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2€CC Belgien 2015/1 "200 Jahre Schlacht bei Waterloo" - annulliert!!

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Wer einen Ersatz sucht, dem kann geholfen werden:

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200th Anniversary of Waterloo 2015 £5 Coin | The Royal Mint
 
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Auch off topic:
Auch wenn es off topic ist, aber was ist denn ein abgekapertes Spiel? ;)
Fällt wohl in die gleiche Kategorie wie:

Dieser Tage sagte die Radiojournalistin Andrea Maiwald im Ö1-„Morgenjournal“, einen Beitrag über die Hypo Alpe Adria ankündigend: „Sie wollen die Suppe nicht allein ausbaden.“ Und da konnte ich trotz dieser beschissenen Hypo Alpe Adria nicht mehr aufhören zu lächeln (ich bitte um Entschuldigung, ich weiß, Hypo Alpe Adria sagt man nicht).
Der richtige Versprecher ist eine Kunstform – der KURIER sollte eine ROMY für die beste Sprachpanne des Jahres ausloben. In Zeiten, in denen man nicht damit rechnen darf, in den Nachrichten auf Erfreuliches zu stoßen, sollten wir für jeden erheiternden Aspekt dankbar sein, der sich zwischen die Schlagzeilen schmuggelt.
„Die Suppe ausbaden“ ist ein sogenannter Bildbruch und wird zur Form der Katachrese gerechnet (Danke, Herr Professor Google). Katachrese bedeutet im Altgriechischen „Missbrauch“: In diesem Fall werden zwei Sprachbilder so verbunden, dass sie einander reiben und widersprechen – und das Ergebnis dieser Reibung ist Komik. Großmeister der Katachrese war Johann Nestroy („Wenn alle Stricke reißen, häng ich mich auf“). Im Internet findet der einschlägig Interessierte Hunderte Beispiele, von „Wir ziehen alle am selben Boot“ bis zu „ Jemanden hinters Ohr führen“.
„Die Suppe ausbaden“ ist deshalb so fein, weil dieses Bild dem Hirn geradezu anbietet, es zu erweitern – etwa in Richtung „Auf der Nudelsuppe daherschwimmen“ oder in Richtung „Kind mit dem Bade ausschütten“. Das Schöne an der Katachrese ist ja: Der Grenzverlauf zwischen freiwilligem und unfreiwilligem Humor ist vage. Ich traue der eleganten Sprecherin Maiwald sofort zu, das Suppenbad absichtlich eingelassen zu haben. Jedenfalls sollten alle Radio-Neulinge verpflichtend den Kurs zu besuchen haben: So verspreche ich mich richtig.
(Quelle Tartarotti im öst.Kurier)
 
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Ist ja schon merkwürdig, das Frankreich so spät sein Veto eingelegt hat. Immerhin 4 Wochen vor Ausgabe der Münzen. Müssten die nicht alle schon produziert sein; auch die für die Rollenausgabe?

Euer etwas ratloser Münzbär60
 
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Ist ja schon merkwürdig, das Frankreich so spät sein Veto eingelegt hat. Immerhin 4 Wochen vor Ausgabe der Münzen. Müssten die nicht alle schon produziert sein; auch die für die Rollenausgabe?

Ich wundere mich auch über das späte Veto. Eigentlich dachte ich, dass die jeweiligen Länder ihre Entwürfe an die EU-Kommission leiten müssen, welche die Entwürfe dann absegnet oder eben beanstandet. Gut, jetzt weiß ich nicht, wer dort alles in dieser Kommission sitzt. Aber man könnte annehmen, dass die Vorschläge EU-weit geprüft werden, so dass man auch schon nach dem Einreichen des Entwurfs genug Zeit für ein Veto hat.
 
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Hätte man das Veto rechtzeitig vor dem Prägen eingereicht, dann hätte die KMB ja keinen (von manchen Ländern wohl wünschenswerten) Verlust von mindestens 360.000 Euro gemacht :rolleyes:
 

minted

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Ist ja schon merkwürdig, das Frankreich so spät sein Veto eingelegt hat. Immerhin 4 Wochen vor Ausgabe der Münzen.

Ich wundere mich auch über das späte Veto. Eigentlich dachte ich, dass die jeweiligen Länder ihre Entwürfe an die EU-Kommission leiten müssen, welche die Entwürfe dann absegnet oder eben beanstandet. Gut, jetzt weiß ich nicht, wer dort alles in dieser Kommission sitzt. Aber man könnte annehmen, dass die Vorschläge EU-weit geprüft werden, so dass man auch schon nach dem Einreichen des Entwurfs genug Zeit für ein Veto hat.

Gestern vertiefte ich mich, angestoßen durch Rico im Andorra-Thread, in die
VERORDNUNG (EU) Nr. 566/2012 DES RATES vom 18. Juni 2012.
In dieser wird die Verordnung (EG) Nr. 975/98 geändert.
Hier Auszüge aus Artikel 1i (Hervorhebungen durch mich):

(1) Die Mitgliedstaaten unterrichten einander über die Gestaltungsentwürfe für neue nationale Seiten der Umlaufmünzen einschließlich der Randprägung sowie — bei Gedenkmünzen — über die geschätzte Auflagenhöhe, bevor diese Gestaltungen förmlich genehmigt werden.

