Beurteilung der Prägequalität der 1 DM Goldmark 2001

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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei nach und nach meine 1 DM Goldmark 2001 Sammlung mit Münzen aller Prägestätten zu komplettieren (wenn möglich von jeder Prägestätte 2 einwandfreie Stücke). Im Münzkabinett der BW-Bank versuche ich, die Betonung liegt auf versuchen, dann immer mal wieder mir schöne Stücke rauszusuchen. Beim betrachten der Münzen ist mir bis jetzt aufgefallen, dass die Oberflächen des Münzgrundes (vertieften Stellen) der Münzen nicht nur unter einer 10x Lupe extrem unterschiedlich aussehen.
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Daraufhin habe ich mir (als eher nicht Münzeinschätzungsexperte) einmal die genaue Definition von Stempelglanz durchgelesen um herauszufinden ob so mancher Münzgrund der Goldmark überhaupt noch der Definition Stempelglanz entspricht. Allerdings tue ich mir bei dieser Bewertung sehr schwer, da der Begriff Stempelglanz in verschiedener Fachliteratur ziemlich unterschiedlich beschrieben wird. So schreibt der Dietzel-Münzkatalog von 1966/77 etwas von Münzen mit einem glänzenden Münzgrund und der kleine deutsche Münzkatalog (Schön) von 2006 bei Stempelglanzmünzen für Sammler von einer einfachen Prägung mit zumeist glänzender Oberfläche. Bei Wikipedia wird von Münzen ohne mit bloßem Auge sichtbaren Fehler gesprochen.
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Mir geht es hier nicht um die Unterschiede bei der Definition Stempelglanz sondern darum, ob nachfolgend beschriebene Münzgrunde (Merkmale in den vertieften Stellen sprich dem Münzgrund) normal bei als "Stempelglanz" geprägten 1DM Goldmark 2001 sind oder ob dies „Beschädigungen“ sind die nach der Prägung der Münze entstanden sind. Schön wäre es wenn ihr zu den unten aufgeführten Punkt eure Meinung abgeben könntet und ob diese Art der Münzgrundoberflächen überhaupt noch der Definition Stempelglanz entspricht. Ich habe nämlich den Eindruck, dass die eine oder andere prägefrische/unzirkulierte, nie aus der Münzkapsel entnommene 1 DM Goldmark 2001 gar nicht Stempelglanz entspricht.
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Am wichtigsten wäre mir bei euren Antworten das ihr neben den Antworten ob diese beschriebenen Münzegrunde noch Stempelglanz entsprechen auf meine eigentliche Hauptfrage eingeht - ob nachfolgend beschriebene Münzgrunde/Merkmale normal (prägebedingt) bei als Stempelglanz geprägten 1 DM Goldmark 2001 sind (auch wenn sie vielleicht nicht Stempelglanz entsprechen) oder ob dies „Beschädigungen“ sind die nach der Prägung der Münze entstanden sind?

