3 unbekannte Münze aus Erbschaft

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Hallo liebe Forummitglieder,


Ich bin ab heute Teil der Community und möchte gerne etwas mitreden bin zwar kein Sammler aber man kann ja dazu lernen und vielleicht finde ich hier mein Hobby in der Welt der Münzen.

Mein Name ist Olli und bin 29 Jahre jung ;)


Und habe auch gleich eine frage an euch ,

Und zwar habe ich vergangenes Jahr ein paar Münzen geerbt von den Großeltern viele konnte ich zuordnen da es zum Teil Münzen waren aus dem deutschen Kaiserreich, nun habe ich aber noch 3 antike Münzen mit denen ich nix anfangen kann weder wie sie heißen noch wie alt sie sind und aus welchem Material sie bestehen, und natürlich ob sie überhaupt echt sind.

Bilder lade ich hier hoch damit ihr einen Einblick in die Münzen bekommen könnt.


Wäre schön wenn jemand helfen könnte.

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Olli


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Auf alle Fälle ist keine der Münzen echt, leider alles moderne Gussfälschungen.
 
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Sind sie sich da 100% sicher?? Woran erkennt man das ??

Kann man wenigstens sagen um was für Münzen es sich hier handelt? Name eines Herrschers oder Nennwert oder andere Bezeichnungen?

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Olli
 
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Die griesige Oberfläche, die Blasen und Pickel auf der Oberfläche, das verwaschene Prägebild, die Patina und das Gesamt-Erscheinungsbild sprechen für moderne Güsse.

1) Römisches Kaiserreich - könnte ein doppelter Dupondius von Caligula für Germanicus sein (1. Jahrhundert)

2) Tetra-Drachme der Stadt Athen (5. Jahrhundert vor Christus)

3) Mir unbekannte griechische oder makedonische Münze, ähnlich alt wie Nr. 2. Vermutlich im Nennwert von 1 Drachme
 
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Vorlage für "Münze 2" war wohl eine griechische Tetra-Drachme (vgl. Rückseite der griechischen 1-Euro-Münzen).
 
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Schade, und ich dachte ich hätte ein paar Schätze von meinem Opa geerbt, fragt sich nur warum er sowas hatte?!!? Vielleicht wusste er es nicht oder einfach nur um seine Sammlung zu ergänzen
 
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Die erste Münze ist natürlich modern (wie die beiden anderen), ich würde sie aber gar nicht als Fälschung bezeichnen, sondern eher als historisierende Medaille, die einen Sesterzen nachahmt.
Als Vorbild für die Vorderseite dient ein Portrait Caligulas und für die Rückseite eine Seite eines Dupondius für Germanicus.
Auf der Vorderseite gibt es ja eine lateinische Umschrift, die aber ein Ereignis aus dem Jahr 1906 benennt:
TRAICETI AD RHENVM A.D. IV KALENDAS IVLIAS MCMVI

"Trajekt am (über den?) Rhein am 28. Juni des Jahres des Herrn 1906" (am vierten Tag vor den Kalenden des Juli)

Ich habe mal gegoogelt, da mir Trajekt nicht klar war. Es handelt sich da um eine Fährverbindung über einen Fluss zur Verbindung zweier Eisenbahnstrecken.
Vielleicht eine Gedenkmedaille zur Einrichtung eines Trajekts? Für Leute mit einem Bezug zu so einem Werk und geschichtlichem Interesse finde ich das ganz nett.
Germanicus ließ übrigens um 15 n.Chr. bei Xanten eine Brücke über den Rhein errichten.

Zwischen den Bandschleifen, stehen da Buchstaben?

Das dritte Stück ist eine Gussfälschung einer parthischenDrachme.
 
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Danke an "arrius" das sie soviel beigetragen und extra recherchiert haben,

Ist von Münzen evtl. trotzdem was wert??

Und ja zwischen den schleifen sind Buchstaben sieht aus wie "OWL" oder "OVVL"

ich habe mal ein vergrößertes Bild beigefügt

Mit freundlichen Grüßen
Olli

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Jetzt habe ich mal einfach nach TRAIECTI AD RHENVM gesucht. Kleine Überraschung: die niederländische Stadt Utrecht wurde gelegentlich so bezeichnet:)
Utrecht – Wikipedia

Viel Spaß beim Weitergoogeln:)
 
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OK, und hat die Medaille vielleicht was wert oder sollte man sowas nicht verkaufen oder darf an es nicht
 
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