(3) Zu dem in Absatz 1 genannten Zweck unterbreitet der Ausgabemitgliedstaat dem Rat, der Kommission und den anderen Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist, die Gestaltungsentwürfe für die Umlaufmünzen grundsätzlich mindestens drei Monate vor dem geplanten Ausgabedatum.

(4) Jeder Mitgliedstaat, dessen Währung der Euro ist, kann binnen sieben Tagen nach Unterbreitung eines Gestaltungsentwurfs nach Absatz 3 in einer an den Rat und die Kommission gerichteten, mit Gründen versehenen Stellungnahme Einwände gegen den von dem Ausgabemitgliedstaat vorgeschlagenen Gestaltungsentwurf erheben, wenn zu erwarten ist, dass dieser unter seinen Bürgern negative Reaktionen hervorruft.

(5) Genügt der betreffende Gestaltungsentwurf nach Auffassung der Kommission nicht den technischen Anforderungen dieser Verordnung, so setzt sie den Rat binnen sieben Tagen nach Unterbreitung eines Gestaltungsentwurfs nach Absatz 3 von ihrer negativen Bewertung in Kenntnis.

(6) Gehen beim Rat binnen der Fristen nach den Absätzen 4 bzw. 5 weder mit Gründen versehene Stellungnahmen noch eine negative Bewertung ein, so gilt der Beschluss zur Genehmigung des Gestaltungsentwurfs als vom Rat an dem Tag angenommen, der auf den Ablauf der in Absatz 5 genannten Frist folgt.


Das Münzthema wurde Ende September 2014 angekündigt. Die Frageist doch, warum Belgien den Entwurf erst im Februar (so glaube ich mich zu erinnern) eingereicht hat und offenbar umgehend mit der Prägung begann. Am 6. März lag wohl der Einspruch Frankreichs vor.
Ein Blick in die Statuten hätte doch gereicht, um dieses Waterloo der KBM zu vermeiden.
 
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Das Münzthema wurde Ende September 2014 angekündigt. Die Frageist doch, warum Belgien den Entwurf erst im Februar (so glaube ich mich zu erinnern) eingereicht hat und offenbar umgehend mit der Prägung begann. Am 6. März lag wohl der Einspruch Frankreichs vor.
Ein Blick in die Statuten hätte doch gereicht, um dieses Waterloo der KBM zu vermeiden.

Die Zitate aus der Verordnung bestätigen mich in meiner weiter oben geschriebenen Meinung, dass es die Möglichkeit des Einspruchs nach Einreichung des Entwurfs gab. Allerdings wusste ich nicht, dass Belgien den Entwurf erst im Februar eingereicht und auch gleich mit der Prägung begonnen hat. Das würde die Sache natürlich auch erklären.
 

minted

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Im von euromunter in Post #23 verlinkten Artikel von The Telegraph heißt es:
"A draft design of the coin was submitted to the Council of the European Union by Belgium, the site of the battle, in February this year."

Vorausgesetzt,
a) die Bekanntgabe des Ratsdokuments vom 6. März (siehe numisfreunds Post #17), dass Frankreich Einspruch gegen den Münzentwurf einlegte, erfolgte bereits am Tag des Eingangs des Widerspruchs, und
b) die in Post #77 zitierten sieben Tage (es ist nicht von Werktagen die Rede !) werden als Widerspruchsfrist streng beachtet, und
c) Frankreich wartete bis zum letzten Moment dieser Wochenfrist, um den Einspruch einzulegen,

dann dürfte Belgien den Münzentwurf nicht vor dem 27. Februar vorgelegt haben.

Wenn aber bereits bei Einspruch der Franzosen 180.000 Münzen geprägt und verpackt waren (z.B. rufuszufalls Post #52), muss doch der Entwurf lange zuvor fertig gewesen sein.
[Anm.: die Luxemburger schickten ja bereits ein farbiges Familienfoto von Henri als Münzentwurf nach Brüssel, bevor der Graveur seine Arbeit tat - und das wurde prompt im Amtsblatt veröffentlicht !]

Der 27. Februar + mindestens drei Monate, wie es in der Verordnung vorgesehen ist, hätten einen Ausgabetermin frühestens im Juni ergeben. Was hatte hh1969 denn in seiner Übersicht der Ausgabetermine vermerkt? Irre ich, dass von April die Rede war?

Denkbar wäre natürlich auch, dass die Franzosen ihren Einspruch nicht binnen sieben Tagen nach Vorlage des belgischen Münzentwurfs einlegten, die EU aber (wie bei der Fristverlängerung zur Einhaltung des Defizitkriteriums) der Grande Nation mal wieder entgegenkam und den Einspruch wegen dessen Bedeutung für den inneren Frieden der Union trotzdem entgegennahm. Wer weiß?
 
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