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Ausgabestellen reagieren auf steigende Nachfrage nach Fehlprägungen

numisfreund

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Die deutschen Münzausgabestätten haben eine Initiative gestartet, um der steigenden Nachfrage nach sogenannten Fehlprägungen gerecht zu werden. Wie aus gutinformierten Quellen zu erfahren ist, werden ab heute vermehrt Euro-Umlaufmünzen ausgegeben, die sich geringfügig, aber gewollt, von ihrem amtlich genehmigten Münzprägebild durch Dreck, Pickel, Ablagerungen, Misshandlungen und anderen Gemeinheiten unterscheiden und von Zufallsfindern somit gerne als „Fehlprägungen“ bezeichnet werden.

Als Hintergrund für diese Initiative der Münzausgabestellen kann vermutet werden, dass damit ein weiterer Schritt zur gezielten Gewinnoptimierung bei den Ausgabestellen gegangen werden soll.

Um der Nachfrage nach und der Diskussion über diese sogenannten Fehlprägungen insbesondere in Fachkreisen gerecht zu werden, sind von amtlicher Stelle zur Identifizierung der „Fehlprägungen“ auf diesen Münzen sogenannte Mikropunzen angebracht worden, die nur unter polarisiertem, hochfrequentigem Infrarot-Licht auf den Münzfotos sichtbar werden. Die Positionen und Formen dieser geheimen Erkennungsmerkmale wurden katalogisiert und helfen zukünftig dem Fachmann bei der angefragten Bestimmung der Fehlprägungskategorie der Münzen.

Diese geheimen Kriterienlisten mit passenden Preiskategorien sind durch Zufall in die Hände eines Moderators dieses Forums gelangt. Zukünftig wird es den nachgewiesenen Experten in unserem Forum leichter fallen, den Glückspilz-Münzfindern die berechtigten Fragen nach dem Wert der Funde möglichst genau beantworten zu können.

Damit die akribische Suche nach solchen Münzfunden auch auf internationaler Ebene vermehrt möglich wird, haben die amtlichen deutschen Ausgabestellen ihre Kolleginnen und Kollegen in den anderen europäischen Münzausgabestätten aufgefordert, dem deutschen Vorbild zu folgen und ebenfalls entsprechend „fehlgeprägte“ Münzen gezielt in den Umlauf zu geben.

Um der weiter steigenden Bestimmungsnachfrage nach solchen „Fehlprägungen“ in unserem Forum gerecht werden zu können, plant der Forumbetreiber, wie intern zu lesen war, eine grundlegende Umstrukturierung des Forums (Kaiserreichmünzen und Altdeutschland raus, Aufbau eines Fehlprägungshauptforums rein) sowie den Umzug auf einen leistungsstärkeren Server, da ansonsten die dauerhafte Funktionalität des Forumbetriebs technisch nicht mehr sichergestellt werden könne.

Zur Unterstützung der hier ehrenamtlich agierenden Münzfreunde würden ferner weitere selbsternannte Experten gesucht, die die zu erwartende weiter steigende Anfrageflut der Münzfund-Möchtegern-Millionäre durch zusätzliche Menpower helfen zu bearbeiten.

Uns bleibt abschließend hier zu klären, ob diese neuen manipulierten (?) amtlichen Ausgaben nun tatsächlich Fehlprägungen sind oder eher doch mehr oder weniger seltene Varianten der Ursprungsmünzen. Ich freue mich auf eure Meinungen dazu, die ihr gerne hier posten könnt.

Was haltet ihr ansonsten von der Initiative? Pushed man hier amtlich gewollt ein neues Sammelgebiet?
 

numisfreund

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Wie soeben zu lesen ist, hat Griechenland bereits eine Zusage zur Unterstützung der deutschen Initiative angekündigt. Wie Dimitrios Nakimidis, Sprecher der amtlichen Ausgabestelle, bestätigte, werden von dort nunmehr vermehrt die als Notreserve zurückgehaltenen fremdgeprägten 2-€-Umlaufmünzlagen aus dem Anfangsjahrgang 2002 (Motiv Europa auf Stier) in den Umlauf gegeben. Er betonte, dass diese Münze bereits als Spitzenreiter bei den sogenannten Fehlprägungen anzusehen sei, da das Motiv der barbusigen Europa viele Menschen dazu verleite, sich dieses Motiv länger anzusehen und es dabei von veränderten Hautpigmenten der Dame über Pickel und Nippel bis hin zu Brustvergrößerungen vieles Interessante und Ungewöhnliche zu entdecken gäbe. Er versprach, dass es bei den nun in Umlauf zu gebenden Altmünzen für Spekulanten vieles weitere Reizvolles versteckt zu erforschen gäbe.
 

