2€ Helmut Schmidt Gedenkmünze Prägeschwäche/Fehlprägung?

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Hallo zusammen,

ich habe eine 2€ Helmut Schmidt Münze, der Adler auf der Randschrift sieht hier sehr schwach geprägt aus (Vergleichbild, die Untere ist die besagte Münze). Kann es sich hierbei um eine Fehlprägung o.ä handeln? Hätte die Münze Sammlerwert?

Vielen Dank und LG.
 

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Die Münze ist eine Komplettfälschung. Auf den echten Schmidtzweiern steht " Mentholzigaretten und Kirschcola ".
Nein, kleiner Scherz. Beide Stücke sind echt, das Randeisen der angefragten Münze war wohl schon etwas ausgeleiert oder nicht richtig eingespannt. Bei Reichsgold ernährt dieser technische Umstand die Gutachterzunft.
 
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Schlampige Arbeit,. Kommt bei Massenproduktionen immer wieder vor.
 

BGK

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Ein derartiges Aussehen der Randverzierung kann mehrere Ursachen haben, was mit „ausgeleiert“ gemeint sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn das Rändelwerkzeug nicht richtig befestigt war würde aber eher eine Randverzierung entstehen, welchen außermittig versetzt oder sogar schlingert.

Eine Randverzierung die komplett nicht so tief aufgerollt scheint, hat aber eher was mit dem Anpressdruck oder mit dem Prägedruck zu tun, welcher die Randverzierung zu einem Teil (manchmal sogar fast vollständig) wieder heraus drückt.

Da ich nur den Bereich um den Adler richtig sehe kommt es auf den Rest der Randschrift an. Wenn nur der Adler betroffen ist, kann es auch nur eine Abnutzung an eben dieser Stell am Rändeleisen sein.

Ein Mehrwert würde aber alles davon nicht erzeugen weil es sich nicht um einen Fehler innerhalb der Produktion handelt sonder eher um Abnutzung und Toleranz.
 
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Zum Vergleich habe ich mal ein Türmchen meiner letzten 2€-Rollenfunde abgelichtet, von Bundesadler über Batman hin zu ‚Nüschte‘ zeigt sich eine gewisse Vielfalt (bei der oberste Münze handelt es sich um 25 Jahre Deutsche Einheit 2015 D):

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.......Beide Stücke sind echt, das Randeisen der angefragten Münze war wohl schon etwas ausgeleiert oder nicht richtig eingespannt. Bei Reichsgold erklärt dieser technische Umstand die Gutachterzunft.
Moin Moin,

der auf der Münze von "FranzPeter" gezeigte Ausschnitt der Randverzierung weist nicht auf ein "ausgeleiertes" (egal was man bei der besonderen Sammlerspezies der "Kaiserreichler" darunter verstehen mag ;) :)) und schon gar nicht auf nicht richtig eingespanntes Rändeleisen hin. Auch die häufig feststellbaren Ausbrüche von (über)lange eingesetzten Rändeleisen sind auf dem sichtbaren Ausschnit nicht erkennbar.
Erklärbar ist das Aussehen (die Randschrift kommt vollständig, aber ein wenig dünn und flach daher), das ich auch bei der restlichen Randverzierung vermute, m.E. eher über die Erklärungen in Absatz 2 des Beitrages #4 von "BGK"
""Eine Randverzierung die komplett nicht so tief aufgerollt scheint, hat aber eher was mit dem Anpressdruck oder mit dem Prägedruck zu tun, welcher die Randverzierung zu einem Teil (manchmal sogar fast vollständig) wieder heraus drückt.""
.
Es bestehen verschiedene Möglichkeiten an Kombinationen aus den entscheidenden Faktoren zur Ursache - wie z.B.:

a) das Aufrollen der Randschrift erfolgte mit zu geringem Anpressdruck
oder
b) der Prägedruck war etwas zu hoch eingestellt
oder
c) der Anpressdruck beim Aufrollen etwas zu gering bis normal und der Prägedruck zu hoch bis deutlich zu hoch
oder
d) der Anpressdruck beim Aufrollen war zu gering bis normal und der Prägedruck war sehr stark überhöht (hier können dann die Vertiefungen der Randverzierungen über den Materialfluss größtenteils bis komplett wieder "zulaufen". Dieses Phänomen tritt besonders gern mal bei den mit sehr hohem Druck geprägten Münzen der PP-Herstellung auf.
 
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