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Ausgabeprogramm Deutschland 2018

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Der Adler sieht aus wie das Gummihuhn unseres Hundes, die Bildseite ist ganz okay.

Naja, Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich. :)

Die Motive der Münzen aus Deutschland stehen ja recht häufig in der Kritik. Zum Teil kann ich das gut nachvollziehen (auch der kugelstoßende Frosch gehört für mich dazu), andere Motive gefallen mir ganz gut. Noch viel mehr in der Kritik müsste in meinen Augen aber die Gestaltung des Adlers stehen. Die ist nach meinem Geschmack wirklich unverhältnismäßig häufig ziemlich daneben gegangen. Wenn man mal absichtlich hässliche Gestaltung als Ursache ausschließt, so bleiben zwei mögliche Ursachen übrig. Entweder der Künstler hat sich bei der Gestaltung der Motivseite komplett verausgabt und für die Seite mit dem Adler bleibt weder Zeit noch Lust. Oder aber die Vorgabe, dass die Adlerseite mit der Motivseite "irgendwie" in Verbindung stehen muss, schränkt die Gestaltungsfreiheit zu stark ein. Nur eins von vielen Beispielen : Die 10 Euro Münze "50 Jahre Deutsches Fernsehen" von 2002 ist ja recht "legendär", was das Motiv angeht. Aber was soll man von der Adlerseite halten ?
 
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Da muss ich dir vollständig zustimmen - ich habe der Adlerseite bisher nur sehr wenig Beachtung geschenkt, mir sie soeben aber alle Adler einmal angeschaut. Wirklich schöne sind praktisch nicht dabei, recht oft erinnert der Adler eher an ein gerupftes Hühnchen.
Besonders ein Vergleich mit den ersten Adlern auf deutschen Münzen, denen auf den Kaiserreichmünzen, lässt die heutigen Adler etwas mickrig aussehen.
 

Kempelen

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Entweder der Künstler hat sich bei der Gestaltung der Motivseite komplett verausgabt und für die Seite mit dem Adler bleibt weder Zeit noch Lust. Oder aber die Vorgabe, dass die Adlerseite mit der Motivseite "irgendwie" in Verbindung stehen muss, schränkt die Gestaltungsfreiheit zu stark ein.

Meiner Meinung nach sollte man einen Adler entwerfen, der dann auf allen Gedenkmünzen zum Einsatz kommt ;).
Man würde Kosten sparen und die Künstler könnten sich auf die wichtige Motivseite konzentrieren. Ich verstehe sowieso nicht, wieso der Adler immer mit der Motivseite korrespondieren soll :confused:.

Die Schweiz hat bei ihren Gedenkmünzen übrigens immer die gleiche Wertseite (nur die Jahreszahl wird aktualisiert). Vielleicht etwas langweilig gestaltet, aber prinzipiell eine sinnvolle Vorgehensweise.
 

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Seltengast

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(...)
Die Schweiz hat bei ihren Gedenkmünzen übrigens immer die gleiche Wertseite (nur die Jahreszahl wird aktualisiert). Vielleicht etwas langweilig gestaltet, aber prinzipiell eine sinnvolle Vorgehensweise.

Und die Slowaken haben auf ihren Gedenkmünzen ihr Staatssymbol meist nur klein in die Gesamtoptik einfließen lassen, und zwar meist auf der Wertseite. So haben die Gestalter dort deutlich mehr Spielraum, die Münze als Ganzes harmonisch zu designen. Einen Standard der Adlerdarstellung würde dann deutlich mehr Sinn machen.
Der Adler muss nun wirklich nicht auf jeder Münze groß im Zentrum stehen, finde ich!
 

numisfreund

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Das Bundesverwaltungsamt informiert:

Wahre Freude ist eine ernste Sache
Präsentation der 20-Euro-Sammlermünze „275 Jahre Gewandhausorchester“

Datum 09.03.2018

Die neue 20-Euro-Sammlermünze „275 Jahre Gewandhausorchester“ ist am 8. März 2018 im Rahmen des Abendkonzerts der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Dr. Thomas Dress, Beauftragter für das Münzwesen im Bundesverwaltungsamt, übergab die Münze an Prof. Andreas Schulz, den Gewandhausdirektor, Andris Nelsons, den Gewandhauskapellmeister, an Tobias Haupt, Orchestervorstand und an Lucia Maria Hardegen, die Gestalterin des Münzmotivs. Mit der Silbermünze würdigt die Bundesrepublik Deutschland das Gewandhausorchester in Leipzig, das zu den renommiertesten Klangkörpern der Welt zählt und als das älteste bürgerliche Konzertorchester gilt.