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1.) 1 DM Goldmark 2001 Münzgrundoberfläche ohne mit bloßem Auge sichtbaren Spuren:
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So habe ich eine Goldmark der Prägestätte D bei welcher der Münzgrund auf den ersten Blick fast Spiegelglanz sein könnte – erst beim betrachten Münze mit der 10x Lupe unter verschiedenen Winkeln sieht man ganz, ganz minimalste Spuren der Oberfläche des Prägestempels – ich nenne es mal „Schleifspuren“ des Stempels. Ich denke mal dieser Münzgrund entspricht ohne Einschränkungen Stempelglanz.
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2.) 1 DM Goldmark 2001 Münzgrundoberfläche mit bloßem Auge sichtbaren Spuren:
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2.1A So habe ich schon sehr, sehr viele Münzen gesehen, bei den man am Münzgrund die oben beschrieben „Schleifspuren des Stempels“ mit bloßem Auge gesehen hat. Ich habe einmal gehört, dass wenn der Stempel Verschleißspuren aufweist die Stempel „abgezogen“ werden und dann solche Spuren entstehen. Ist das bis zu einem gewissen Grad noch normal?
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2.1B Heute habe ich ein Münze aus Karlsruhe (G) gesehen, bei welcher ich dachte da hat jemand mit einem Staubtuch solche Spuren der Münze hinzugefügt (Bereibungen) – jedoch waren die „tieferen Kratzer“ nur immer mal wieder über eine größere Länge am Münzgrund und nicht an den hohen Stellen des Münzbildes. Da diese tieferen Spuren 100%ig parallel zu den Schleifspuren des Stempels waren konnte diese Münze d.h. diese mit dem bloßen Auge deutlich sichtbaren Spuren eigentlich nicht durch Bereibungen mit einem Tuch entstanden sein. Kommen solch extreme wie zu letzt beschrieben bei der Goldmark öfter vor d.h. sind diese prägebedingt?
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3.) 1 DM Goldmark 2001 Münzgrund der auf den ersten Blick mit bloßem Augen leicht matt wirk:
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Der Münzgrund dieser Münzen sieht auf den ersten Blick mit bloßem Auge 100%ig O.K. aus – er wirkt nur etwas matt. Bei genauer Betrachtung unter der 10x Lupe sind auf dem ganzen Münzgrund ganz, ganz leichte Punkte zu sehen (nicht die bekannten roten Punkte) – jedoch wäre es unangemessen hier schon von einem porösen Münzgrund zu sprechen.

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4.) 1 DM Goldmark 2001 auf dem Münzgrund sind mit bloßem Auge kaum erkennbare breitere, matt wirkende „kratzerartige“, poröse Lienen:
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Diese auf dem Münzgrund „kratzerartigen“ wirkenden breiten Linien sind matt bzw. wirken porös und laufen nicht parallel zum Schleifbild des Stempels. Ich schließe hier auf Grund der Breite und der Gleichmäßigkeit hier wahrscheinlich Bereibungen mit einem Tuch aus, da diese Merkmale („kratzerartigen“ breiten Linien) direkt neben den hohen Stellen des Münzbildes sind welches einwandfrei geprägt ist und keine Beschädigungen aufweist. Sind diese Merkmale im Münzgrund prägebedingt oder nachträglich zugeführte Beschädigungen?

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5.) 1 DM Goldmark 2001 auf dem Münzgrund sind mit bloßem Auge nur bei einem gewissen Licht und unter einem gewissen Winkel ganz minimalste breite Schlieren:
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Diese ganz minimalen Schlieren sind eher unregelmäßig, gar nicht parallel zum Schleifbild des Prägestempels und sehen auf den ersten Blick wirklich aus wie Bereibungen. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob die Bereibungen mit einem Tuch der Münze zugefügt worden sein können, da diese am Münzgrund teilweise halbrunden Schlieren d.h. der Radius dieser Schliere direkt ins Eichenblatt rein und wieder rauslaufen – sprich diese Schlieren (die aussehen wie Bereibungen) nur am Münzgrund aber nicht an der hohen Stelle des Eichenblatt sind. Können diese Bereibungen vom negativ des Stempels kommen – da eine Bereibung mit einem Tuch dadurch ausgeschlossen werden kann, da die hohen Stellen des Eichenblatt einwandfrei – sprich ohne jegliche Bereibungen sind. So kommen diese Merkmale auch in der im Münzgrund auf der Innenseite des C vor aber nicht auf den hohen Stellen des C.

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6.) 1 DM Goldmark 2001 auf dem Münzgrund sind mit bloßem Auge kaum erkennbare wasserartige Flecken:
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Auf den ersten Blick sah der Münzgrund dieser Münze O.K. aus. Unter einem gewissen Blickwinkel sah man jedoch mehrere wasserartige Flecken im Münzgrund welche unter der 10x Lupe ganz deutlich sichtbar wurden. Kommen solche Merkmale prägebedingt vor oder hat jemand diese Münze in ein Flüssigkeit gelegt und das ganz sind Wasserflecken? Die Hohen stellen als auch der Münzgrund sah ansonsten sehr gut aus. Würde man solche Flecken in reinem Alkohol wieder weg bekommen?

