• Beim aktuellen Preisanstieg des Bitcoins möchte ich auf meinen Beitrag hinweisen, wir haben nämlich auch eine Rubrik für Kryptocoins... Infos zu Bitcoins

Ausgabestellen reagieren auf steigende Nachfrage nach Fehlprägungen

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Bin entsetzt.
Verlange für mich einen Platz im Kreise der FP-Juroren.
Anderenfalls werd ich mir einen Satz Schlagbuchstaben zulegen.
 
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Super!!!

Das ist genau die Art von Fehlprägungen, auf die ich seit Jahren gewartet habe!
Technisch einwandfrei, für jeden Sammler zu "Normalpreisen" zu erwerben, und mit der üblichen heimischen Ausstattung zur Überprüfung von Münzen leicht zu erkennen.

Mein kürzlich hierfür angeschaffter Aufbewahrungsschrank, der aufgrund der niederpneumatischen Druckregulierung die mögliche Kontaminierung der Münzen durch die atmosphärischen Verunreinigungen auf ein Minimum reduziert, ist genau der richtige Lagerort für die mit Sicherheit in Zukunft äußerst wertvollen Fehlprägungen...

;):hahaha::lachtot:
 

Smythe

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Im Zuge dieser Aktion werden übrigens auch die Stücke mit "drehenden Sternen" in allen 8 Nominalen neu aufgelegt. Diese Stücke tragen die Jahreszahl 2021, um das runde 23-jährige Jubiläum dieses bekannten numismatischen Fehlers zu würdigen. Kursmünzensätze mit den drehenden Sternen sollen bereits im April erscheinen und 23 Euro kosten. Der Blister mit Zusatzinformationen soll auch mehrere Rechtschreibfehler beinhalten, um ein stimmiges Gesamtbild zu vermitteln.
 
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So das wars jetzt endgültig für mich, ich bin raus aus dem Sammelgebiet :motz:
Sammle ab heute nur noch Bitcoins.

@numisfreund: Ich würde dich, im Namen aller Eurosammler, bitten mal wieder einen
Brief an die europäische Kommission zu schreiben. Du bist dort bereits einschlägig bekannt
und Dir schenkt man Gehör. Das hast Du in der Vergangenheit breits eindrucksvoll mit dem estnischen Wolf bewiesen. Was Du da "gedreht" bzw. "gespiegelt" hast ist aller Ehren wert.
Zwecks Serverkapazität würde ich vorschlagen, dass unser Chef seine "lästigen" Verkaufs-
angebote runter nimmt. Der somit freigewordene Speicherplatz könnte von uns soviel
"sinnvoller" genutzt werden und Herrn Honscha würden daher auch keine weiteren Kosten
für tech. Aufrüstung entstehen.
 
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Motengo

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Von der Münzzubehörindustrie wird gemeldet, dass in Kürze leicht zu bedienendes Spezialwerkzeug in den Handel kommt, mit dem auch für ungeübten Selfmademen eine behutsame Trennung von Ring und Pille der Euro-Bimetallmünzen auch ohne Kälteschock möglich ist. Anschließend können diese demnach leicht in gedrehter oder gewendeter Position erneut zusammengefügt werden. Nach den Vorabberichten sind an den Münzen später keinerlei Manipulationsspuren erkennbar, sodass sich hier eine weitere Produktionsmöglichkeit für sogenannte Fehlprägungen entwickeln wird. Nach dem Beipackzettel zu diesem Spezialwerkzeug sei es allerdings derzeit nicht möglich, zum Beispiel den Ring einer 2-€-Münze mit einer Pille einer 1-€-Münze zu verbinden oder umgekehrt. An dieser Weiterentwicklung werde derzeit noch geforscht.

