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Ausgabeprogramm Deutschland 2014

numisfreund

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Bundesministerium der Finanzen

Pressemitteilung
09.07.2014 Briefmarken und Sammlermünzen, Nr.: 14

600 Jahre Konstanzer Konzil

Bundesfinanzminister Schäuble stellt in Konstanz am Bodensee eine Sonderbriefmarke und die Gedenkmünze zum Konzil-Jubiläum vor.

Konstanzer-Konzil-Pressemitteilung.jpg

Der Beginn des Konstanzer Konzils jährt sich in diesem Jahr zum 600. Mal. Das Bundesministerium der Finanzen ehrt dieses Weltereignis der Kirchenpolitik im späten Mittelalter mit der Herausgabe einer Sonderbriefmarke und einer themengleichen 10-Euro-Gedenkmünze im Juli 2014.

Die Vorstellung von Marke und Münze durch den Bundesfinanzminister ist Ausdruck der großen Würdigung, die das Konzil-Jubiläum in unserem Land erfährt.

Der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, stellt die Sonderbriefmarke und die Gedenkmünze quasi am Originalschauplatz des Geschehens vor:

am 10. Juli 2014, um 12.00 Uhr, im Konzilgebäude Konstanz, Hafenstraße 2, 78462 Konstanz

Zwischen November 1414 und Mai 1418 wurde in Konstanz am Bodensee Geschichte geschrieben. Die Stadt beherbergte mit insgesamt gut 70 000 Teilnehmern aus Kirche, Politik und Wissenschaft die größte und bedeutendste Versammlung des Mittelalters. Anlass war das abendländische Schisma, eine Spaltung der westlichen Kirche, die durch die Konkurrenz dreier Päpste in Avignon, Rom und Pisa erfahrbar wurde. Die Frage, wie die kirchliche Einheit wieder herzustellen sei, wie die notwendige Reform „an Haupt und Gliedern“ voranzubringen und die Einheit des Glaubens zu wahren sei, machte das Konzil zu einem europäischen Ereignis.

Die Sonderbriefmarke erzählt mit Abbildungen aus der Chronik des Konstanzer Bürgers Ulrich Richental das mitunter dramatische Geschehen in Kurzform nach: vom feierlichen Einzug der kirchlichen und weltlichen Würdenträger, der Tagung der Kirchenversammlung im Konstanzer Münster, der Verbrennung des Jan Hus, der Abdankung bzw. Absetzung dreier Päpste sowie der Wahl des neuen Papstes Martin V. – eingebettet in einen vielfältigen kulturellen Austausch des beginnenden Humanismus.
(Text: Dr. Peter Zürcher, Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg)

Die Marke wurde von der Grafikerin Nicole Elsenbach aus Hückeswagen gestaltet.

Der Münzentwurf stammt von der Künstlerin Katrin Pannicke aus Halle. Auf der Bildseite wird, ausgehend von der durch drei Tiaren symbolisierten Problematik des Schismas, der vierjährige Weg zur Entscheidungsfindung innerhalb des Konzils offen dargestellt.

Die Gedenkmünze besteht in Stempelglanzqualität aus einer Kupfer-Nickel-Legierung (CuNi25) mit einem Gewicht von 14 Gramm sowie in der höherwertigen Spiegelglanzqualität aus einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer mit einem Gewicht von 16 Gramm. Die Münze in Spiegelglanzqualität ist durch die Aufprägung „SILBER 625“ besonders gekennzeichnet.

2014-01-24-10-euro-silbermuenze-konstanzer-konzil.jpg

Die Briefmarke hat einen Wert von 60 Cent und ist seit dem 3. Juli 2014 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich. Die 10-Euro-Gedenkmünze kann vom gleichen Tag an bei vielen Banken und Sparkassen sowie den Filialen der Deutschen Bundesbank erworben werden. In der Sammlerqualität ist die Münze bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) verfügbar.

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Bundesministerium der Finanzen

Presseerklärung

01.10.2014 Briefmarken und Sammlermünzen
Nr.: 24

Staatssekretär Dr. Michael Meister stellt Goldmünze und Briefmarke für das UNESCO-Welterbe Kloster Lorsch vor

Im Oktober 2014 gibt das Bundesministerium der Finanzen die 100-Euro-Goldmünze UNESCO Welterbe – Kloster Lorsch heraus. Es ist die elfte Ausgabe im Rahmen einer 2003 begonnenen mehrjährigen Goldmünzen-Serie mit Motiven von UNESCO-Welterbestätten in Deutschland. Ein Sonderpostwertzeichen „1250 Jahre Kloster Lorsch“ war bereits zu Beginn des Jahres erschienen.

