Als eine Briefmarke 100 Millionen Mark kostete

Mir ist grade eingefallen. Eigentlich müsstest Du die Papiermark immer mit den kleineren Werten darstellen, da sie damals mit dem Druck der Millionenwerte nicht hinterher kamen. Also: wo sind die Bündel? :D
 
Mir ist grade eingefallen. Eigentlich müsstest Du die Papiermark immer mit den kleineren Werten darstellen, da sie damals mit dem Druck der Millionenwerte nicht hinterher kamen. Also: wo sind die Bündel? :D
Solche Bündel habe ich leider überhaupt nicht. Als ich mir am letzten Silvesterabend diesen Thread ausgedacht habe, habe ich meine Sammlung aus Jugendzeiten durchgesehen. Ich war ein armer Schlucker, ich besaß nur rund 900 Millionen. Eigentlich wollte ich die Geldentwertung nach und nach meisstern, indem ich bei Euch um virtuelle Gaben in Form von Banknotenphotos bitte. Spätestens in einer Woche wäre ich konkurs gewesen. Doch dann erwachte in mir der Ehrgeiz, alle Stufen der Geldentwertung selbst zeigen zu können. Ich habe mich bei der Darstellung für ein Modell entschieden, bei dem ich Abwechslung präsentiere, was also mehrere höhere Werte anstelle von Bündeln weniger Nominale bedeutet. So habe ich Kuriosa wie den Dreihunderttausender und die Kakaomillion entdeckt. Die meisten meiner Zukäufe waren zu meiner großen Freude immer noch so preiswert , wie auf den Flohmärkten der frühen 90er, nur die Billion war teuer.
Ich freue mich natürlich immer über milde Gaben. Falls jemand von Euch noch ein paar Millionen klein hat, ist er herzlich eingeladen, sie hier in den Topf zu werfen. Eile ist geboten, die Mark läuft Amok, die Million wird bald Kleingeld sein.
 
Ich finde auf die Schnelle nur ein Bündel, das noch in die Million passt, aber 444 Euronen wär's mir das nich wert...
 
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Ich finde auf die Schnelle nur ein Bündel, das noch in die Million passt, aber 444 Euronen wär's mir das nich wert...
Das ist happig, da ich kein Banknotensammler bin, kann ich auch nicht beurteilen, wie angemessen dieser Preis ist.
 
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Wärend mit der Verordnung über die Gründung der Deutschen Rentenbank vom 15.Oktober 1923 die Pläne für die Stabilisierung des Geldes langsam anlaufen, fällt die Papiermark weiter. Zum Ende der zweiten Oktoberdekade beträgt der Wert einer Goldmark 2 Milliarden 857 Millionen und 100.000 Mark. Dies ist die letzte Notierung, die den Wert noch einmal bis auf den letzten Hunderttausender genau bestimmt.
Der zur Milliarde aufgewertete Tausender ist mir übrigens nur in dieser Form bekannt, ich glaube, er wurde nie zum ursprünglichen Wert ausgegeben.
 

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Die ersten deutschen Rundfunkempfangslizenzen, Vorläufer der heutigen GEZ-Zwangssteuer, kosteten im Oktober 1923 350 Milliarden Mark pro Stück. Damals allerdings fairerweise optional nur für tatsächliche Nutzer.
 
Die ersten deutschen Rundfunkempfangslizenzen, Vorläufer der heutigen GEZ-Zwangssteuer, kosteten im Oktober 1923 350 Milliarden Mark pro Stück. Damals allerdings fairerweise optional nur für tatsächliche Nutzer.
Und gab es einen Trauerfall, wurde das Gerät im Trauerjahre stillgelegt, um nicht unnütz die Gebühr entrichten zu müssen.
 
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