Ich muss euch leider enttäuschen, Patentrechtlich wird das Ganze unmöglich sein.
Schon in den 90ziger Jahren hat die italienische Münze sich diese Art der Prägung
patentieren lassen. Deutschland erhob damals natürlich Einspruch und wurde von den
Italienern fürchterlich abgestraft. Deutschland wurde einfach verkleinert und es dauerte
einige Zeit bis die EU das merkte (heute nicht viel besser).
Hier der Beweis:

1997-I-KuMü-1000Lira.jpg

Auch Dänemark experimentiert seit langem mit ähnlichen Verfahren (siehe @Kronerogøre ,
Nach einem Vorfall Ende der 70ziger Jahre hat man das allerdings wieder auf Eis gelegt.
Sören Esrom, ein sechsjähriger Junge, war damals mit seinem Kettcar in ein Schnellrestaurant
in Kopenhagen gefahren, hatte sich einen Burger bestellt und auf die Frage nach der
Bezahlung "Mama kommt gleich" geantwortet. Bei seiner zweiten Bestellung wurde das Personal misstrauisch
und fragte genauer nach. Daraufhin zog Sören mehrere Legosteine aus seiner Tasche und
sagte "Hier, das muß reichen". Das war natürlich Käse, aber so kam die Kooperation der dänischen Münze
mit Lego ans Licht, denn die Legosteine hatten die Form von 25 Öre Münzen. Nur das Loch fehlte!
Deshalb zog Lego sich wieder aus der Münzproduktion zurück und die dänische Münze versucht immer noch
das Loch anderweitig zu stopfen.

1983-DK-KuMü-25Öre.jpg
Deshalb kommt jetzt wieder "Altona" ins Spiel und die Erfindung der Polymermünze
bringt Lego wieder ins Spiel! Lego würde seine Münzen dann im Euroraum produzieren (vorausgesetzt Dänemark und
Deutschland können sich auf den Verbleib von Altona in Deutschland einigen).
 
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Die Idee Fehlprägungen an den Sammler zu bringen ist eine absolut schlaue Lösung.
Denn das Entwerten und das Einschmelzen der Münze kostet dem Steuerzahler zusätzliches Geld wie der Bund der Steuerzähler es seit Jahren immer wieder kritisiert hatte. Fehlprägungen könnten zum Beispiel für mindestens zum Nominal an die Sammler abgegeben werden und somit den Gewinn der Münzprägeanstsalten maximieren. Denn die Produktion einer 2€ Münze koste nur 13 Cent. Das Entwerten und Einschmelzen aber würde je Münze dem Steuerzahler knappe 34 Cent mehr kosten. Eine Inflation, durch zu viel Bargeld im Umlauf, müsse man nicht befürchten, da Numismatiker ihre Sammlungen gar nicht vorhaben wieder in den Umlauf zu bringen.

Mit dieser Idee könnten nicht nur Steuergelder eingespart werden sondern es käme auch unserer Umwelt zugute durch die eingesparte Energie und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß. Eine echte Win-Win-Situation sagte Frau Isolde Baden gegenüber den Reportern in einer eilig einberufenen Pressekonferenz.
 

numisfreund

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Der Tag des 1. Aprils nähert sich seinem Ende, Zeit also, hier mal aufzuräumen.

Die meisten haben es ja erkannt: Mein Eingangsbeitrag sowie meine Folgebeiträge sind von vorne bis hinten frei erfunden und dem heutigem Datum gewidmet gewesen ... - April, April! Es hat mir wieder sehr viel Spaß bereitet, die Idee dazu aufzubereiten und die täglichen Erfahrungsberichte ("Ich hab da 'ne Fehlprägung - wie viel ist die wert?") aus unserem Forum hier einzuarbeiten.

Nein, es gibt keine Initiative der Münzausgabestellen, um die Ausgabe von Fehlprägungen (bewusst) zu forcieren - weder hier bei uns, noch in den anderen Ländern der Eurozone.

Schön, dass einigen meine frei erfundene Fehlprägungsgeschichte gefallen hat. Natürlich haben einige von euch schon frühzeitig erkannt, an welchem Datum ich euch das berichtet habe. Zum Glück konnte ich einige voreilige „April-, April-Rufe“ rechtzeitig entdecken und die Beiträge hier ausblenden, um nicht zu früh anderen den Spaß zu nehmen. Seid mir deshalb bitte nicht böse.

In Zeiten wie diese braucht man auch mal Abwechslung. Ich jedenfalls hatte mit der Ausarbeitung meiner Idee, den Recherchen zur Sache und der Erstellung dieses Threads meinen Spaß. Danke für die vielen wohlüberlegten Fortführungen dazu durch eure Beiträge.

Ich verspreche, ab morgen wieder nur seriös hier zu berichten.
 
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