50 Pfg Münze Fehlprägung?

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Hallo liebe Sammlerkollegen!
Ich bin neu hier, und hoffe, dass mir jemand etwas zu einer 50 Pfg Münze sagen kann.
Ich glaube es ist eine Fehlprägung.
Die Münze hat für mich 2 Fehler:
1: Auf der Seite mit der 50, da fehlt unterhalb der 50 der Buchstabe der Münzanstalt.
2: Auf der Motivseite hatte meiner Meinung der Prägestempel eine Schiefstellung.
Der Ring mit den Punkten ist nur teilw. ausgeprägt, und der äußerste Ring ist ungleichmäßig.
Jetzt frag ich mich, kann das eine Fälschung sein? 2 Fehler an einer Münze wären ja gar nicht denkbar.
Außer sie stehen im direkten Zusammenhang miteinander, dass in dem Werkzeug mit der Matritze des Buchstabens was nicht gestimmt hat, dadurch der Prägestempel schief stand.
Wenn die Münze gefälscht wäre, müßte man aber doch Spuren sehen.
Den Buchstaben abschleifen, das gäbe doch Riefen, die nicht zum übrigen Riefenbild passen.
Die Münze nachprägen, der Druck der da notwendig wäre, dass vom Buchstaben keine Kontur zu sehen
wäre, für mich nicht vorstellbar, ohne dass das andere Spuren hinterlässt.
Kann mir da einer von Euch weiterhelfen?
Mfg Kurt
 

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Moin Moin und herzlich willkommen in diesem Forum.

Sowohl das fehlende Münzzeichen als auch die fehlenden Perlen sind mit größter Wahrscheinlichkeit auf jeweilige teilweise Stempelverschmutzungen, d.h., z.B. mit Öl zugesetzten Reliefvertiefungen, zurückzuführen.
 

BGK

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Warum soll es nicht denkbar sein, dass zwei Fehler an einer Münze auftauchen? Sowas kommt schon vor. Habe selber ein paar davon.
Eine Fälschung ist es nicht und so wie varukop schon ausgeführt hat ist es „lediglich“ eine partielle Prägeschwäche aufgrund eines verschmutzten Prägestempel. Damit ist es im Grunde eigentlich nur ein Fehler zumindest ist dir Ursache dieselbe. Hier konnte sich die Verschmutzung nur an beiden Prägestempeln ausbreiten. Nicht mal so ungewöhnlich.
 
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Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Die fehlenden Perlen, da kann ich mir das mit der Verschmutzung sehr gut vorstellen.
Bei dem fehlenden Buchstaben wundert mich halt nur, dass die Oberfläche so unauffällig ist, so Plan, als wenn halt gar kein Buchstabe hingehört.

Wenn die Matrize mit der Buchstabenkontur runterfährt, die Buchstabenöffnung aber verschmutzt ist, dann ist es ja keine plane Fläche, die nach unten hin gegenhält. Dazu kommt, dass der Schmutz weich wäre, irgendwann so verdichtet ist, dass er hart wird. Ist für mich schwer vorstellbar, dass dies so exakt an dem Punkt wäre, wo die Vertiefung ausgefüllt ist, und auch nichts übersteht.
Nur dann wäre doch die Fläche so wie sie ist.
Oder hab ich jetzt eine ganz verkehrte Vorstellung von solchen Feinschnittwerkzeugen.
 
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Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Die fehlenden Perlen, da kann ich mir das mit der Verschmutzung sehr gut vorstellen.
Bei dem fehlenden Buchstaben wundert mich halt nur, dass die Oberfläche so unauffällig ist, so Plan, als wenn halt gar kein Buchstabe hingehört.

Wenn die Matrize mit der Buchstabenkontur runterfährt, die Buchstabenöffnung aber verschmutzt ist, dann ist es ja keine plane Fläche, die nach unten hin gegenhält. Dazu kommt, dass der Schmutz weich wäre, irgendwann so verdichtet ist, dass er hart wird. Ist für mich schwer vorstellbar, dass dies so exakt an dem Punkt wäre, wo die Vertiefung ausgefüllt ist, und auch nichts übersteht.
Nur dann wäre doch die Fläche so wie sie ist.
Oder hab ich jetzt eine ganz verkehrte Vorstellung von solchen Feinschnittwerkzeugen.
Moin Moin,

man muss bei derartigen Überlegungen u.a. auch an (fast)nicht kompremierbare Flüssigkeiten denken.
Wenn Vertiefungen z.B. "bis zum Stehkragen" mit Maschinenöl gefüllt sind, das ein Hineinfließen von Rondenmaterial verhindert, dann kann das bei der Prägung das gleiche Niveau wie der Münzgrund - also ein völliges "Nichtdasein" derselben - ergeben.
 
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Hallo, kann mir eventuell jemand hier weiter helfen,...und mir sagen ob diese Münze einen Wert hat... sie ist von 1949, prägestaette f.
 

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Münzadler

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Hallo, kann mir eventuell jemand hier weiter helfen,...und mir sagen ob diese Münze einen Wert hat... sie ist von 1949, prägestaette f.
Neben dem Umtauschwert sehe ich keinen darüber hinausgehenden.
 
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