5 DM Friedrich von Schiller Fälschung ?

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Da ich ebenfalls vom Schlimmsten ausgegangen bin und deshalb nur auf eine der vier angebotenen 5er geboten hatte, und auch nicht gerade viel für das Teil bezahlt habe, steht für mich bzgl. der fehlenden Prägestätte (was ich übersehen hatte) nunmehr zu 100% fest daß es sich um eine "Fälschung" handelt.

Weitere Fotos erübrigen sich dann wohl ! Fotos von Ws u. Rs (mit blauem Hintergrund) der ersten vier DM-Sondermünzen können auch im Auktionshaus angesehen werden.

P.S. : Habe mittlerweile vom gleichen Verkäufer eine weitere im Auktionshaus verkaufte Münze mit dem Hinweis auf "nicht geprüft" endeckt : 3 RM 1928 D "1000 Jahre Dinkelsbühl" mit identischer Randschrift.
 
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Sollte es sich um eine Überprägung auf einem 5- RM- Stück aus der Zeit von 1934- 39 handeln ? Wie erklärt sich dann das Gewicht, das bei 5 Rm bei 13,8 g liegen müsste ?
Das bedeutet, dass eine kreative Seele auf abgenudelten Reichsmarkfuenfern mit selbstgefertigten Stempeln Medaillen praegt .......

Moin Moin,

es handelt sich mit einiger Sicherheit nicht um eine "Münze", die durch Überprägung einer anderen entstanden sein soll. In einem solchen Fall wäre die Randschrift nicht mehr derart deutlich vertieft sichtbar.
Außerdem meine ich trotz der mehr oder weniger verschwommenen Abb. feststellen zu können, dass die Buchstaben der Randschrift an ihren Rändern leicht aufgewulstet sind. Das können sie aber nur, wenn die Randschrift nach dem Prägen angebracht worden ist.
 
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1. Stimmt die Angabe der Prägestätte Stuttgart fehlt.
.......
2. Ich werde übers Wochenende mal versuchen bessere Abbildungen zu machen, obwohl sich das wohl erübrigt.

Moin Moin
Zu 1. Grundsätzlich: Das Fehlen der / einer Prägestättenerkennung muss nicht zwangsläufig eine Fälschung sein.
Zu 2. Wenn eine endgültige Klärung gewünscht wird, dann erübrigt sich das nicht ;). Deshalb wiederhole ich meinen Vorschlag aus Beitrag #5 zur Einstellung von ein paar scharfen Abb. kleiner Randschriftbereiche.
 
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Hier nun neue Fotos. Ich hoffe sie reichen aus
 

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Hier nun neue Fotos. Ich hoffe sie reichen aus

Moin Moin,
so ganz leider immer noch nicht, da die Abb. beim Vergrößern gleich unscharf werden und keine Details erkennen lassen.
Noch einmal - Die Ausschnitte der Randschrift brauchen nur jeweils 3 oder 4 Buchstaben oder eine Arabeske zeigen, müssen aber unbedingt groß und scharf sein. :)
 

bayreuth

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Nach einer kurzen Nutzung der Ebaysuche, lässt sich der redliche Verkäufer leicht finden.
eBay-Bewertungsprofil für redlich_89
Fast ausschließlich schlechte Fakes hauptsächlich von Militaria aus dem 3. Reich, mit den ganzen "Helmabzeichen" m.E. mindestens geschäftsmäßig unterwegs (zwar verkauft er nicht viel pro Monat, aber immer wieder den gleichen oder ähnlichen Schrott über Jahre). Die Münzen scheinen ein erster Ausflug in ein neues verbreitertes Geschäftsmodell zu sein.
Dazu noch der einfallsreiche Verkäufername in einschlägigem Zahlen-Code.
Ein Musterbeispiel für einen auf-rechten "privaten" Ebayverkäufer, der m.E. nach einer Abmahnung schreit (zumal er seinen Kunden anscheinend mit rechtlichen Schritten bei schlechten Bewertungen droht wenn denen die ersteigerte Ware nicht gefällt). Erstaunlich, dass da Käufer mit 1000den Bewertungen selbt positive Bewertungen für den Schrott und offensichtliche Fälschungen abgeben.

Allerdings muss ich schon sagen: Wer bei so einem Vogel überhaupt einen Euro auf irgendwas bietet, muss sich nicht wundern, es steht eigentlich alles in den einsehbaren Bewertungen.

(Man sollte hier dennoch freundlich aber bestimmt um eine Rückabwicklung bitten, und wenn er ablehnt (ohne dies vorher anzudrohen, sonst ist es Erpressung) den Verkäufer zum Spaß in einschlägigen Internetseiten der anderen Seite ver-linken. Dann hat er die nächste Zeit seinen Spaß mit Spaßbietern und hohen Gebühren für nichts, bzw. muss sich einen neuen Account aufmachen...)
 
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Abschließend ist zu ergänzen daß ich den Artikel in 2 Münzhandlungen habe überprüfen lassen. Die einhellige Aussage, wie vermutet: Fälschung
 
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Moin Moin
Zu 1. Grundsätzlich: Das Fehlen der / einer Prägestättenerkennung muss nicht zwangsläufig eine Fälschung sein.
Zu 2. Wenn eine endgültige Klärung gewünscht wird, dann erübrigt sich das nicht ;). Deshalb wiederhole ich meinen Vorschlag aus Beitrag #5 zur Einstellung von ein paar scharfen Abb. kleiner Randschriftbereiche.
Ich komme hier zurück auf 1.
Ist es tatsächlich so, dass bezogen jetzt speziell auf die 5 DM Gedenkmünzen, das Fehlen einer Prägestätte kein Merkmal auf für eine Fälschung ist? Oder sollte das ein Witz sein? Die Frage ist ernst gemeint.
 

BGK

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Ich komme hier zurück auf 1.
Ist es tatsächlich so, dass bezogen jetzt speziell auf die 5 DM Gedenkmünzen, das Fehlen einer Prägestätte kein Merkmal auf für eine Fälschung ist? Oder sollte das ein Witz sein? Die Frage ist ernst gemeint.
Nein kein Merkmal.
es kann unter Umständen höchst mal ein Hinweis sein.
Bei neueren Fälschungen ist mir kein einziger Fall bekannt, bei welchem der Buchstabe des Prägeortes fehlen würde.
Schlecht ja aber nie fehlend. Und das obwohl die neuen Fälschungen wieder zum größten Teil miserabel sind.


Wenn ein Teil des Münzbildes fehlt ist es eher wahrscheinlich, dass es sich um eine partielle Prägeschwäche handelt. Für eine derartige Prägeschwäche würden zwei Ursachen in Betracht kommen. Zugesetzte Prägestempel oder eine Beschädigung der vorhergegangenen Umsenkpatrize, was aller Wahrscheinlichkeit nach eine größere Anzahl solcher Stücke bedeuten würde.
 
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