Das Ensemble ist am 11. März 1743 als „Großes Concert“ in Leipzig gegründet worden – weltweit der erste Ort, an dem die Bürger einer Stadt selbstbewusst ein öffentlich zugängliches Musikleben geschaffen haben. Seine Erfolgsgeschichte ist reich an exzellenter Musik, großen Künstlern, beeindruckenden Persönlichkeiten und berühmten Kapellmeistern wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm Furtwängler und Kurt Masur. Neben den großen Werken der Konzertliteratur stehen richtungsweisende Neukompositionen auf dem Programm. Einzigartige Tradition und musikalische Gegenwart gehen beim Gewandhausorchester Hand in Hand, was sich im Motiv der Jubiläumsmünze widerspiegelt.

Der Entwurf der Münze stammt von der Künstlerin Lucia Maria Hardegen aus Bonn. Die Bildseite zeigt das Tschörtnersche Logo des Gewandhausorchesters umringt von Namen herausragender musikalischer Persönlichkeiten bzw. ehemaliger Gewandhauskapellmeister. Im Zentrum steht der Auftakt zum bevorstehenden Konzert – zwei Dirigentenhände und ein Taktstock verweisen auf die künstlerische Vielfalt. Der Adler nimmt die Dynamik formal auf und lässt Bild- und Wertseite miteinander korrespondieren. Das Prägezeichen „G“ steht für die Staatlichen Münzen Baden-Württemberg mit ihrer Prägestätte Karlsruhe. Am Münzrand ist die Inschrift zu lesen: „RES SEVERA VERUM GAUDIUM“ (Seneca der Jüngere); das lateinische Original des Orchesterleitspruchs „WAHRE FREUDE IST EINE ERNSTE SACHE“.

Die Münze wird in den beiden Prägequalitäten Spiegel- und Stempelglanz in einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer (Sterlingsilber) hergestellt. Sie hat eine Masse von 18 g und einen Durchmesser von 32,5 mm. Die Stempelglanz-Münze wird zum Nennwert (20 Euro) von der Deutschen Bundesbank ausgegeben. In der hochwertigen Sammlerqualität Spiegelglanz ist sie in einer limitierten Auflage von max. 90.000 zu einem Preis von 34,95 Euro (zzgl. Versand) bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland erhältlich.

Die Offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen (VfS) organisiert im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) den Verkauf und den Versand der deutschen Sammler-, Gedenk- und Umlaufmünzen in herausgehobener Prägequalität und produktspezifischen Foldern. Die VfS ist dem Bundesverwaltungsamt (BVA) angegliedert. Das alleinige Recht, in Deutschland Euro-Münzen ausprägen zu lassen, liegt beim Bund, vertreten durch das BMF. Der Gesamtumfang der Münzausgabe muss von der Europäischen Zentralbank genehmigt werden. Von der VfS wird im Auftrag des BMF jährlich ein umfangreiches Münzprogramm aufgelegt.

Quelle: Bundesverwaltungsamt - Aktuelle Meldungen zur Münze - Wahre Freude ist eine ernste Sache
 

numisfreund

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Das Bundesverwaltungsamt informiert:

Goldmünzen der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2018
Bekanntgabe der offiziellen Ausgabepreise und des Beginns der Bestellfrist

Datum 16.03.2018


Am 3. April 2018 beginnt die Bestellfrist für die 20-Euro-Goldmünze der Serie "Heimische Vögel – Uhu", der 50-Euro-Goldmünze "Kontrabass" aus der neuen Serie "Musikinstrumente" sowie der 100-Euro-Goldmünze der Serie "UNESCO Welterbe – Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl". Bis zum 15. Mai 2018 können verbindliche Bestellungen bei der offiziellen Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) abgegeben werden.

Der Verkaufspreis für die am 21. Juni 2018 erscheinende 20-Euro-Goldmünze "Uhu" aus der Serie "Heimische Vögel" beträgt 185,03 Euro. Die Münze besteht aus Feingold (Au 999,9) und wiegt 3,89 Gramm. Sie wird geprägt in Stempelglanz-Qualität in limitierter Auflage von max. 200.000 Stück.

Erstmalig hat die Bundesregierung die Ausgabe einer 50-Euro-Goldmünzserie beschlossen. Die erste Münze der fünfteiligen Serie "Musikinstrumente" (2018 – 2022, eine Ausgabe pro Jahr) trägt das Motiv "Kontrabass". Der Verkaufspreis der 50-Euro-Goldmünze in Stempelglanz-Qualität beträgt 320,21 Euro. Die Auflage der 7,78 g schweren Münze aus Feingold (Au 999,9) beträgt max. 250.000 Stück. Die Ausgabe erfolgt am 10. August 2018.

