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Auktionen was läuft da?

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Saalauktionen haben das grösste Manipulationspotential - ausser man sichtet die Stücke und sitzt dann als Privatbieter im Saal.
Dem Auktionator vertraute spätere Saalbesucher kommen vor der Auktion auf einen Kaffee vorbei, die Briefwahl-Bieterliste liegt
zufälligerweise offen auf dem Schreibtisch. (wurde mir so von einem Ex-Auktionator aus dem Nähkästchen erzählt).
So unterstützt man sich, indem man sich ggf. an Vorab-Limits "anschmiegt".

Sichten und selber im Saal sitzen als Privatbieter - das wollen die Auktionatoren eigentlich gar nicht so sehr, daher
- finden die Auktionen unter der Woche statt, wenn viele Leute arbeiten müssen.
- ist der Besichtigungstermin oft nur getrennt vom Auktiontermin selbst (und natürlich auch während der Arbeitswoche)
Umständlicher geht's nicht...

Gruss,
jeggy

Dann hatte ich bisher sicher immer Glück , meine Erfahrungen von Saalauktionen ist positiver. Oft werde ich um einem Bietschritt überboten, manchmal liege ich weit drunter, ein anderes Mal bekomme ich den Zuschlag ein gutes Stück unter meinem Maximalgebot, manchmal knapp drunter; alles im allem ergibt sich nicht das Bild genereller Manipulation, was natürlich nicht heisst, da sowas nicht vorkommt.
 

jeggy

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@Kronerogøre
Ich behaupte ja nicht, dass es immer so läuft.
Ich habe ja auch schon einige gute Erfahrungen gemacht.

Saalauktionen sind
- ein wichtiges Instrument, um den Markt zu bedienen. Denn aus Sicht desjenigen, der Münzen veräussern möchte, ist es die beste Option.
- ein wichtiges Instrument zur Schaffung des Marktpreises - für alle Interessengruppen des Münzmarkts
- eine hervorragende Institution um richtig schön Kasse zu machen.

Als Käufer sollte man aber vorsichtig sein und sich nur auf das verlassen, was man bestmöglich in Augenschein nehmen und selbst bewerten kann.
Alleine auf die sogenannte Seriosität des Veranstalters jedoch lieber nicht.

Gruss,
jeggy
 
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Ich hatte vor Jahren verschiedene wertvolle Münzen aus dem antiken Griechenland in eine Saalauktion gegeben, darunter eine prägefrische Athener Eule / Tetradrachme aus der klassischen Ära, voll ausgeprägt auf breitem Schrötling ohne Prüfhieb.

Im Katalog wurde dann von dem Auktionator insbesondere die Tetradrachme bezüglich der Erhaltung wesentlich schlechter bewertet und zu einem um einiges niedrigeren Ausrufpreis eingestellt, als ich selbst die Münze in der Saalauktion eines anderen Auktionators erworben hatte.

Die Tetradrachme ging grad zum Mindestgebot weg und ich habe einen ganz schönen Verlust hinnehmen müssen (zu der Zeit - Scheidung - hätte ich jeden Euro gebrauchen können). Keinen Monat später fand sich (oh Wunder) meine Münze im Angebot des Auktionshauses wieder. Und siehe da, plötzlich war die Münze wieder ein prägefrisches Prachtexemplar mit einem Preis, der fast doppelt so hoch wie der Zuschlag in der Saalauktion lag. Nach ein paar Wochen war sie verkauft.

Was ich damit sagen will: wenn der Auktionator der Meinung ist, eine bestimmte Münze zu einem guten Preis selbst verkaufen zu können, bietet (vermutlich) er selbst oder ein "Vertrauter" auf die Münze. Von Vorteil ist es natürlich, wenn man die Münze vorher im Auktionskatalog "schlecht geredet" hat.

Aber wie schrieb vor kurzem sinngemäß ein Händler, der hier im Forum angemeldet ist: der Händler (hier: Auktionator) muss schließlich auch eine Familie ernähren...

Das grenzt aber dann schon an vorsätzlichen Betrug. :mad:
 
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20.11.2008
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Fusselbär

ich denke ich weiss welches auktionshaus du meinst.
schau dir da mal von der letzten auktion einen 2 mark baden 1888 an !
und dann fang an im mcA zu suchen nach diesem stück :)
meine letzte schlechte erfahrung mit nem 2 mark sachsen kam auch aus diesem hause das auch mir nicht das erste mal "seltsam"aufgefallen ist.
 
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Fusselbär

ich denke ich weiss welches auktionshaus du meinst.
schau dir da mal von der letzten auktion einen 2 mark baden 1888 an !
und dann fang an im mcA zu suchen nach diesem stück :)
meine letzte schlechte erfahrung mit nem 2 mark sachsen kam auch aus diesem hause das auch mir nicht das erste mal "seltsam"aufgefallen ist.

Fast ein Stammgast...
 
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