"Begleitpapier" für DM-Münzen

Dieses Thema im Forum "D-Mark Münzen (Bundesrepublik Deutschland)" wurde erstellt von IceBaer, 31. Juli 2020.

  1. IceBaer

    IceBaer

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    Hallo zusammen,

    ich habe kürzlich damit angefangen, meine DM-Münzsammlung mit den 5DM-Gedenkprägungen aufzufüllen. Was mir dabei aufgefallen ist:
    Bei den Gedenkprägungen, die VFS/Münze Deutschland in den letzten Jahren so verausgabt haben, waren immer aufwendigere "Begleitpapiere" dabei. Früher gabs es Erklärflyer zu den Münzen, inzwischen wird jede 20-Euro-Spiegelglanzmünze einzeln in bedrucktes Papier verblistert.

    Was ich von den "alten Hasen" unter uns gerne wissen würde: Wann hat das eigentlich angefangen? Ich habe kürzlich die Magnimat-Fünfer von Hahn-Friedrich der Große als Lot bekommen, da gabs jeweils ein kleines, einfaches Faltblättchen zu,.. Wies ist das bei den Ausgaben zuvor?

    Was mich von jedermann interessieren würde: Wie wichtig ist euch das ganze drumherum für Eure persönliche Sammlung?

    Ich habe die ganzen Zettelchen zwar bisher immer brav aufgehoben und getrennt von den Münzen auf einen schönen großen Stapel gelegt... Aber ganz ehrlich: Wenn ich Papier sammeln will, dann würde ich auf Briefmarken oder Banknoten ausweichen. ;-) Und die neuen 20 Euro Münzen nehmen mit Verpackung für meinen persönlichen Geschmack eigentlich viel zu viel Platz weg...
     
  2. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Das es zu den Magnimat5ern irgendwelche Flyer gab, höre ich zum ersten Mal. Zwar habe ich schon etliche solche 5er in mehr oder weniger stark auseinanderfallenden Blistern gesehen, aber nie irgendwelche Zettel der VfS (wenn man mal vom Münzhandelshausaltpapier absieht, fals der Erblasser dort gekauft hat).
    Bei den Magnimat5ern gilt ja: Auch in Spiegelglanz mit Folie kann man diese getrost bei der Bundesbank umtauschen (nach Entfernen der Folie). Von daher denke ich nicht das der Zettel eine Wertsteigerung bedingt.
    20er in Spiegelglanz habe ich keine, wenn man aber den Zweitmarkt betrachtet, so fällt auf das diese dort unter Ausgabepreis problemlos zu haben sind. Für eine Bekannte hatte ich vor einigen Monaten einige Jahrgänge hier im Forum weitergegeben deutlich unter Ausgabepreis, das hat Wochen gedauert bis die alle verteilt waren.
    Wer Zettel mag, kann sie ja aufheben.
    Bei den 100ern ist es aber wohl so dass mit Zertifikat der VfS und Schatulle einige Euro Aufschlag auf den Goldpreis gezahlt werden (zumindest die leeren Schatullen mit Zertifikat gibt es in der Bucht für ca. 5 Euro). Ob das langfristig so bleibt? Keine Ahnung, nicht mein Sammelgebiet da ich mir so teure Sachen nicht leisten kann.
     
  3. IceBaer

    IceBaer

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  4. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Ob dieses Zettelchen offiziellen Charakter hat?
     
  5. IceBaer

    IceBaer

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    Zumindest habe ich für jede der Münzen von 1979-1986 ein vergleichbares Zettelchen bekommen. Interessant finde ich, dass auf den Zettelchen kein "Absender" vermerkt ist. Ich hätte ja vermutet, das sowohl die Verkaufsstelle für Sammlermünzen - aber auch die kommerziellen Wiederverkäufer mit 3 und mehr Buchstaben da ein Logo oder ähnliches hinterlassen hätten...
     
  6. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Das muss nichts heißen. Münzhandelshäuser sparen oft auch mal am Logo. Umgekehrt habe ich auch schon "Blanko-Echtheitszertifikate" mit "Garantie des Münzhandelshauses auf Echtheit" inkl. Logo und Farben gesehen, auf denen nicht ein Hinweis auf die Münze zu sehen war, deren Echtheit da bestätigt wird. Die kann man also einer beliebigen Fälschung beilegen, wenn man es mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt.
     
  7. varukop

    varukop

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    Moin Moin,

    mit "fast 100%iger" ;) Sicherheit nicht !
    Solche "Begleitpapierchen" und / oder "Spezialverpackungen" bzw. "Spezialzusammenfassungen in verschiedensten Boxen und Pappen" stammen von den allgemein bekannten Versandstellen / Versandhäusern, die mit der "offiziellen" Verkaufsstelle für Sammlermünzen nichts zu tun hatten / haben.
    Das Mitliefern solcher Beschreibungen diente m.E. dem Erzeuger / den Erzeugern primär für einen besseren Absatz dieser ja zu der damaligen Zeit noch bei den allermeisten Geldinstituten zum Nominal erhältlichen Sondermünzen. Die dabei mitgelieferten Informationen waren für manchen "Sammler" von gewissem Vorteil, für den Handel aber eher nur von sekundärer Bedeutung. :)
     
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  8. Zwerg

    Zwerg

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    Das stimmt so leider nicht - immer diese Jungspunde.
    Genau diese Zettel wurden von der Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg den von ihnen verschickten Spiegelglanzausgaben beigelegt.
    Händler haben diese nur sehr vereinzelt aufgehoben - der Verwaltungsaufwand ist einfach zu hoch.
    Es macht schön Mühe genug, diese Folien so zu lagern, daß nichts kaputt geht - und dann noch irgendwie zusätzlich diese Zettel in unförmigem Format.
    Die sind zu Zigtausenden in den Müll gewandert.
    Auch heute erzielen sie keinen Mehrwert.
     
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  9. varukop

    varukop

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    Moin Moin,

    da hat der doch schon einiges ältere "Jungspund" bei seiner Aussage doch tatsächlich eine kleine Unterlassungssünde begangen, indem er nicht nochmals genau auf die gemeinten Nornmalausführung dazu hingewiesen hat. Er war der Meinung, dass seine Aussage in Beitrag # 7 ""zu der damaligen Zeit noch bei den allermeisten Geldinstituten zum Nominal erhältlichen Sondermünzen"" ausschließlich auf die üblichen Stücke gemünzt zu verstehen war.
    Dass ich nicht genauer (differenzierter) dazu geschrieben habe, ist in erster Linie meinem sammlungstechnischen Desinteresse an diesen Ausgaben geschuldet, worüber mir diese Tatsache entgangen ist.
    Vielen Dank an "Zwerg" für die nun deutliche Aussage zu der Ausgabe der grundsätzlich nicht als solche zu identifizierenden Zettelchen als "OBH" :eek: für die Spiegelglanzstücke.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2020
  10. Fusselbär

    Fusselbär

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    Was sind denn die Speigelglanzstücke? :rolleyes:;)
     
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