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50 Cent Spanien 2001 Fehlprägung ?!

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Hallo An Alle, Mich würde wirklich Interessieren (falls es keine Manipulation ist) auf welcher Ronde das Stück geprägt wurde ...
 
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Ich habe die Info aus dem Buch von Henner R. Meding: Die Herstellung von Münzen, Gesellschaft für internationale Geldgeschichte, 2006. Auf S. 163/164 steht dort:
Meding bezieht sich dabei auf 2 Artikel in den geldgeschichtlichen Nachrichten über die Selbstprägung von Stempelpaaren [GN101, Mai 1984, S. 184 und GN102, Juli 1984, S. 236-237].

Wann sind denn die Lichtenrader zum letzten Mal aufgetaucht?

Grüße,
JPN


Moin Moin,

z.B. 2002, 2004, 2008, 2009

Beste Grüße
varukop
 
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... Diese entstehen ja als Folgeprägungen von Leerprägungen, bei der die Prägestempel bei fehlender Ronde mit "voller Wucht auf einander hauen" und sich gegenseitig (partiell) beschädigen ;) ...

Da wir gerade bei den Lichtenradern sind – da habe ich eine Frage: Mir war zwar bekannt, wie solch eine Prägung entsteht, nicht aber, wieviele Leerprägungen zuvor nötig waren. Ich gehe mal davon aus, dass Prägestempel aus besonders gehärtetem Metall bestehen und nur ein einzelner Prägevorgang ohne Ronde daher keinen großen Schaden verursachen kann. Gehe ich also recht in der Annahme, dass die Prägestempel erst nach einigen Leerprägungen derart beschädigt sind, dass das Motiv des jeweiligen Gegenstempels zu erkennen ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur eine einzelne Leerprägung hierfür ausreicht.
 
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Da wir gerade bei den Lichtenradern sind – da habe ich eine Frage: Mir war zwar bekannt, wie solch eine Prägung entsteht, nicht aber, wieviele Leerprägungen zuvor nötig waren. Ich gehe mal davon aus, dass Prägestempel aus besonders gehärtetem Metall bestehen und nur ein einzelner Prägevorgang ohne Ronde daher keinen großen Schaden verursachen kann. Gehe ich also recht in der Annahme, dass die Prägestempel erst nach einigen Leerprägungen derart beschädigt sind, dass das Motiv des jeweiligen Gegenstempels zu erkennen ist? Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur eine einzelne Leerprägung hierfür ausreicht.


Moin Moin,

es mag zwar nicht (oder schwer) vorstellbar sein ....... aber es reicht trotz der speziell gehärteten Stempel, die ja noch mit einer dünnen Chromschicht überzogen sind, eine Leerprägung aus, um das gegenseitige Abbilden der Stempel hervor zu rufen (hervor rufen zu können). Der Prägedruck, bei dem 'zig' Tonnen Gewicht wirksam werden, bewirkt diese Beschädigung auch bei einmaligem Vorgang.

Beste Grüße
varukop
 
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Mich würde wirklich Interessieren (falls es keine Manipulation ist) auf welcher Ronde das Stück geprägt wurde ...
Wenn es keine Manipulation ist, dann kommt das Gewicht einer 20 Cent-Ronde schon sehr nahe.

@Muenzi1: ist die Dicke Deiner Münze ganz genau so wie bei einer (spanischen) 20 Cent-Münze?

@varukop:
Wenn Selbstprägungen z.B. in den Jahren 2002, 2004, 2008, 2009 aufgetreten sind, wie können wir das in Einklang mit der genannten Literaturstelle bringen? Sind die neuen Lichtenrader Prägungen auch an spanischen Münzen aufgetreten? Kann es sein, dass sie durch eine fehlerhaften Einstellung des genannten Sicherheitsabstandes zustandegekommen? Du hattest in einem anderen Beitrag von einer sog. Prägemaschinenbeschädigungsvermeidung gesprochen, in diesem Posting auf den Prägering bezogen. Wäre es daher nicht ebenso wahrscheinlich, dass eine - wie in der o. a. Literatur erwähnte - "Stempelbeschädigungsvermeidung" ebenso existiert? Und mit einer solchen Sicherheitseinstellung wäre es nicht möglich, dass die Ränder bei einer zu kleinen Ronde eben nicht abflachen bzw. dünner werden? Wäre es möglich, dass dabei Verzerrungen des Randdesigns ausbleiben? An Bildern von amerikanischen Münzen, die auf zu kleinen Ronden geprägt wurden, treten ebenfalls nicht immer Verzerrungen des Randdesigns auf...