Die am 1. Oktober 2018 erscheinende 100-Euro-Goldmünze "Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl" aus der Serie UNESCO Welterbe kostet 590,07 Euro. Die Auflage der 15,55 g schweren Münze aus Feingold (Au 999,9) und in Stempelglanz-Qualität beträgt max. 200.000 Stück.

Die drei Goldmünzen werden von den fünf deutschen Prägestätten (Prägebuchstaben A, D, F, G und J) hergestellt. Eine Auswahl des Prägebuchstabens ist nicht möglich. Eine Bestellung kann ausschließlich während der Bestellfrist vom 03. April 2018 bis zum 15. Mai 2018 entweder online unter
www.facebook.com/vfsmuenzen oder schriftlich bei der VfS abgegeben werden. Mit der Bestellung der Münzen geht eine Abnahmeverpflichtung einher. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Servicenummer (0961) 3818 4400 oder besuchen Sie uns unter www.facebook.com/vfsmuenzen. Sollte die Nachfrage die verfügbare Anzahl an Münzen übersteigen, behält sich dieVfS vor, die Bestellmengen entsprechend zu kürzen. Der Versand der Zahlungsanforderungen erfolgt jeweils kurz vor/nach dem Erstausgabetag. Die Münzen werden nach den offiziellen Ausgabeterminen und nach Zahlungseingang des Rechnungsbetrages verschickt. Kreditinstitute und der gewerbliche Münzhandel erwerben die Münzen zu dem gleichen Preis wie der Privatkunde; auf die Endverkaufspreise im Sekundärhandel hat die VfS keinen Einfluss.

Die Offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen (VfS) organisiert den Verkauf und den Versand der Münzen für die Bundesrepublik Deutschland. Das alleinige Recht, in Deutschland Euro-Münzen auszuprägen, liegt beim Bund, vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF). Der Gesamtumfang der Münzausgabe muss von der Europäischen Zentralbank genehmigt werden. Von der VfS wird im Auftrag des BMF jährlich ein umfangreiches Münzprogramm aufgelegt.


Quelle: Bundesverwaltungsamt - Münzen - Goldmünzen der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2018
 

numisfreund

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Das Bundesministerium der Finanzen informiert:

Pressemitteilung
07.05.2018

BRIEFMARKEN UND SAMMLERMÜNZEN

50-Euro-Goldmünze „Kontrabass“ aus der neuen Serie „Musikinstrumente“
  • Nummer 13
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Quelle:  BVA
Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, Bettina Hagedorn, stellt am 8. Mai 2018 um 18:00 Uhr im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung, Tiergartenstraße 1 in 10785 Berlin (Eingang Ben-Gurion-Straße) die 50-Euro-Goldmünze „Kontrabass“ vor. Die Münze bildet den Auftakt einer neuen fünfteiligen Münz-Serie zum Thema „Musikinstrumente“ zur Würdigung des deutschen Musikinstrumentenbaus, der seit dem Mittelalter eine herausragende Stellung in Europa einnimmt.

Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Erich Ott aus München.

Die Bildseite zeigt den Kontrabass als wichtiges Orchesterinstrument, das repräsentativ in das Münzrund gesetzt ist.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2018, die zwölf Europasterne sowie das Münzzeichen der jeweiligen Prägestätte.

Der Münzrand wird geriffelt ausgeführt. Die Münze besteht aus Feingold und wird in Stempelglanzqualität geprägt. Sie kann bis zum 15. Mai 2018 bei der Offiziellen Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (www.deutsche-sammlermuenzen.de) bestellt werden.


Quelle: 50-Euro-Goldmünze „Kontrabass“ aus der neuen Serie „Musikinstrumente“ - Bundesfinanzministerium - Presse
 

numisfreund

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Pressemitteilung
15.05.2018

BRIEFMARKEN UND SAMMLERMÜNZEN

Vorstellung der Sonderbriefmarke und der
20-Euro-Gedenkmünze „800 Jahre Hansestadt
Rostock“

Anlässlich des 800. Geburtstags der Hansestadt Rostock gibt das Bundesministerium der Finanzen ein Sonderpostwertzeichen und eine 20-Euro-Gedenkmünze „800 Jahre Hansestadt Rostock“ heraus.

  • Nummer 14
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Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, stellt die Briefmarke und die Gedenkmünze am kommenden Donnerstag in Rostock vor.

Die Präsentation findet am 17. Mai 2018 um 11.00 Uhr im Foyer des Rostocker Rathauses, Neuer Markt 1 in 18050 Rostock statt.

