Bayerische Geschichtstaler

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Auf die erste Eisenbahn in Deutschland mit Dampfwagen von Nürnberg nach Fürth 1835
J 50 , AKS 135 , Wittelsbach 2745 , Dav. 576 , Kahnt 95 , Thun 68 , Stutzmann 207

Geschätzte Auflage : 1640 Stück
 

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Auf das von der Hauptstadt München errichtete Denkmal des Königs Maximilian Joseph 1835
J 51 , AKS 136 , Wittelsbach 2746 , Dav. 577 , Kahnt 96 , Thun 69 , Stutzmann 208 a+b

Geschätzte Auflage : 1640 Stück
 

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Auf die Übergabe der Lehranstalt St. Stephan in Augsburg an die Benediktiner 1835
J 52 , AKS 137 , Wittelsbach 2747 , Dav. 578 , Kahnt 97 , Thun 70 , Stutzmann 209
 

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Auf die Otto-Kapelle zu Kiefersfelden 1836
J 53 , AKS 138 , Wittelsbach 2748 , Dav. 579 , Kahnt 98 , Thun 71 , Stutzmann 210

"Die Otto-Kapelle wurde von 1834 bis 1836 genau an der Stelle errichtet, an der Otto von Griechenland am 6. Dezember 1832 in Begleitung seines Bruders Maximilian die bayerische Grenze überschritt und in der Morgendämmerung des 7. Dezember mit den historischen Worten "Leb wohl, mein teures Vaterland, lebt wohl, ihr lieben Bayern" Abschied nahm.
Durch Spenden und Geschenke aus dem ganzen Königreich war der Baukostenvoranschlag in Höhe von 15.723 Gulden schon bald gedeckt, so daß der Grundstein am 1. Juni 1834 - dem Geburtstag Ottos - gelegt werden konnte.
(Quelle : Walter Grasser, Bayerische Geschichtstaler, Ausgabe 1982)

Prinz Otto von Bayern (geb. 1. Juni 1815 in Salzburg - gest. 26. Juli 1867 in Bamberg, Sohn von König Ludwig I.) wurde auf Vorschlag der Mächte Großbritannien, Frankreich und Russland von der griechischen Nationalversammlung im Jahre 1832 zum König gewählt. Er war Nachfolger des nach der Neugründung des Staates Griechenland (3. Februar 1830) ersten Staatsoberhaupts Ioannis Kapodistrias. Dieser war am 9. Oktober 1831 im Zuge von Aufständen ermordet worden.

Eine kleine Anekdote gibt es zur Entstehungsgeschichte dieser Kapelle. Der Schriftsteller Hans Reidelbach (1847 - 1911) schreibt dazu :
"Ermüdet von der Fahrt und den vielen herzbewegenden Eindrücken des Abschieds war Otto schlafend über die Grenze nach Kufstein gekommen. Als er erwachte, war er untröstlich, so ohne allen Abschied vom Vaterland geschieden zu sein; er kehrte nochmals zur Grenze zurück, und über dem Platz, wo er zum letzten Mal die teuere vaterländische Erde grüßte, erhebt sich bei Kiefersfelden ein Kirchlein, nach seinem Entstehungsgrunde die Otto-Kapelle genannt".

Geschätzte Auflage : 1640 Stück
 

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Auf die Errichtung des St.-Michael-Verdienstordens 1837
J 54 , AKS 139 , Wittelsbach 2750 , Dav. 580 , Kahnt 99 , Thun 72 , Stutzmann 211
 

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Auf die Münzvereinigung der Süddeutschen Staaten 1837
J 66 , AKS 98 , Wittelsbach 2749 , Dav. 581 , Kahnt 102 , Thun 75 , Stutzmann 223 a-c

Am 25. August 1837 schlossen die süddeutschen Staaten in München einen Münzvertrag ab. Dies geschah als Reaktion auf den Versuch Preußens, seine Taler in Süddeutschland zu verbreiten.
Dem Münchner Münzvertrag traten Bayern, Baden, Hessen-Darmstadt, Frankfurt, Nassau und Württemberg bei.
In deren "Vereinsgebiet" wurde der Gulden zu 60 Kreuzern Vereinsmünze.

Der auf diesen Anlaß geprägte Taler entspricht nach Gewicht und Feinheit den Vereinsdoppeltalern, der Durchmesser von 38 mm allerdings noch dem der Geschichtskonventionstaler (laut Münzkonvention sollte der Durchmesser 41 mm betragen !).
 