numisfreund

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Die niederländische Münze teilt soeben mit, dass sie sich ebenfalls der Initiative mit den neuen niederländischen und auch belgischen Münzausgaben (für die sie bekanntlich nun auch zuständig ist) anschließen werde. Dazu habe sie bereits den damals für die Ausrichtung der belgischen Prägestempel (Vorder- zu Rückseite) zuständigen Mitarbeiter und seit der Auflösung der belgischen Prägestätte im Jahre 2017 arbeitslosen Luc Verdraaier erneut engagiert, um den Markt wieder mit den besonders begehrten sogenannten verdrehten Fehlprägungen bedienen zu können. Interessant ist, dass Verdraaier, von den Arbeitskollegen damals auch liebevoll als „de olieman“ bezeichnet, sich nebenbei für die regelmäßige Überölung der Prägestempel verantwortlich zeigte, die immer wieder für ein schwaches Prägebild der belgischen Münzen gesorgt hatte.
 

numisfreund

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Portugal und Spanien, aber auch Finnland haben mitgeteilt, dass sie zukünftig auf die qualitätssichernde Endkontrolle ihrer Münzproduktionen gänzlich verzichten wollen. So könne man gleichzeitig Kosten sparen und den boomenden Nachfragemarkt nach besonders wertvollen Fehlprägungsarten bedienen, da neben den Umlaufmünzen auch die Sammlermünzen betroffen seien, wie Fernando Taxeira von der portugiesischen Münze mitteilte.
 

numisfreund

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Nicht unerwartet wurde in der Nacht eine Eilmeldung der österreichischen Münzprägestätte bekannt, in der deren Sprecher, Sebastian Lang, betont, Österreich werde notfalls im Alleingang eine Sonderrolle einnehmen und die deutsche Initiative verwerfen. Aus Sicht von Österreichs Sebastian Lang sei dieses ein grober Fehler, er fordere eine Kurskorrektur. Die Qualität der heimischen Münzproduktion lasse Fehlprägungen grundsätzlich nicht zu. Man versuche, die Verantwortlichen auch in anderen Euroländer davon zu überzeugen, dass nur durch Qualitätssicherung eine Überschwemmung mit ungewollten einseitig bereichernden sogenannten Fehlprägungen zu verhindern sei.

Lang will das Thema bei Beratungen mit seinen EU-Kollegen am Donnerstag zur Sprache bringen, falls es bis dahin keine Lösung gäbe, sagte er. „Wir können aber kein Interesse daran haben, dass sich die Kluft innerhalb der Europäischen Münzunion bei der Münzerstellung immer mehr vergrößert und wir somit Euro-Mitgliedstaaten zweiter Klasse schaffen“, sagte Lang. Er fügte hinzu: „Die Bürgerinnen und Bürger Europas erwarten von uns zu Recht eine einheitliche Lösung bei der Münzherstellung, denn es steht die Solidarität innerhalb der Europäischen Union auf dem Spiel.“
 

numisfreund

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Von der Münzzubehörindustrie wird gemeldet, dass in Kürze leicht zu bedienendes Spezialwerkzeug in den Handel kommt, mit dem auch für ungeübten Selfmademen eine behutsame Trennung von Ring und Pille der Euro-Bimetallmünzen auch ohne Kälteschock möglich ist. Anschließend können diese demnach leicht in gedrehter oder gewendeter Position erneut zusammengefügt werden. Nach den Vorabberichten sind an den Münzen später keinerlei Manipulationsspuren erkennbar, sodass sich hier eine weitere Produktionsmöglichkeit für sogenannte Fehlprägungen entwickeln wird. Nach dem Beipackzettel zu diesem Spezialwerkzeug sei es allerdings derzeit nicht möglich, zum Beispiel den Ring einer 2-€-Münze mit einer Pille einer 1-€-Münze zu verbinden oder umgekehrt. An dieser Weiterentwicklung werde derzeit noch geforscht.
 

numisfreund

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Das ist ja furchtbar, was die deutschen Ausgabestellen da mit ihrer Initiative angestoßen haben! Ich bin strikt dagegen und dränge auf hohe Qualität bei der Münzproduktion. Was meint ihr?

Liegen jemandem von euch noch weitergehende Reaktionen aus dem weiteren Euroraum dazu vor?

Und wichtig: Wie bewertet ihr die angedachten Auswirkungen auf unser geliebtes Forum? Darf für solch einen populistischen Wirbel die Themenvielfalt hier so eingeschränkt werden, wie es geplant scheint (siehe #1)?
 
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sind von amtlicher Stelle zur Identifizierung der „Fehlprägungen“ auf diesen Münzen sogenannte Mikropunzen angebracht worden, die nur unter polarisiertem, hochfrequentigem Infrarot-Licht auf den Münzfotos sichtbar werden. Die Positionen und
I hob ja a bisserl Anhnung vom Fach (habe das auch mal 2 Semenster studiert und so) und grundsätzlich ist das sicherlich eine tolle Geschäftsidee, hätte bloss eine technische Frage:
Was ist denn bitteschön unter einem "hochfrequentigen Infrarotlicht" zu verstehen? ;)
 
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