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Ab 2019 kein internationaler Warenversand mehr in Briefen und Einschreiben

Dieses Thema im Forum "Versand" wurde erstellt von DDresdner, 29. Dezember 2018.

  1. schnullsch

    schnullsch

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    Ja, du hast schon recht. Ich ziehe das mal durch, aber die werden zur Not das Ding auch nicht einfach verschwinden lassen. Obwohl das schafft die Post ja auch ohne Absicht.

    Ich denke für mich endet nach diesem Versand meine Numista-Tauschzeit, da das Porto dann bald den Wert der "Waren" übersteigt.

    Gruß
    Pascal
     
  2. gschaftl

    gschaftl

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    Ich habe Silvester, um evtl Probleme aus den Weg zu gehen, noch einen DIN B5 Umschlag mit 4 Steckkarten und einen Umkarton, insgesamt ca 5 mm dick für 3,70 € nach die Schweiz versandt, habe den MA der Filiale gefragt ob er sowas 2019 noch annehmen würde, seine Antwort mit Umschlag in der Hand: "Warum nicht, ist doch keine Ware drin".
    Ich werde trotzdem erstmal abwarten wie die Reaktionen ausfallen bevor ich Münzen oder Briefmarken als Brief ins Ausland sende
     
  3. schnullsch

    schnullsch

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    Meine Münzen nach Großbritannien sind zum Glück für die 3,70€ durchgegangen. KAnn aber auch pures Glück gewesen sein.
     
  4. hering

    hering

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    Die Post nervt! Der Versand mit Wertbrief International hat jetzt noch zwei-dreimal funktioniert, aber jetzt tauchen die ersten Broschüren in den Filialen auf, bei denen die entscheidende Seite 27 /28 einfach nicht eingeheftet wurde, aber die Seitenzahlen nicht verändert sind, so dass genau diese Seite wirklich fehlt. Wert International ist auch im Internet seit vielleicht fünf Tagen erst explizit mit dem Zusatz "Dokumente oder Ware (gewerblich)" versehen. Das ist totales Chaos! Wenn der Postbote noch Post hat, dann ist mein Eindruck, dass der Großteil private Ware (Tausch, eBay, Geschenke) ist. Ob die auf einen relativ hohen Anteil verzichten können? Sehr traurig das alles, weil es nicht nur uns seltsamen Münzsammler betrifft, sondern auch eigentlich alles, was als Kulturaustausch angesehen werden muss, also auch Bücher, CDs, DVDs, Briefmarken, Textilien und was weiß ich noch alles. Gewerbliche Händler packen's, aber alles Private wir unterbunden...
    Es gibt eine Petition, die gegen diese üble Geschäftpolitik vorgehen will: diese Petition bei campact.de
    Weitere Infos zu diesem Thema habe ich gerade bei Verstoß gegen EU-Recht? Verbot von Waren in privaten Auslandsbriefen gefunden.
     
  5. Collettore

    Collettore

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    "Sammlergemeinschaft"
    Was spricht eigentlich dagegen, dass sich an Orten (Münzstammtische, Sammlervereine etc.) Interessenten zusammenschließen und sich unter einem Namen oder dem Namen des Vereins bei der Post als gewerblicher Versender anmelden und darüber ihre Numista-Tauschaktionen oder die Ebay-Auslandsversendungen abwickeln? Das wird doch nicht ausdrücklich ausgeschlossen? Da müsste die Post erst mal herkommen und geltend machen, dass der Versand in Wirklichkeit gar nicht gewerblich ist.

    Diskussionen könnten höchstens mit dem Finanzamt aufkommen, denn die werden demnächst nichts Eiligeres tun, als von der Post eine Liste der gewerblichen Versender anzufordern. Dafür müsste die Privatperson / der Verein dann genauestens Rechenschaft ablegen (können), wer zu welchem Zweck was ins Ausland versandt hat. In der Realität bleiben doch 99% der Ebay-Gelegenheitsversender weit unter irgendwelchen gewerblichen Grenzen. Ich bin seit ca. 2000 bei verschiedenen Plattformen hauptsächlich als Käufer und gelegentlich als Verkäufer tätig, aber ich bezweifle dass ich in der gesamten Zeit auf mehr als 30 Auslandsversendungen komme.

    Im Grunde genommen nützt das in erster Linie den gewerblichen Verkäufern für die in einem kleinen Teilbereich die private Konkurrenz weg fällt. Und es findet eine "Ent-Anonymisierung" statt, die dem Fiskus und den Sicherheitsbehörden einen erleichterten Zugriff auf den privaten Auslandsversand gewährt. Fehlt bloß noch das Bargeldverbot, dann ist Orwell perfekt.
     
  6. redlock

    redlock

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    Wer die aktualisierten Mitteilungen auf dieser Seite liest (link ursprünglich von Scrooge2007):
    Verbot von Waren in privaten Auslandsbriefen: Haben Weltpostverein oder Zoll wirklich Schuld?
    erkennt, dass weder Zollbehörden noch der Weltpostverein etwas gegen den Versand von Waren in Briefen haben.
    Ganz klar, hier hat die Deutsche Post erkannt, wie sie private Verbraucher bzw. Kunden so richtig schön abzocken kann. :mad:
    Man kann nur hoffen -- und bekanntlich stirbt die Hoffnung zu letzt -- das sich die Bundesnetzagentur und/oder die EU Verbraucherschützer dem Thema annehmen und die Deutsche Post in die Schranken weisen.
    Ich halte es leider für unrealistisch, dass DP wieder Waren in Briefen zuläßt bzw. die Behörden sie zu einer Änderung zwingen. Aber zumindest muss das Produkt ''Warensendung International'' für Privatpersonen zugänglich sein, auch wenn das ein ziemlicher Aufwand für den Versender ist und Oma Klawukte sicherlich ihren Enkel bitten muss, das Formular auszufüllen.

    Nebenbei, hat schon jemand den Rat von paketda befolgt und sich als ''freier Künstler'' bei der DP angemeldet um Warenpost International nutzen zu können?
     
    Scrooge2017 gefällt das.
  7. Onkel Sam

    Onkel Sam

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    Servicewüste Deutschland.
     
  8. Seltengast

    Seltengast Moderator Mitarbeiter

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    Woran erkennt die Post eigentlich, dass der Brief von privat oder gewerblich unterwegs ist? Wenn ich eine Rechnung mit Angabe der USt-Nummer beilege, ist das offensichtlich gewerblich. Aber um das zu kontrollieren, muss die Post ja generell jeden Brief öffnen.
    Oder habe ich da was übersehen?
     
  9. stroop

    stroop

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    Wahrscheinlich musst du dann deinen extra ausgestellten Kundenausweis noch vorzeigen.
     
    Seltengast gefällt das.
  10. winni

    winni

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    eBay-Logo JNSiemens
    krigt man als Privater überhaupt eine Warensendung-Marke gekauft?
     
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