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Auktionsunsitte

Dieses Thema im Forum "Münzauktionen im Internet" wurde erstellt von tabhe, 8. Juni 2012.

  1. tabhe

    tabhe Mitgliedschaft beendet

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    Naja ich habe auch schon mal 7 euro gezahlt und es kam ein normaler Brief und die Münze war mit tesafilm innen im Briefumschlag befestigt :-(

    Gegen eine gute Verpackungspauschale sagt ja keiner was. Allerdings wenn sich der Verkäufer seine Tageszeitung mit den 50 Cent finanzieren lässt finde ich e auch wieder bedenklich.

    Ich denke hier ist eine andere mentalität. Mir wird das Geiz ist geil vorgeworfen (übrigens die sinnloseste Werbung die ich kenne)

    Ich werfe den Verkäufern die Schmarotzermentalität vor. Das ist für mich das gleiche wie Sparbuch auf Oma schreiben lassen und dann ab zur Arge.
    Oder Schwarz jobben und sich mit dem offiziellen Geringverdiener den Tafelausweiss holen......

    Ich persönlich schaue bewusst nach Verkäufern wo ich mehr als einen Artikel ersteigern möchte um eben Porto zu sparen. Muss die DHL ja nicht noch reicher machen. Allerdings frage ich auch vorher nach und glücklicherweise war ich nicht dieser schlaue paypal Käufer.

    nagut, ich wünsche allen einen schönen Sonntag. Habe nicht gedacht das ich so ein Thema lostrete.

    :cool:
     
  2. Rollentöter

    Rollentöter

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    Nur zur Klarstellung:
    Ich bin kein Händler oder Gewerbetreibender.
    Ich arbeite auch nicht bei einem Versandhändler.
    Auch verkaufe ich nichts über ebay & Co. (Nur einmal von ca. 6 oder 7 Jahren einen Artikel)
    Ich nutze ebay & Co aber gelegentlich zum Einkauf.

    Aber zur Sache:
    Der Käufer kauft etwas, ob in einer Auhtion, in zehn Auktionen oder in hundert ist egal. Bei jeder Auktion ergibt sich der Kaufpreis aus Höchstgebot und Versandkosten (wenn diese separat ausgewiesen sind) oder aus Höchstgebot (wenn Versand inkl.). Die pauschal ausgewiesenen Versandkosten sind wie das variable Höchstgebot Bestandteil des Kaufpreises.
    Der Käufer schuldet nun die Lieferung der Ware. Wie er die Ware zum Käufer bringt ist ausschließlich Sache des Verkäufers. Ebenso ist er völlig frei wie er die ausgezeichneten Versandkosten berechnet hat (nicht kostendeckend, kostendeckend, gewinnerziehlend).
    Erhält der Käufer seine Ware, ob in einem oder 15 oder 100 Paketen (bei hundert Auktionen) oder direkt per LKW-Boten wegen der großen Menge, dann ist alles so wie es sein sollte. Kommt die Ware nicht beim Käufer an, ist dies bei einem Unternehmer als Verkäufer bzw. bei versichertem Versand der Schaden des Verkäufers (Transportrisiko).
    Manche Verkäufer geben aus Entgegenkommen dafür, daß der Käufer mehrere Sachen kauft und der Verkäufer nun durch "Sammelversand" Unkosten (Porto) sparen kann bzw. sich sein Gewinn erhöht, dem Käfer einen Nachlaß (Versandrabatt). Daß diese Bereitschaft einen Versandrabatt einzuräumen bereits als Verkaufsförderung im Angebotstext mitgeteilt wird, ist eigentlich klar. Aber auch hier ist es allein Sache des Verkäufers ob und wie er Versandkostenrabatte einräumt.
    Sollte der Verkäufer nicht mit dem Angebot einverstanden sein, kann er vor Gebotsabgabe versuchen mit dem Verkäufer zu verhandeln oder das Bieten unterlassen.

    Was ich nicht verstehen kann ist diese Mentalität ("Geiz ist geil" oder auch schlicht Neid), daß der Käufer mit einer geradezu gnadenlosen Selbstverständlichkeit vom Käufer verlangt auf einen Teil seines vereinbarten Kaufpreises zu verzichten, ansonsten wird dem Verkäufer gleich "Abzock-Mentalität" unterstellt.
    Dem Käufer hat das erhalten was er gekauft hat und zu dem Preis der vorher (im Aulktionstext und durch das Käufer-Höchstgebot) vereinbart war. Und nun fordert er noch mehr. Warum? Mit welchem Recht?
    Weil der Verkäufer ein gutes Geschäft gemacht hat? Das wäre purer Neid.
    Weil der Käufer zu viel gezahlt hat? Selber schuld, er hätte nicht soviel bieten müssen bzw. vorher nach Rabatt fragen können. Also Ärger über sich selbst für den nun der Verkäufer als Sündenbock herhalten muß.
    Weil die Post (oder das Pakettransportunternehmen) weniger Pakete zu transportiern hatte? Wohl kaum.
    Diese Mentalität des Käufer, mehr zu verlangen als ihm zusteht, das nenne ich die "Geiz ist geil"-Mentalität. Und zu dieser Mentalität kann ich nur sagen: :eek::motz::wut:

    (So jetzt könnt ihr weiter auf mich einschlagen. :D)
     
  3. Rollentöter

    Rollentöter

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    @ tabne, dir auch einen schönen Sonntag.
     