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8.) Weitere Fragen zur 1 DM Goldmark 2001 bezüglich der roten Flecken:
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8A. Stimmt es, dass die roten Flecken oxidierende Silberpartikel sind (die an einem Tuch waren mit welchem der Stempel nach dem Prägevorgang gereinigt wird) und diese minimalsten Silberpartikel dann am Stempel haften geblieben und in die Münze geprägt wurden?

8B. Also bis jetzt habe ich keine 1 DM Goldmark 2001 gesehen welche keine dieser roten Flecken hatte. Zwar variiert die Größe dieser roten Flecken in der Regel zwischen ca. 0,2 mm und knapp 1,0 mm aber eine Münze ohne Flecken habe ich noch nie gefunden. Gibt es überhaupt Münzen ohne diese Flecken?
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8C. Ich bin eigentlich kein Freund von Münzreinigung – aber gibt es inzwischen eine Methode von Fachleuten diese roten Flecken dauerhaft zuentfernen ohne das Beschädigungen an der Münze entstehen?
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Grüße
Robin.71<!-- google_ad_section_end --> <!-- / message -->
 

Gerhard Schön

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Hallo Robin.71,

Stempelglanz ist bei den modernen Münzen eine besondere Herstellungsart ("mit zumeist glänzender Oberfläche" habe ich deshalb geschrieben, weil diese "einfache" Sammlerausführung je nach Land und Münzstätte ganz unterschiedlich aussehen kann, auch gleichmäßig seidenmatte Oberflächen können unter diesen Begriff fallen). Nachdem derart hergestellte Stücke fast ausschließlich für Sammler, nicht aber für den Geldumlauf gedacht sind, erwartet man hier einen einwandfreien Erhaltungszustand, also "prägefrische" Qualität, bei der von Auge keine Beschädigungen erkennbar sein sollen.

Die bundesdeutsche Goldmark wurde also in der Qualität "Stempelglanz" hergestellt. Im Gegensatz zu Spiegelglanz wird es nicht gelingen, einen in der Münze gespiegelten kleingedruckten Text einwandfrei lesen zu können. Die Prägestempel werden in jeder der fünf Münzstätten auf leicht unterschiedliche Weise hergerichtet. Ein Querschliff der Stempel vor der Prägung ist durchaus üblich. Dadurch entstehen dann auch auf der Münze feine erhabene parallele Linien, die ohne Unterbrechung auf dem Münzgrund verlaufen, insbesondere die erhabenen Motivteile berühren. Davon zu unterscheiden sind misshandelte (nachträglich verkratzte oder beriebene) Stücke mit vertieften unregelmäßigen Kratzern, die nur in einigem Abstand zum Münzrelief auftreten. Derart beschädigte Münzen mit Katzenglanz sind wenig attraktiv und haben daher einen verminderten Sammlerwert. Ganz im Gegensatz dazu die Stücke mit deutlich sichtbarem Querschliff der Prägestempel, das ist ein Zeichen für frische Werkzeuge und rechtfertigt den vollen Sammlerwert. Die rotbraunen Flecken auf Goldmünzen bestehen aus Silbersulfid (als Reaktion von bei der Produktion irgendwo vorhandenem Silberstaub mit Schwefel) und lassen sich bei Bedarf dauerhaft entfernen (bei den von mir behandelten Stücken sind die Flecken jedenfalls nicht mehr wiedergekommen), insbesondere ist damit auch die Existenz der Goldmark ohne Flecken gesichert.

Gruß,
gs
 
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Moin, Moin "Zusammen",

nur zwei kleine zusätzliche Anmerkungen / Ergänzungen zur Verdeutlichung des Unterschiedes von "normal" und "beschädigt" im Text von Herrn Schön.

gruß
varukop

Hallo Robin.71,

Stempelglanz ist bei den modernen Münzen eine besondere Herstellungsart ("mit zumeist glänzender Oberfläche" habe ich deshalb geschrieben, weil diese "einfache" Sammlerausführung je nach Land und Münzstätte ganz unterschiedlich aussehen kann, auch gleichmäßig seidenmatte Oberflächen können unter diesen Begriff fallen). Nachdem derart hergestellte Stücke fast ausschließlich für Sammler, nicht aber für den Geldumlauf gedacht sind, erwartet man hier einen einwandfreien Erhaltungszustand, also "prägefrische" Qualität, bei der von Auge keine Beschädigungen erkennbar sein sollen.