2014-01-24-100-euro-goldmuenze-kloster-lorsch.jpg
© Bundesministerium der Finanzen

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Dr. Michael Meister, wird Goldmünze und Sonderbriefmarke

am 2. Oktober 2014
um 10.00 Uhr
im Paul-Schnitzer-Saal des Museumszentrums Lorsch
Nibelungenstraße 35
64653 Lorsch

der Öffentlichkeit vorstellen.

Je ein Exemplar der Münze sowie ein Album mit der Sonderbriefmarke erhalten Christian Schönung, Bürgermeister der Stadt Lorsch, sowie Karl Weber, Direktor der Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen.

Das Kloster Lorsch gehörte im Mittelalter zu den wichtigsten klösterlichen Zentren Mitteleuropas. Seine Bedeutung beruht als Königs- und Reichskloster auf dem engen Bezug zum früh- und hochmittelalterlichen Königtum, auf seiner gewaltigen Grundherrschaft in heute sechs europäischen Staaten, die von Graubünden bis zur heute niederländischen Nordseeküste reichte, und nicht zuletzt auf seiner Rolle als Brennpunkt der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte. Gleichsam symbolisch für das alte Lorsch stehen die Tor- oder „Königshalle“ als eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Karolingerzeit, der „Lorscher Codex“, der als Bewahrer der chronikalischen und urkundlichen Überlieferung heute im Bayerischen Staatsarchiv Würzburg aufbewahrt wird und die heute über zwei Kontinente verstreute Bibliothek.

Das Kloster wurde 1991 als erstes hessisches Kulturdenkmal in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 2013 wurde das „Lorscher Arzneibuch“ durch die Aufnahme in das UNESCO-Programm „Memory of the World“ geehrt.
(Text: Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen)

Die Sonderbriefmarke gestaltete der Grafiker Harry Scheuner aus Chemnitz.

Der Entwurf für die 100-Euro-Goldmünze stammt von dem Künstler Frantisek Chochola aus Hamburg.

Ihre Bildseite zeigt die Westfassade der Torhalle vor einer Urkundenabschrift aus dem „Lorscher Codex“, einem herausragenden Beispiel Lorscher Schriftkultur.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2014, die zwölf Europasterne sowie - je nach Prägestätte - das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Die Münze wird - wie die bisherigen deutschen 100-Euro-Goldmünzen - aus Feingold (999,9 Tausendteile) bestehen. Ihr Gewicht wird 15,5 Gramm und der Durchmesser 28 mm betragen.

Die 100-Euro-Goldmünze wird vom 1. Oktober 2014 an durch die Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland in 92626 Weiden ausgeliefert.

Bisher sind in der Serie folgende 100-Euro-Goldmünzen ausgegeben worden:
•„UNESCO Weltkulturerbestadt - Quedlinburg“ (2003),
•„UNESCO Weltkulturerbestadt - Bamberg“(2004)
•„UNESCO Welterbe - Klassisches Weimar“ (2006),
•„UNESCO Welterbe - Hansestadt Lübeck“ (2007),
•„UNESCO Welterbe - Altstadt Goslar - Bergwerk Rammelsberg“ (2008),
•„UNESCO Welterbe - Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ (2009),
•„UNESCO Welterbe - Würzburger Residenz und Hofgarten“ (2010),
•„UNESCO Welterbe - Wartburg (2011) sowie
•„UNESCO Welterbe - Dom zu Aachen“ (2012)
•„UNESCO Welterbe - Gartenreich Dessau-Wörlitz“ (2013)

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Kempelen

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Hallo Münzfreunde

Auf einer Händlerseite habe ich die Jaeger-Nummern zu den deutschen Goldeuros 2014 gelesen.

Für die 20 Euro "Kastanie" wäre das die J 589,
für die 100 Euro "Kloster Lorsch" die J 591.

Kann diese Zahlen jemand unter euch als richtig bestätigen ?
 
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