrifft: da gibt es bestimmt kaum nennenwerte Meinungsverschiedenheiten bei den meisten Mitgliedern hier.
 
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maudry schrieb:
Um Gottes Willen, blos nicht löschen!
Meine Anspielung bezog sich nicht dadrauf, ob das jeweils vorgestellte Stück echt ist oder nicht, sondern auf die Diskussion, vielleicht mal ein Seminar denkbar wäre, wo interessierte Forumsmitglieder unter kompetenter Leitung und anhand praktischer Beispiele über das Thema "Fälschungen und deren Erkennung" informiert werden.
Das hatten Rex Danny und Raphael auch so mitbekommen ;)
Was nun Ihre anderen Anmerkungen betrifft: da gibt es bestimmt kaum nennenwerte Meinungsverschiedenheiten bei den meisten Mitgliedern hier.

Schon klar. Ihr Posting war auch nichtgemeint. Im Gegenteil. Die von Ihnen aufgezeigten Parallelen sind schon gegeben. Was mich ein wenig auf die Palme brachte, das war das Posting von hassemalnemark, nachdem eigentlich ausführlich erklärt worden war, daß die Münze definitiv eine Fälschung ist. Und so die Diskussion erneut in eine desinformative Richtung gelenkt werden sollte (meine Vermutung). Vielleicht war es auch nur ein derber Spass. Ich weis es nicht.

Ich mach´s analog zu rethron bei den Römern, und poste eine Auktion mit ner vergoldeten Mark und mache einen auf "unsicher", weil ich so tue als sei es eine Goldmünze.

Scheinbar bin ich nicht der einzige, der sich hier verschaukelt vorkommt.

Vielleicht lege ich noch eines nach und stelle die Frage (oder tue so, als ob ich das vermute) ob es überhaupt unvergoldete Goldmünzen gibt und wie ihr denn wissen wollt, daß es kein Gold ist, wenn ihr sie nicht durchsägt oder durchbohrt habt.....

...dann können wir uns an fünf Fingern abzählen, was mit dem nächsten Keltenstater passiert, den jemand findet, der das gelesen hat und nicht zwischen Satire und ernsthaften Beiträgen unterscheiden kann.

Will sagen: Das Forum verkommt genau durch solche absolut nicht sachdienlichen Beiträge, wie die von hassemalnemark zur Klamaukbude.

Und wenn es schon so ist, daß ich unter Tausch keinen 20 Jahre alten Golf II mit 18 Monaten TÜV gegen einen Realo tauschen darf (was ja auch Ok ist, sollte es nicht gewollt sein, klar, demnächst kommt auch jemand und bietet seine alte Wächeschleuder gegen eine Silberunze zum Tausch....) so meine ich - kann es nicht falsch sein, wenn Beiträge die Eigenwerbung für mutmaßliche Fälschungsauktionen (unerlaubte Handlungen) sind sowie solche, welche Sammler dazu bewegen könnten erkannte Fälschungen vielleicht doch als "echt" einzustufen, dasselbe Schicksal erleiden. Es sollte - im Interesse aller, nicht sein, daß dieses Forum für den Vertrieb von Fälschungen und für mutmaßliche Schwarzhändler-Auktionen und für Anleitungen zum mutmaßlichen Betrugsversuch instrumentalisiert wird (Meine Meinung).

Schaut euch den mal hier an:
http://www.emuenzen.de/forum/antike-muenzen/37490-nero-denar-und-sesterz-54-68-a.html#post417638

Zur Sache: die in Beitrag 1 abgebildete Bronzemünze ist nicht identisch mit der Münze, die der Initiator der Diskussion bei Peuss gekauft haben will (geht mal auf die beiden Links dann sehr ihr das). Damit ist eigentlich klar, daß auch diese Diskussion Klamauk ist.

Auch ist die Münze nicht identisch mit einer wesentlich besser geprägten und erhaltenen Bronzemünze, die der Initiator in einem weiteren Beitrag postet.

Interessant auch die Einstellung des Initiators zur von rethron geposteten Goldmarkauktion.

Nun frage ich mal alle: Wer könnte sowas machen und welche Interessen könnten damit verfolgt werden?.

Das Forum ist - was ihr draus macht.

Ich klinke mich nun hier aus.
 
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Hamburger Goldmünze 1906J

Ich habe mit großer Aufmerksamkeit die Beiträge verfolgt.

Es gab bisher einige Einschätzungen und einige Beiträge die mit der MÜnze eigentlich nicht so viel zu tun haben.
Alles war interessant, nur sollte keiner provozieren oder sich provozieren lassen. Es ist ja so einfach, einen Beitrag schlecht zu machen, damit wird der eigene Beitrag aber auch nicht besser!
Noch einemal zu Sache, die nicht aus den Augen verloren werden sollte:

Ich habe von dem Erwerber der Münzen noch nachträglich folgendes erfahren:

Er hatte die Münze von einem HÄNDLER als ECHT erworben und darüber sogar eine Quittung erhalten, sie hat 150 Euro gekostet.

Ich bin an weiteren Informationen interessiert. Auch würde ich mich über die Beantwortung meiner Fragen zum Anfang dieses (neudeutsch) thread`s freuen.

Ich wünsche noch angenehme Diskussionen und ............
die Gürtellinie bitte beachten.

Es ist schnell etwas geschrieben!

Django
 
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ja und?...wie ist der letzte Stand der Dinge?...ein Jahrgang der scheinbar nicht existiert...dazu ne Quittung von einem Händler. Ich denk die Infos hier ausm Forum werden nur spekulativer Natur sein...geh doch mal mit der Münze zu einem Händler und zeig sie ihm mal. Das Ergebnis würde mich wirklich interessieren.
Grüße
 
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Django schrieb:
....

Er hatte die Münze von einem HÄNDLER als ECHT erworben und darüber sogar eine Quittung erhalten, sie hat 150 Euro gekostet.

Ich bin an weiteren Informationen interessiert......Django

Alleine schon der Preis lässt erkennen, daß dieser "Händler" kein richtiger Fachmann ist. Die Tatsache, daß es sich um eine Fälschung handelt, macht dann das Bild dieses "Händlers" perfekt.

Völlig überflüssig, dies noch ausführlicher zu kommentieren.

Nun mal eine Frage meinerseits:

Auf der Rechnung steht doch bestimmt auch ein Name. Wer ist denn bittesehr dieser "Händler"?.

Etwas Butter bei den Fischen kann ja nie schaden.


Abschließend möchte ich noch anmerken, daß Jeggys Frage nach dem Gewicht der Münze bislang unbeantwortet blieb. Vielleicht sollte man einfach mal in eine Apotheke gehen und die Münze, mindestens bis auf 0,01 g genau, wiegen lassen. Zu über 95 Prozent hat man dann bereits eine eindeutige Beantwortung der Echtheitsfrage erhalten.

Ich meine, daß wenn hier schon Sammler ihre Hilfe und Mitwirkung anbieten, dann sollte man doch zumindest auf deren Fragen auch eingehen. Und diese, wie es die Höflichkeit gebietet, auch beantworten.
 
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@ mesodor39
also soweit ich das jetzt verstanden habe deutet vieles darauf hin, daß das Stück nicht echt ist....unter anderem dieser dubiose Jahrgang...aber eindeutig klar ist es doch wohl nicht...oder?....er sollte das Ding halt mal nem Fachmann zeigen...und dann schreiben was dann die Erkenntnis ist...wenns zu der Münze eine Rechnung gibt, muß die ja mal jemand mit gutem Gewissen verkauft haben...
Grüße
 
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