Bilder gut erhaltener Münzen Altdeutschland

Kempelen

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Heute schließe ich meine kleine Reihe von Bildern gut erhaltener bayerischer Münzen mit einer kleinen 1 Kreuzer Münze ab :).

Altdeutschland
Kurfürstentum Bayern
1 Kreuzer
1631
Hahn 91
 

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Huch, bitte entschuldigt das Formatdurcheinander. Das muss ich noch üben
 
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J 105
1 Vereinstaler (Madonnentaler) diesmal mit Jahr 1866 und in Form eines nicht so häufiges Erstabschlages
 

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moppel65

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Dolles Stück!

Wenn Du in Zukunft so nett sein kannst, die Händi Fotos zurecht zu schneiden, sieht das noch toller aus.
Deine Finger (sehr sauber, sehr löblich), die Tischplatte oder die Handschuhe sind hier nicht von Bedeutung.
 
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Mein Lieblingsstück will ich euch nicht vorenthalten (ist auch verbunden mit einer konkreten Frage).
1 Vereinstaler Anhalt-Dessau 1866 in pikfeiner polierter Platte. Die Auflage dieses Jahrgangs liegt ja bei knapp über 30.000, was für Anhalter nicht wirklich wenig ist. Aber wie hoch wird die PP-Auflage gewesen sein? PP-Vereinstaler sind häufiger als man glaubt, dennoch gehe ich hier maximal von einer zweistelligen Auflagezahl aus.
 

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Kempelen

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Einen überdurchschnittlich gut erhaltenen bayerischen Geschichtstaler (vz+) möchte ich euch heute vorstellen :

Auf die Verdienste von Reichenbach und Fraunhofer 1826
J 32 , AKS 114 , Wittelsbach 2723 , Dav. 558 , Kahnt 77 , Thun 51 , Stutzmann 189

"Ein gewöhnlicher bayerischer Conventionsthaler mit Fraunhofers oder Reichenbachs Bildnis auf der Rückseite würde ihren Namen durch ganz Europa tragen, Jahrhunderte hindurch erhalten und selbst für den König ein Monument seyn".
So lautete der Schlußsatz des königlichen Konservators Franz von Streber in seinem Bericht zur Anregung der Prägung von Geschichtskonventionstalern.
Und tatsächlich war dies eine der ersten Prägungen, welche König Ludwig I. veranlasste !

Georg Friedrich Reichenbach (geb. 24. August 1771 - gest. 21. Mai 1826) war Erfinder und Ingenieur.
Er erfand und verbesserte eine Vielzahl von Messinstrumenten welche z.B. für die Landvermessungskunde als auch für die Astronomie Verwendung fanden.
Die vorzüglichsten Sternwarten eiferten darum, in den Besitz Reichenbachscher Instrumente mit Fraunhofer Gläsern zu gelangen.
Joseph von Fraunhofer (geb. 6. März 1787 - gest. 7. Juni 1826) war Optiker und Physiker. Er entwickelte Glassorten für optische Gläser und führte Experimente zur Beugung von Licht an optischen Gittern durch. Mit seinem Wissen gelang es ihm, bessere Objektive zu fertigen, als es vor ihm möglich gewesen war.
1824 wurde Fraunhofer in den persönlichen Ritterstand erhoben und zum Ehrenbürger der Stadt München ernannt.

Der Taler zeigt die Köpfe der beiden Gelehrten einander gegenüber. Darüber steht :
"Dem Verdienste seine Kronen", darunter das Todesjahr 1826 und die Namen Reichenbach + Fraunhofer.

Geschätzte Auflage : 2220 Stück

J 32 (1).JPG J 32 (2).JPG
 

Kempelen

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Einen weiteren bayerischen Geschichtstaler in vorzüglicher Erhaltung stelle ich euch heute vor :

Segen des Himmels

J 37 , AKS 121 , Wittelsbach 2730 , Dav. 563 , Kahnt 83 , Thun 56 , Stutzmann 194

Dieser Gedenktaler wurde als erster bayerischer Geschichtstaler anläßlich der Geburt von Prinz Adalbert geprägt. Es erschienen zwar andere Taler der Serie schon mit früheren Prägejahren, doch wurden diese erst später ausgegeben/geprägt.
Bei den auf den Talern angegebenen Prägejahren handelt es sich also nicht um das jeweilige Ausgabejahr, sondern um das Datum des jeweiligen Ausgabeanlasses.

"Der Taler zeigt auf der Rückseite in einem großen Medaillon das Brustbild Ihrer Majestät der Königin mit der Umschrift THERESE KOENIGIN I. VON BAYERN. Es wird kreisförmig umrahmt von kleineren Medaillons mit den Brustbildern sämtlicher lebendiger Kinder, und zwar auf der linken Seite die vier Prinzen und auf der rechten die der vier Prinzessinen jeweils nach dem Alter von oben nach unten geordnet.
Bei den Knaben ist dementsprechend links oben das Bild des Kronprinzen Maximilian (geb. 28. November 1811), darunter Prinz Otto Friedrich Ludwig (geb. 1. Juni 1815), dann Prinz Luitpold Karl Joseph Wilhelm Ludwig (geb. 14. März 1821) und schließlich Prinz Adalbert Wilhelm Georg Ludwig (geb. 19. Juli 1828). Die Abkürzung "V.B." steht für "VON BAYERN".
Die Bilder der Mädchen beginnen mit der Prinzessin Mathilde Caroline Wilhelmine Charlotte (geb. 30. August 1813), es folgen Adelgunde Auguste Charlotte Caroline Elisabethe Amalie Sophie Marie Louise (geb. 19. März 1823), Hildegard Louise Charlotte Therese Friederike (geb. 10. Juni 1825) und Alexandra (geb. 26. August 1826). Nicht mitaufgeführt ist die am 7. Oktober 1816 geborene und bereits am 12. April 1817 verstorbene fünfte Tochter Theodolinde Charlotte Louise Marie Anne Therese.
Über den neun Köpfen der königlichen Familie steht die von König Ludwig I. persönlich angeordnete Umschrift SEGEN DES HIMMELS. Im Abschnitt die Jahreszahl 1828. Des weiteren kommen in einigen Exemplaren auch Stücke mit der Schrift DES HIMMELS SEGEN und der römischen Jahreszahl MDCCCXXVIII vor. Obwohl sich die beiden Familientaler äußerlich gleichen, handelt es sich um von zwei verschiedenen Künstlern angefertigte Stempel."
(Quelle : Walter Grasser, Bayerische Geschichtstaler, Ausgabe 1982)

Geschätzte Auflage : 2886 Stück

J 37 (1).JPG J 37 (2).JPG

 
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