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  4. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Ich sehe es genau so, wie Rollentöter es schreibt.

    Es lohnt sich meiner Meinung nach also wirklich nicht, sich über diese Versandkostenangelegenheit aufzuregen :).
     
  5. Eric7

    Eric7

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    1. Wo in diesem Thread gings denn um irgendwelche PayPal-Zahlungen, oder habe ich was verpasst:confused:
    2. Wer sich über solche Käufer ärgern muss ist selber Schuld. Ich biete grundsätzlich keine PayPal-Zahlung an.

    Hat hier eigentlich schon mal jemand hinterfragt um was für "Waren" es eigentlich geht? Wenn ich von dem nahe liegenden, nämlich Münzen, ausgehe ist es wohl ein Unterschied ob auf irgendeine Weltmünze oder eine teure Goldmünze ein Aufschlag erhoben werden soll.

    Aber so oder so ist es für mich VK-Abzocke und hat nichts mit Käufergeiz zu tun. Was macht es dem VK aus zwei oder drei Münzen in ein Paket zu packen? Die Kosten dafür werden dadurch auch nicht höher und lt Ebay-Grundsätzen darf man ja sowieso nur die tatsächlich anfallenden Kosten berechnen...:rolleyes:

    Mir ist so ein Gebaren übrigens bisher nur bei billigen Münzen aufgefallen, wohl mit der Absicht noch ein paar Cent heraus zu holen.
     
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  6. wommi

    wommi

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    ... und ich sehe es nicht so !
    Dann gewinnt also die 'Abzocker-Mentalität' gegen die 'Geiz ist Geil - Mentalität' ? Toll !

    Nach meinem Verständnis ist es sogar töricht, als Verkäufer einfach mehr zu verlangen, als ich für meinen Service bezahlt habe ! Bei dem Verkäufer würde ich ja auch nicht nochmals kaufen !

    Was daran Geiz sein soll, wenn ich nicht mehr bezahlen will als der Verkäufer gezahlt hat - keine Ahnung !
    Und kommt nicht wieder mit dem Argument, 'Du hast es doch gewußt, steht doch so in der Auktion drin' !
    Das steht ja deshalb drin, weil der Verkäufer davon ausgeht, dass jede Auktion von einem anderen Käufer gewonnen wird.

    Also, ich sehe noch kein stichhaltiges Argument, warum ein Verkäufer höhere Versandkosten fordern darf, als er gehabt hat !
     
  7. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Es braucht doch dafür auch kein Argument.

    Manche Verkäufer verlangen eben mehr, und andere weniger Versandkosten. Die Bieter/Käufer wissen das doch im Einzelfall, welche Kosten auf sie zukommen.

    Warum also daraus ein Problem machen :confused:.
     
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  8. Rollentöter

    Rollentöter

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    Willst Du dem armen Händler nun auch noch verbieten im Verkauf mehr zu verlangen als im Einkauf? :rolleyes:Du hast recht, das ist kein Geiz, das ist absoluter Blödfug (=Blödsinn x Unfug).
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juni 2012
  9. Silbernumis

    Silbernumis

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    Diese Mentalität des Verkäufer, mehr zu verlangen als ihm zusteht, das nenne ich die "Abzocke"-Mentalität. Und zu dieser Mentalität kann ich nur sagen: :eek::motz::wut:

    so rum passt es!


    Ich sehe etwas völlig anders als du.
    Und zwar halte ich die Versandkosten nicht als Bestandteil des Kaufpreises.
    Der Kaufpreis ist allein das abgegebene Gebot. Die Versandkosten kommen dann dazu um die Ware zum Käufer zu bringen. Bei Abholung entfallen sie.
    ebay berechnet auch keine Verkaufsgebühren von den Versandkosten, da sie eben nicht Bestandteil des Kaufpreises sind.
    Der Verkäufer kann nicht 10 x Versandkosten in Rechnung stellen wenn nur 1 x Versandkosten entstanden sind. Wenn er dann versuchen würde 9 x Versandkosten zu berechnen also eine Leistung die er gar nicht erbracht hat ist das in meinen Augen wohlwollend betrachtet Abzocke eher grenzt es schon an Betrug.
    Wenn wie im Ausgangsfall 50 Cent pro zusätzlichem Artikel in Rechnung gestellt werden z.B. für zusätzliches Verpackungsmaterial und Handling finde ich das völlig in Ordnung, besonders dann wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird.
     
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  10. wommi

    wommi

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    Also, dieses Argument ist an Dummheit doch wohl nicht mehr zu überbieten !

    Was hat ein Einkaufspreis mit den irgendwann erhobenen Versandkosten zu tun ?

    Jetzt glaube ich tatsächlich, dass Du dich da in Deiner Argumentation irgendwie verrannt hast und nun mit aller Macht versuchst, das Ruder nochmal rumzureissen !
     
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