Grüße,
JPN
 
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Offensichtlich geht man davon aus, daß sich ein 20 Cent Rohling in die Produktion von 50 Cent Stücken einschlich. MAnipulationsverdacht (Frage: Wie denn??) entsteht wegen dem gleichmäßigen Rand.

Könnte es nicht sein, daß sich ein 50-Cent-Stempel in die Produktion von 20-Cent Stücken einschlich? Dann würde das Motiv unverzerrt dargestellt, da kein Raum für überiges Metall da wäre.

Gibts sowas?
 
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Wenn es keine Manipulation ist, dann kommt das Gewicht einer 20 Cent-Ronde schon sehr nahe.

@Muenzi1: ist die Dicke Deiner Münze ganz genau so wie bei einer (spanischen) 20 Cent-Münze?

Grüße,
JPN

Hallo, habe Mir die Münze nochmal genau angeguckt .

Die dicke ist exakt so wie bei einem 20 Cent Stück .
 
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Offensichtlich geht man davon aus, daß sich ein 20 Cent Rohling in die Produktion von 50 Cent Stücken einschlich. MAnipulationsverdacht (Frage: Wie denn??) entsteht wegen dem gleichmäßigen Rand.

Könnte es nicht sein, daß sich ein 50-Cent-Stempel in die Produktion von 20-Cent Stücken einschlich? Dann würde das Motiv unverzerrt dargestellt, da kein Raum für überiges Metall da wäre.

Gibts sowas?

Dann hätte das Ding aber die Form der Spanischen Blume durch den Prägering.

Einige Stellen dieses Stückes scheinen dem Randstab sehr nahe zu kommen. Ich würde dort die charakteristischen Wellen vom Prägering für 50 Cent erwarten... Ist denn davon keine Spur zu sehen?
Es würde mich schon wundern, wenn der Rohling so gut in der Mitte des Prägeringes gelandet ist, dass durch das Prägen keine Stelle darangekommen ist...
 
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Manipulation !?

Offensichtlich geht man davon aus, daß sich ein 20 Cent Rohling in die Produktion von 50 Cent Stücken einschlich. MAnipulationsverdacht (Frage: Wie denn??) entsteht wegen dem gleichmäßigen Rand.

1. Könnte es nicht sein, daß sich ein 50-Cent-Stempel in die Produktion von 20-Cent Stücken einschlich?
2. Dann würde das Motiv unverzerrt dargestellt, da kein Raum für überiges Metall da wäre.

3. Gibts sowas?


Moin Moin "Numislayta",

1. Grundsätzlich - JA !!!
2. ---> siehe 3. (und "handzumgruß")
3. NEIN - auf keinen Fall mit diesem Aussehen !!! :)

Sammelst Du Fehlprägungen ?

Beste Grüße
varukop
 
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Manipulation !?

Hallo, habe Mir die Münze nochmal genau angeguckt .

Die dicke ist exakt so wie bei einem 20 Cent Stück .


Moin Moin "Muenzi1"!


Angeguckt --- wäre keine ausreichende Basis für erforderliche Folgeüberlegungen zur Aufklärung
Exakt --- Exaktheit ist durch blosses "Angucken" leider nicht erreichbar ;):D

Wo und womit hast Du denn die jeweilige "Dicke" des 50ers und eines 20ers ermittelt ?
Hast Du dafür ein geeignetes Messgerät ?

Beste Grüße
varukop
 
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