Die bundesdeutsche Goldmark wurde also in der Qualität "Stempelglanz" hergestellt. Im Gegensatz zu Spiegelglanz wird es nicht gelingen, einen in der Münze gespiegelten kleingedruckten Text einwandfrei lesen zu können. Die Prägestempel werden in jeder der fünf Münzstätten auf leicht unterschiedliche Weise hergerichtet. Ein Querschliff der Stempel vor der Prägung ist durchaus üblich. Dadurch entstehen dann auch auf der Münze feine erhabene parallele Linien, die ohne Unterbrechung auf dem Münzgrund verlaufen, insbesondere die erhabenen Motivteile berühren.

Ergänzung: Diese aus dem Querschliff (und evtl. vergessenem oder als nicht erforderlich erachtetem Nachpolieren des quergeschliffenen Stempels) resultierenden, parallel verlaufenden und erhabenen Linien können die erhabenen Motivteile am Übergang Münzgrund zum Motiv wirklich nur berühren, nicht auf ihnen erscheinen, da ein Querschliff nicht in den Vertiefungen des Stempels wirksam wird / werden kann !!

Davon zu unterscheiden sind misshandelte (nachträglich verkratzte oder beriebene) Stücke mit vertieften unregelmäßigen Kratzern, die nicht nur in einigem Abstand zum Münzrelief, sondern im Gegensatz zu den Querschliffmerkmalen in der Regel, d.h., je nach Intensität der "Münzenmalträtierung" :eek:, auch auf diesen auftreten (können). Derart beschädigte Münzen mit Katzenglanz sind wenig attraktiv und haben daher einen verminderten Sammlerwert. Ganz im Gegensatz dazu die Stücke mit deutlich sichtbarem Querschliff der Prägestempel, das ist ein Zeichen für frische Werkzeuge und rechtfertigt den vollen Sammlerwert. Die rotbraunen Flecken auf Goldmünzen bestehen aus Silbersulfid (als Reaktion von bei der Produktion irgendwo vorhandenem Silberstaub mit Schwefel) und lassen sich bei Bedarf dauerhaft entfernen (bei den von mir behandelten Stücken sind die Flecken jedenfalls nicht mehr wiedergekommen), insbesondere ist damit auch die Existenz der Goldmark ohne Flecken gesichert.

Gruß,
gs
 

Gerhard Schön

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Hallo varukop,

das ist vollkommen richtig, herzlichen Dank für die Ergänzung.

Gruß,
gs
 
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So ich habe einmal versucht ein paar Fotos von dem ein oder anderen Merkmal zu machen. Ich bitte um Beurteilung meiner Aussagen ob diese richtig sind bzw. Beurteilung (sofern dies per Foto überhaupt möglich ist) ob dies prägebedingte Merkmale sind oder nachträglich zugeführte "Beschädigungen" und welchen Erhaltungsgrad die jeweilige Münzeseite entspricht - vielen Dank.
 
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Ganz im Gegensatz dazu die Stücke mit deutlich sichtbarem Querschliff der Prägestempel, das ist ein Zeichen für frische Werkzeuge und rechtfertigt den vollen Sammlerwert.

Hier einmal ein Bild zu 1. beschriebenem Merkmal. Der Querschliff ist nur noch unter einem gewissen Blickwinkel ganz schwach zu sehen (Münze hat einen glänzenden Münzgrund).

Ich denke trotzdem kann diese Münze als Stempelglanz bezeichnet werden. War hier der Prägestempel schon nicht mehr ganz neu weil man die Schleißspuren des Stempels sehr schwach sieht oder ist der Prägestempel hier nur sehr fein geschliffen gewesen?
 

