2€CC San Marino 2022/2 "200. Todesjahr von Antonio Canova" (SM028)

numisfreund

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Numismática Visual meldet diese zukünftige Ausgabe. Näheres ist derzeit noch unbekannt.
 

numisfreund

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San Marino on Facebook:

Il prossimo 4 ottobre 2022 la Divisione Filatelia e Numismatica di Poste San Marino emette la Moneta commemorativa da 2 euro 2022 fior di conio per il Bicentenario della scomparsa di Antonio Canova!

San Marino celebra l’arte di Antonio Canova in occasione dei duecento anni dalla morte del pittore e scultore veneto. La moneta commemorativa da 2 euro riporta sul rovescio l’immagine in rilievo della scultura della dea Ebe, opera che Canova realizzò fra il 1796 e il 1817 in 4 copie oggi conservate a Berlino, San Pietroburgo, Chatsworth e Forlì. E’ quest’ultima quella scelta per la moneta sammarinese. Le sculture di Ebe, inizialmente molto criticate per le scelte stilistiche di Canova che unì al marmo dei dettagli in bronzo e, soprattutto nelle prime due opere, coprì di una patina rosata il candido marmo bianco, sono oggi considerate fra le più alte opere del neoclassicismo. Ai lati dell’immagine della dea Ebe le date 1822 e 2022 a ricordare la celebrazione e “in giro” le legende CANOVA e SAN MARINO.

Valore: €2,00
Bozzettista: Antonio Vecchio
Tiratura: 55.000 monete fior di conio
Prezzo di vendita: €17,50 + IVA per residenti in Italia


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numisfreund

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"Am 4. Oktober 2022 gibt die Abteilung Philatelie und Numismatik der Post von San Marino die 2-Euro-Gedenkmünze 2022 in Stempelglanz zum zweihundertsten Todestag von Antonio Canova heraus!

Anlässlich des 200. Todestages des venezianischen Malers und Bildhauers feiert San Marino die Kunst von Antonio Canova. Die 2-Euro-Gedenkmünze zeigt auf der Rückseite das Relief der Skulptur der Göttin Hebe, ein Werk, das Canova zwischen 1796 und 1817 in vier Kopien schuf, die heute in Berlin, St. Petersburg, Chatsworth und Forlì aufbewahrt werden. Letztere wurde für die Münze aus San Marino gewählt. Die Hebe-Skulpturen, die anfangs wegen der stilistischen Entscheidungen Canovas, der Marmor mit Bronzedetails kombinierte und vor allem bei den ersten beiden Werken den blanken weißen Marmor mit einer rosafarbenen Patina überzog, stark kritisiert wurden, zählen heute zu den Spitzenwerken des Neoklassizismus. Auf beiden Seiten des Bildes der Göttin Hebe stehen die Jahreszahlen 1822 und 2022, um an die Feierlichkeiten zu erinnern, und "um" die Legenden CANOVA und SAN MARINO.

Wert: 2,00 €.
Designer: Antonio Vecchio
Limitierung: 55.000 Münzen Brilliant Uncirculated
Verkaufspreis: 17,50 € + MwSt. für Einwohner Italiens"
 
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Es ist sehr schade, im Münzforum wird (in letzter Zeit) oft gemeckert und sich beschwert, aber einfach mal zu schreiben, dass die Münze gefällt, scheint nicht mehr üblich zu sein.

Mir gefällt sie auch ausgesprochen gut, deshalb bin ich auch ein großer Fan der San Marino 2€ Gedenkmünzen. Auch wenn der Erwerb sich oft schwierig gestaltet und dadurch nicht ganz so günstig ist.
 

Seltengast

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Ich finde das Motiv auch klasse.
Aber wenn man diesen albernen Bogen unter der Figur weggelassen hätte, dann wäre es möglich gewesen, die Figur noch'n Tick größer darzustellen. :)
 

numisfreund

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Zur abgebildeten Hebe:

Canovas Hebe von 1796 war Vorbild einer Hebe von Bertel Thorvaldsen von 1806. Die Hebe Canovas machte großen Eindruck auf Johann Gottfried Seume, der sie auf seinem Spaziergang nach Syrakus 1802 in Venedig sah und zunächst so beschrieb:

„Jetzt ist meine Seele voll von einem einzigen Gegenstande, von Canovas Hebe. Ich weiß nicht, ob Du die liebenswürdige Göttin dieses Künstlers schon kennst; mich wird sie lange, vielleicht immer beherrschen. Fast glaube ich nun, daß die Neuen die Alten erreicht haben. Sie soll eins der jüngsten Werke des Mannes sein, die ewige Jugend. Sie steht in dem Hause Alberici, und der Besitzer scheint den ganzen Wert des Schatzes zu fühlen. Er hat der Göttin einen der besten Plätze, ein schönes, helles Zimmer nach dem großen Kanal, angewiesen. Ich will, ich darf keine Beschreibung wagen; aber ich möchte weissagen, daß sie die Angebetete der Künstler und ihre Wallfahrt werden wird. Noch habe ich die Mediceerin nicht gesehen; aber nach allen guten Abgüssen von ihr zu urteilen, ist hier für mich mehr als alle ‚veneres cupidinesque‘.“

Dem folgt dieses Gedicht mit dem Titel Canovas Hebe

Ich stand von süßem Rausche trunken,
Wie in ein Meer von Seligkeit versunken,
Mit Ehrfurcht vor der Göttin da,
Die hold auf mich herunter sah,
Und meine Seele war in Funken:
Hier thronte mehr als Amathusia.
Ich war der Sterblichkeit entflogen,
Und meine Feuerblicke sogen
Aus ihrem Blick Ambrosia
Und Nektar in dem Göttersaale;
Ich wußte nicht, wie mir geschah:
Und stände Zeus mit seinem Blitze nah,
Vermessen griff ich nach der Schaale,
Mit welcher sie die Gottheit reicht,
Und wagte taumelnd jetzt vielleicht
Selbst dem Alciden Hohn zu sagen,
Und mit dem Gott um seinen Lohn zu schlagen.


Quelle: Antonio Canova – Wikipedia
 
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Unser Künstler war ja auch wirklich fleißig und hat gleich vier Versionen der Hebe hergestellt, die sich quer über Europa verteilt haben. Das erste Exemplar befindet sich heute in der Alten Nationalgalerie in Berlin, das zweite Exemplar in der Eremitage in St. Petersburg. Beide Skulpturen haben gemeinsam, das sie sich auf eine Wolke stützen. Das dritte Exemplar befindet sich im englischen Derbyshire (Chatsworth House), die vierte Hebe verblieb in Italien, nämllich in Forli. Die letzen beiden Skulpturen stützen sich auf einen Baumstamm.

Bilder der verschiedenen Hebe-Skulpturen (Berlin, St. Petersburg, Forli) kann man hier vergleichen.
Ein Bild der Hebe in Derbyshire ist hier zu sehen.

Schließlich gibt es auch noch einen wiederhergestellten Gipsabguss, der heuer in einer Canova-Ausstellung in Bassano del Grappa ausgestellt war. Hier ein kurzes Video darüber. Besonder faszinierend finde ich das Video über die Restaurierung der 1945 zerstörten Gipsfigur.
 
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