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Auktionsergebnisse 15 Rupien 1916 DOA N.728

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Der fehlerhafte Perlkreis lässt sich eher mit den Zuständen bei der Prägung erklären. Die Ronden wurden seinerzeit nicht gestaucht. Daher ist es schwieriger einen guten Rand/Perlkreis auszubilden. Ganz einfach weil das Material für den Randstab aus der (Mitte) der Münze nach außen fließen muss. Was auch dafür sorgt, dass die stempel relativ stark beansprucht werden und schneller verschleißen. Wenn eine Ronde gestaucht ist, ist ein Teil für den Randstab schon am "richtigen" Ort bei der Prägung vorhanden.
Beim M-A Elephanten sind die Stempel vermutlich relativ frisch gewesen.
Ergänzend dazu ist es auch wichtig zu wissen, dass das Münzbild auf dem Prägestempel im Laufe der Zeit sich durch den Druck der durch die einzelnen Prägungen verursacht wird, sich vergrößert.
 

Rambo

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Ergänzend dazu ist es auch wichtig zu wissen, dass das Münzbild auf dem Prägestempel im Laufe der Zeit sich durch den Druck der durch die einzelnen Prägungen verursacht wird, sich vergrößert.
Interessant. An das habe ich noch überhaupt nicht gedacht. Dann müsste man rein theoretisch Abweichungen zwischen dem Münzbild des Elefanten zwischen Typ A und B messen können. So könnte man messen, ob wirklich nur 1 Prägestempel Avers genutzt wurde. Damit könnte man vielleicht auch ableiten, ob in Lulanguru nur Typ B geprägt worden ist.
 
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Ergänzend dazu ist es auch wichtig zu wissen, dass das Münzbild auf dem Prägestempel im Laufe der Zeit sich durch den Druck der durch die einzelnen Prägungen verursacht wird, sich vergrößert.
Siehe den Artikel von Wolf " Neue Prägewerkzeuge in der Kaiserzeit " ( Münzen u. Papiergeld 6/7 2004 ).
Aber macht sich dieser Effekt bereits nach wenigen hundert bis tausend Prägungen bemerkbar. Und wie muss man die von den Bedingungen in einem herkommlichen Betrieb in Tabora abweichenden Arbeitsbedingungen hier berücksichtigen ?
 
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Interessant. An das habe ich noch überhaupt nicht gedacht. Dann müsste man rein theoretisch Abweichungen zwischen dem Münzbild des Elefanten zwischen Typ A und B messen können. So könnte man messen, ob wirklich nur 1 Prägestempel Avers genutzt wurde. Damit könnte man vielleicht auch ableiten, ob in Lulanguru nur Typ B geprägt worden ist.
Das setzt voraus, dass es nur einen Arbeitsstempel Elephantenseitig gab. Das glaube ich nicht, denn es gibt ja auch für Typ B super Exemplare Elephantenseitig.
 

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Der Wertseite Stempel ist scheinbar nach weiteren 500-600 Stücken mit der stärkeren hydraulischen Presse zerbrochen. Dann gab es ja einen zwei wochenlangen Stopp der Produktion. In der Zeit wurde wohl der neue Stempel erstellt.

Und durch den viel höheren Druck als mit der Handpresse wäre es doch zu erklären, dass es noch gute Stücke des Elefanten mit Typ B gab.

Nachdem dann wohl der Stempel mehr und mehr Risse bekam, haben sie evtl. den Druck reduziert und der Trötofant war dann wohl nicht mehr so schön ausgeprägt.
 
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Der Wertseite Stempel ist scheinbar nach weiteren 500-600 Stücken mit der stärkeren hydraulischen Presse zerbrochen. Dann gab es ja einen zwei wochenlangen Stopp der Produktion. In der Zeit wurde wohl der neue Stempel erstellt.

Und durch den viel höheren Druck als mit der Handpresse wäre es doch zu erklären, dass es noch gute Stücke des Elefanten mit Typ B gab.

Nachdem dann wohl der Stempel mehr und mehr Risse bekam, haben sie evtl. den Druck reduziert und der Trötofant war dann wohl nicht mehr so schön ausgeprägt.
Möglich. Dann müsste aber der Typ A generell eine bessere Elephantenseite haben. Hat er das?
 
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Die Handpresse könnte auch erklären, warum die Stempel so lange gehalten haben.
 
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Meiner Meinung nach nicht. Weil der ja komplett mit der Handpresse geprägt wurde. Und da der Druck nicht so hoch war.
Ich denke eher, es gab mehrere Arbeitsstempel. Und diese wurden wenn sie verschlissen waren erneunert. (nach welcher Standzeit auch immer.) Und von der Elephantenseite war der Urstempel, aus dem die Arbeitsstempel gefertigt wurden bis zum Ende der Prägungen vorhanden. Aber eben nicht von der Wappenseite. Da ist irgendwann der Urstempel kaputt gegangen und es wurde danach noch mehr improvisiert. Deshalb auch die große Vielfalt an Rückseiten beim Typ B.
 
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