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Ein Querschliff der Stempel vor der Prägung ist durchaus üblich. Dadurch entstehen dann auch auf der Münze feine erhabene parallele Linien, die ohne Unterbrechung auf dem Münzgrund verlaufen, insbesondere die erhabenen Motivteile berühren. Davon zu unterscheiden sind misshandelte (nachträglich verkratzte oder beriebene) Stücke mit vertieften unregelmäßigen Kratzern, die nur in einigem Abstand zum Münzrelief auftreten. Derart beschädigte Münzen mit Katzenglanz sind wenig attraktiv und haben daher einen verminderten Sammlerwert. Ganz im Gegensatz dazu die Stücke mit deutlich sichtbarem Querschliff der Prägestempel, das ist ein Zeichen für frische Werkzeuge und rechtfertigt den vollen Sammlerwert.


Hier einmal ein Bild zu 2. beschriebenem Merkmal. Hier ist deutlich der beschriebene Querschliff des Stempels zu sehen (sind das nur der Querschliff oder auch Bereibungen?). Allerdings auch oftmals gröbere "Schleifspuren" wie in 2.1b beschrieben (siehe rote Markierung über dem Eichenblatt). Sind solche stark ausgeprägten Spuren (wenn es Schleifspuren sind) noch normal?

Leider hat diese Münze auf den erhabenen Stellen des Eichenblattes noch eine kleine Kerbe die mit bloßem Auge nur auf den zweiten Blick sichbar ist - kann diese prägebedingt sein?

Wie wäre die Münze ohne die kleine Kerbe (nur auf Grund des Münzgrundes) einzustufen und wie mit der Kerbe auf dem Eichenblatt?
 

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Hier einmal ein Bild zu 3. und 4. beschriebenem Merkmal.

3. Der Münzgrund sieht mit bloßem Auge auf den ersten Blick O.K. vielleicht etwas matt aus (der Querschliff ist eigentlich nicht mehr wirklich zu sehen). Auf dem Münzgrund sind unter der 10x Lupe lauter minimale Punkte zu sehen - jedoch wäre es unangemessen hier schon von einem porösen Münzgrund zu sprechen.

Ist hier der Stempel schon sehr verschlissen und wie kann man diesen Münzgrund (wenn man Punkt 4. außer acht lässt) einstufen?

4. Diese auf dem Münzgrund „kratzerartigen“ wirkenden breiten Linien sind matt bzw. wirken porös und laufen nicht parallel zum kaum noch sichtbaren Schleifbild des Stempels.
 

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5.) 1 DM Goldmark 2001 auf dem Münzgrund sind mit bloßem Auge nur bei einem gewissen Licht und unter einem gewissen Winkel ganz minimalste breite Schlieren:
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Diese ganz minimalen Schlieren sind eher unregelmäßig, gar nicht parallel zum Schleifbild des Prägestempels und sehen auf den ersten Blick wirklich aus wie Bereibungen. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob die Bereibungen mit einem Tuch der Münze zugefügt worden sein können, da diese am Münzgrund teilweise halbrunden Schlieren d.h. der Radius dieser Schliere direkt ins Eichenblatt rein und wieder rauslaufen – sprich diese Schlieren (die aussehen wie Bereibungen) nur am Münzgrund aber nicht an der hohen Stelle des Eichenblatt sind. Können diese Bereibungen vom negativ des Stempels kommen – da eine Bereibung mit einem Tuch dadurch ausgeschlossen werden kann, da die hohen Stellen des Eichenblatt einwandfrei – sprich ohne jegliche Bereibungen sind. So kommen diese Merkmale auch in der im Münzgrund auf der Innenseite des C vor aber nicht auf den hohen Stellen des C.

Diese beschriebenen Schlieren sind auf der Vorderseite der Münze Bild 2., sprich auf dem Bild in welchen ich den Querschliff und die Kerbe im Bild 2. darstelle sind diese Schlieren auf dem Foto nicht zu sehen. Ich habe jedoch Fotos in welchem diese Schlieren unter einem gewissen Blickwinkel minimal zu sehen sind. Diese Fotos werde ich morgen ergänzend noch einstellen.
 
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