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Geschichtsdoppeltaler
Auf die Einteilung des Königreiches Bayern auf geschichtlicher Grundlage 1838
J 67 , AKS 99 , Wittelsbach 2751 , Dav. 582 , Kahnt 103 , Thun 76 , Stutzmann 224 a-b

Dem französischen Beispiel folgend und sich möglicherweise französischen Wünschen beugend, hatte man Bayerns Regionen 1808 nach Flüssen benannt : Isarkreis, Unterdonaukreis usw.
König Ludwig I. machte dies nun rückgängig und gab den Bezirken neue Namen.
Dies geschah, um die Erinnerungen an die napoleonischen Tage auszulöschen, mehr aber noch - wie schon 1835 bei der Änderung des Wappens - um "die Erinnerung an die erhebende Vergangenheit mit der Gegenwart durch fortlebende Bande enger zu verknüpfen, die alten geschichtlich geheiligten Marken der uns Untertanen Lande möglichst wieder herzustellen".
Nicht nur die Kreise erhielten neue Namen, auch der König gab sich einen neuen Titel. Nach 1835 nennt er sich nicht mehr "König der Bayern", sondern "von Gottes Gnaden König von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Bayern, Franken, Schwaben etc."

(Quelle : "Die Chronik Bayerns", Chronik Verlag, Dortmund 1987, Herausgeber : Bodo Harenberg)

Wie bereits in obigem Text erwähnt, wurden also anläßlich der Verfassungsgebung (Konstitution) im Jahre 1808 die neu geschaffenen Kreise nach Flüssen benannt (ohne Rücksicht auf die bisherigen, historisch geprägten Provinzen).
Es handelte sich um folgende 15 Kreise :
Altmühl, Eisack, Etsch, Iller, Inn, Isar, Lech, Main, Naab, Oberdonau, Pegnitz, Regen, Rezat, Salzach und Unterdonau.
1817 wurden Anpassungen erforderlich und es wurde auf 8 Kreise reduziert. 1838 verfügte König Ludwig I., daß die Kreise wieder auf ihre Volksstämme und historischen Bestandteile verweisende Namen erhalten sollten.

Folgendermaßen wurden die Namen geändert :
Isarkreis = Oberbayern
Unterdonaukreis = Niederbayern
Oberdonaukreis = Schwaben und Neuburg
Regenkreis = Oberpfalz und Regensburg
Rezatkreis = Mittelfranken
Untermainkreis = Unterfranken und Aschaffenburg
Obermainkreis = Oberfranken
Rheinkreis = Pfalz

(Quelle : Wikipedia)

Diese Neueinteilung war der Anlaß zur Ausgabe des abgebildeten Geschichtsdoppeltalers.
 

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Auf das Reiterstandbild des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern 1839
J 68 , AKS 100 , Wittelsbach 2752 , Dav. 583 , Kahnt 104 , Thun 77 , Stutzmann 225 a-b

Kurfürst Maximilian I. von Bayern (geb. 17. April 1573 in München, gest. 27. September 1651 in Ingolstadt; Herzog seit 1598, Kurfürst ab 1623).
Einer seiner größten Erfolge als Feldherr (an der Spitze der "Katholischen Liga") war der Sieg gegen die böhmischen Protestanten unter Friedrich V. (8. November 1620 am Weißen Berg bei Prag). Infolge dieses Sieges erhielt Maximilian die Oberpfalz und die pfälzische Kurwürde zugesprochen.

Das Denkmal zeigt den Kurfürsten als Feldherrn mitten im Kampf. Pferd und Reiter sind in allen Bewegungen und Formen des Körpers bis ins Detail plastisch gebildet.
Geschaffen wurde das Denkmal von dem dänischen Bildhauer Bertel Thorwaldsen. Er bekam dafür umgerechnet 38970 bayerische Gulden als Honorar.

Die Statue wurde nur in zwei Stücken, Pferd und obere Hälfte des Reiters, von dem Erzgießer Stiglmaier gegossen. Dabei sind 289 Zentner Erz verwendet worden.
 

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Auf das in Nürnberg errichtete Standbild Albrecht Dürers 1840
J 69 , AKS 101 , Wittelsbach 2753 , Dav. 585 , Kahnt 105 , Thun 78 , Stutzmann 226 +a
 

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Auf das in Bayreuth errichtete Standbild Johann Paul Friedrich Richters 1841
J 70 , AKS 102 , Wittelsbach 2754 , Dav. 586 , Kahnt 106 , Thun 79 , Stutzmann 227
 

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