2€ Münzen Prägezeichen

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Schon richtig, aber das wird gemacht, weil man damit Geld verdienen kann, zumindest in der heutigen Zeit. Kein Land prägt Münzen im Jahr nochmal, um den neuen Münzmeister aus freien Stücken zu huldigen.
Doch, Niederlande 1969 hat kein kommerzielle Grunde.

Wenn in einem Jahr, in dem bereits Münzen für einen Münzmeisterwechsel geprägt wurden, später zusätzliche Münzen benötigt werden, gibt es keine Wahlmöglichkeit. Das Münzmeisterzeichen war bis vor kurzem im Münzgesetz verankert, und die Jahreszahl muss auch das tatsächliche Jahr angeben. Deshalb gibt es in den Niederlanden auch Euro-Münzen mit einer Jahreszahl von 1999 und nicht von 2002 wie in vielen anderen Ländern.
 
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- off topic -
Das ist eine sehr schöne und lehrreiche Diskussion! So liebe ich dieses Forum.
 
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Ich denke, im Allgemeinen kann man sagen, wenn Münzen mit unterschiedlichen Prägezeichen oder Münzmeisterzeichen mit demselben Jahr tatsachlich im Umlauf vorkommen, gibt es keine kommerziellen Gründe, aber wenn diese unterschiedlichen Zeichen ausschließlich in Sammlervarianten vorkommen, ist es fast sicher, dass es kommerzielle Gründe sind.
 
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Oje, da habe ich mich doch etwas mißverständlich ausgedrückt und dadurch etwas ausgelöst.

Es spricht nichts dagegen, daß eine eine Prägestättenkennung quasi als Label oder aus historischen Gründen mit aufgeprägt wird, auch wenn die gleiche Münze desselben Jahrgangs nur in einer einzigen Prägestätte hergestellt wird. Dadurch entstehen ja auch keine Varianten, sondern es gibt diese Münze dann halt nur mit Prâgestättenbuchstben. Die Ausgabe verschiedener Varianten also einem mit und einmal ohne bzw. Mit verschiedenen Prägestättenbuch ist nur dann Sinnvoll, wenn diese auch Unterscheidungskraft haben.

Selbiges gilt auch für Münzmeisterzeichen.
 
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Oje, da habe ich mich doch etwas mißverständlich ausgedrückt und dadurch etwas ausgelöst.

Es spricht nichts dagegen, daß eine eine Prägestättenkennung quasi als Label oder aus historischen Gründen mit aufgeprägt wird, auch wenn die gleiche Münze desselben Jahrgangs nur in einer einzigen Prägestätte hergestellt wird. Dadurch entstehen ja auch keine Varianten, sondern es gibt diese Münze dann halt nur mit Prâgestättenbuchstben. Die Ausgabe verschiedener Varianten also einem mit und einmal ohne bzw. Mit verschiedenen Prägestättenbuch ist nur dann Sinnvoll, wenn diese auch Unterscheidungskraft haben.

Selbiges gilt auch für Münzmeisterzeichen.

". . . Unterscheidungskraft . . ." Der Unterschied liegt darin, ob die Ausgabestelle nur eine Münze an den Sammler bringt oder bei fünf verschiedenen Ausführungen möglichst gleich fünf Stück. Auf diese Weise bekommt man die Ausgabe schneller verkauft und es mindert die Gefahr, bei nachlassendem Sammlerinteresse, die Auflage reduzieren zu müssen oder Ladenhüter zu behalten.
 
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". . . Unterscheidungskraft . . ." Der Unterschied liegt darin, ob die Ausgabestelle nur eine Münze an den Sammler bringt oder bei fünf verschiedenen Ausführungen möglichst gleich fünf Stück. Auf diese Weise bekommt man die Ausgabe schneller verkauft und es mindert die Gefahr, bei nachlassendem Sammlerinteresse, die Auflage reduzieren zu müssen oder Ladenhüter zu behalten.

Eine sehr radikale Ansicht.
Und die Jahreszahl dient dann wohl auch nur dazu dem Sammler jedes Jahr einen neuen Kurzmünzsatz zu verkaufen.
 
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Eine sehr radikale Ansicht.
Und die Jahreszahl dient dann wohl auch nur dazu dem Sammler jedes Jahr einen neuen Kurzmünzsatz zu verkaufen.
Nein, aber der KMS dient dazu ihn zu verkaufen. Es gibt ja auch Staaten, wenn auch eher Ausnahmen, die nicht jedes Jahr einen KMS für Sammler ausgeben.
 
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Auch wenn wir etwas abschweifen.

Es dürfte klar sein, dass das mit Luxemburg und den Prägezeichen nichts anderes als Geldmacherei ist.
Im Sammlerintresse ist es auch nicht. Es dürfte für das Sammelgebiet eher nachteilig werden.

Das hat goldi_mm sehr gut beschrieben.
 

Seltengast

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Auch wenn wir etwas abschweifen.

Es dürfte klar sein, dass das mit Luxemburg und den Prägezeichen nichts anderes als Geldmacherei ist.
Im Sammlerintresse ist es auch nicht. Es dürfte für das Sammelgebiet eher nachteilig werden.

Das hat goldi_mm sehr gut beschrieben.
Das ist definitiv so! Luxemburg praktiziert diese Praxis ja schon seit vielen Jahren. Es begann glaube ich 2010, wo Zweieurostücke mit einem anderen Münzmeisterzeichen für spezielle PP-Satze nachgeprägt worden sind.

Dass die Verantwortlichen so dreist sein würden, mit unterschiedlichen Typen/Varianten pro Ausgabeanlass noch nachzulegen, hätte ich damals nicht gedacht. Wenn wenigstens die Motive stimmen würden... :motz:

Schade um das Sammelgebiet. Aber Luxemburg ist ja nicht der einzige Schurke im Spiel. Da sind wir uns ja eigentlich auch alle einig. :)
 
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Ich wundere mich, dass die EU, die sich gerne auch um die Krümmung der Gurke kümmert, dort noch nicht eingegriffen hat.
 
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