„Wer die Altstadt Rostocks durchstreift, stößt auf unzählige Zeichen einer bewegten Stadtgeschichte. Die ältesten erhaltenen Bauten, etwa die gotischen Kirchen und das Rathaus, erinnern an die Blütezeit der Stadt zur Hansezeit. Doch Rostock ist viel älter. So fanden sich beim heutigen Überseehafen Spuren früherer Siedlungen, die bis ins Jahr 200 v. Chr. zurück-reichen. Rostock wuchs schnell: 1218 bestand die Petristadt, 1252 gab es zwei weitere Siedlungen westlich davon und fünf Jahre später die Nikolaisiedlung im Süden. Zur Sicherung des Seeverkehrs und ihrer Rechte an den fremden Handelsplätzen schlossen sich die Rostocker der Hanse an. Im Schutz des Bündnisses entwickelte sich die Stadt zur mecklenburgischen Fernhandelsmetropole. Etwa 12.000 Menschen bewohnten das mittelalterliche Rostock. Nachdem 1419 die Universität gegründet worden war, lebten zeitweise bis zu 200 Studenten und Professoren innerhalb der Stadtmauern.

Auf das Mittelalter folgten Zeiten, in denen die Macht der Landesherren wuchs und die Bürger manch schwere Krise durchlebten. Das 19. Jahrhundert brachte wieder wichtige wirtschaftliche und politische Impulse für die Stadt. Wie nie zuvor veränderte sich das Erscheinungsbild Rostocks seit etwa 1900. Es entstanden die Vorstädte und frühe Siedlungsbauten. Kriegszerstörung, Wiederaufbau nach 1945 und die planmäßige Erweiterung zu DDR-Zeiten griffen tief in die Stadtstruktur ein. Mit der Umstrukturierung der jungen DDR wurde Rostock als Bezirksstadt zum Oberzentrum und zur bedeutendsten Hafenstadt der Republik ausgebaut.

Heute präsentiert sich die Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern als eine moderne Regiopole mit Tradition. Universität, maritime Wirtschaft und Tourismus prägen das wirtschaftliche und wissenschaftliche Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Rostock ist nicht nur die am stärksten wachsende Stadt des Bundeslandes, sondern auch innerhalb der neuen Bundesländer.“

(Text: Dr. Steffen Stuth, Leiter Kulturhistorisches Museum Rostock)

Die Sonderbriefmarke wurde von Matthias Wittig gestaltet; Foto: Ansicht von Rostock nach einer Zeichnung von Vicke Schorler, © akg-images, Rostocker Hafenkräne, DDR-Überseehafen Rostock © akg images / picture-alliance / ZB / Jürgen Sindermann, Wellen nach mittelalterlicher Buchillustration © akg-images / Album / Oronoz; sie hat einen Wert von 70 Cent und ist ab dem 7. Juni 2018 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post AG erhältlich.

___________

Die Gedenkmünze und das themengleiche Sonderpostwertzeichen erinnern an die Stadtrechtsbestätigung für Rostock im Jahre 1218 und würdigen die Entwicklung einer Stadt, die heute nicht nur die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des nordöstlichsten Bundeslandes.

Der Entwurf der Münze stammt von der Künstlerin Anne Karen Hentschel aus Bremen. Die Bildseite zeigt den Blick über die Hansestadt Rostock hinweg auf das offene Meer, dem die Stadt ihre Geschichte und internationale Einbindung zu verdanken hat. Die Stadt erscheint einladend mit den Wahrzeichen Petrikirche, Kröpeliner Tor, Steintor und Rathaus. Von der Stadt ausgehende dynamische Linien zeichnen den Horizont, den Vogelflug und die für Rostock bedeutenden Schifffahrts- und Handelsrouten nach.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift:

„SIT INTRA TE CONCORDIA ET PUBLICA FELICITAS“

Es handelt sich hierbei um die lateinische Inschrift des Rostocker Steintores , die übersetzt bedeutet: „In deinen Mauern herrsche Eintracht und öffentliches Wohlergehen“.

Die Gesamtauflage der Münze beträgt ca. 1 Mio. Stück, davon maximal 0,2 Mio. Stück in der höherwertigen Sammlerqualität Spiegelglanz.

Ab dem 17. Mai 2018 ist die Münze in Stempelglanzqualität zum Nennwert in den Filialen der Deutschen Bundesbank, aber auch bei vielen Banken und Sparkassen, erhältlich. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt über die Offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (www.deutsche-sammlermuenzen.de) zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis.

Quelle: Vorstellung der Sonderbriefmarke und der 20-Euro-Gedenkmünze „800 Jahre Hansestadt Rostock“ - Bundesfinanzministerium - Presse
 
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