Aufeinanderfolgende Seriennummern bei bankfrischen Euro-Scheinen

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Hallo in die Runde.

Zuerst muss ich mich als absoluter Euro-Banknoten-Neuling zu erkennen geben, deshalb seht mir bitte nach, wenn meine Frage eventuell schon öfter gestellt wurde:

Wie werden Euro-Banknoten von der EZB im Hinblick auf die Seriennummern ausgeliefert? Mir ist, wenn ich mal mehrere Banknoten abgehoben habe, bei neuen Banknoten aufgefallen, dass die Seriennummern in 9er-Intervallen aufeinander folgen, also am Ende mit 18, 27, 36, 45 etc.

Werden also keine direkt aufeinanderfolgenden Seriennummern ausgegeben?

Und wie schätzt ihr den Sammlerwert von aufeinanderfolgenden Seriennummern ein? Das Thema wird in Internetauktionen ja gern als Super-Rarität verkauft, mir scheint aber, dass es dafür kaum einen Sammlermarkt gibt ... es sei denn, die Seriennummer ist sehr exotisch. Was meint ihr?
 
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Eurobanknoten werden immer in 9er-Intervallen nummeriert, wobei alle Seriennummer, die auf 0 enden, ausgelassen werden.
Aufeinanderfolgende Seriennummern stellen bei Eurobanknoten in der Regel keinen besonderen Wert dar. Gesammelt werden aber seltene Nummernkombinationen wie zum Beispiel solche, deren Nummer vorwärts und rückwärts gelesen gleich ist oder wenn die zehnstellige Nummer alle Ziffern von 0 bis 9 enthält. Solche Exemplare sind aber kaum zu finden.

Ansonsten werden hauptsächlich druckfrische Banknoten mit Plattencode "A1" auf der Vorderseite gesammelt. Hierbei gibt es einige wenige Kombinationen aus Plattencode und Seriennummer, die tatsächlich gutes Geld wert sind.

Bei den 5 Euro-Scheinen sind solche am teuersten, deren Seriennummer mit ZA beginnt (demnach beginnt der Plattencode mit Z002).
Bei den 10ern sind es solche, deren Plattencode mit N013 beginnt (demnach beginnt die Seriennummer hier mit NB).
Bei den 20ern sind es solche mit einem Plattencode, der mit Z002 beginnt, während die Seriennummer mit ZD beginnt.
Bei den 50ern sind es alle Varianten, deren Seriennummer mit PC beginnt, mit Ausnahme derer mit Plattencode beginnend mit P009.
Bei den 100ern sind es solche, denen Seriennummer mit RA beginnt (der Plattencode beginnt dementsprechend mit R001).
 
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Was ebenfalls sammelwürdig ist sind Banknoten, deren Seriennummer mit 5 oder mehr Nullen beginnen.
Solche Banknoten gibt es allerdings nicht aus jeder Druckerei.
Die altuell wertvollste Euro-Banknote ist ein 500 Euro-Schein, dessen Seriennummer mit einem "T" beginnt (Plattencode beginnend mit F001). Je nach Erhaltung und Plattencode werden 4.000 bis 20.000 Euro dafür gezahlt. Da aber generell keine 500er mehr ausgegeben werden, dürften von der eh schon geringen Auflage nur noch wenige Exemplare existieren.
 
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