Bilder gut erhaltener Münzen Altdeutschland

Kempelen

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Ein weiterer vorzüglich erhaltener Geschichtstaler :) :

Auf den Handelsvertrag zwischen Bayern, Preußen, Württemberg und Hessen 1829
J 39 , AKS 124 , Wittelsbach 2733 , Dav. 564 , Kahnt 84 , Thun 57 , Stutzmann 196

Der Zollverein zwischen Bayern und Württemberg von 1827 zeigte nicht nur für diese beiden Länder sehr günstige Auswirkungen, sondern eröffnete auch die Aussicht, nach und nach in allen deutschen Gebieten die den Handel hindernden Zollschranken aufheben zu können. Bereits wenige Wochen nach seinem Abschluß ging Preußen mit Hessen-Darmstadt einen ähnlichen Vertrag ein, und kaum drei Monate später entstand ein dritter Zollvertrag zwischen mehreren mitteldeutschen Staaten.
Gab es noch bei dem Regierungsantritt von König Ludwig I. zweiundzwanzig Zollgrenzen, so entstanden in wenigen Jahren durch das Vorbild Bayerns und Württembergs drei große Zollunionen, und neunzehn sich in ihren Interessen bekämpfende Handelsschranken konnten beseitigt werden.
Einen weiteren Zusammenschluß brachte das Jahr 1829, in dem der Bayerisch-Württembergische und der Preußisch-Hessische Verein miteinander verschmolzen wurden. Durch den von König Ludwig I. von Bayern mit König Wilhelm I. von Württemberg 1828 endgültig abgeschlossenen Vertrag (bis dahin war es nur ein vorläufiger Vertrag) waren sechs Millionen Menschen innerhalb einer Handelsgrenze zusammengefasst worden, durch den Handelsvertrag von 1829 waren es 18 Millionen Deutsche.

Wie 1827 auf den Abschluß des Bayerisch-Württembergischen Zollvereins wurde auch 1829 ein historischer Konventionstaler auf das Ereignis geprägt. Er zeigt auf der Vorderseite das Brustbild des Königs und auf der Rückseite zwei gegeneinandergestellte Füllhörner, in deren Mitte der Merkur-Stab; außen herum sind in Form eines Kreuzes die Wappen von Bayern, Preußen, Württemberg und Hessen-Darmstadt gestellt.
Die Umschrift lautet :
HANDELSVERTRAG ZWISCHEN BAYERN, PREUSSEN, WÜRTEMBERG UND HESSEN
(Württemberg hier nur mit einem "T").
Unter dem Wappen von Hessen befindet sich die Jahreszahl.

Geschätzte Auflage : 2886 Stück

J 39 (1).JPG J 39 (2).JPG
 
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Kempelen

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Ich mache weiter mit der Reihe gut erhaltener Geschichtstaler und zeige heute die Ausgabe :

Auf die Stiftung des Theresien-Ordens 1827
J 36 , AKS 119 , Wittelsbach 2728 , Dav. 561 , Kahnt 81 , Thun 54 , Stutzmann 193

"Die Gattin König Ludwigs I., Königin Therese, stiftete am 12. Dezember 1827 für Damen des bayerischen Adels den Theresien-Orden. Die Anwärterinnen des Ordens mußten christlich, ehelich geboren und ledig sein. Die zwölf Präbenden des Ordens beliefen sich auf je 300 Gulden oder, seit 1875, auf 516 Mark.
Neben den "präberierenden Damen" gab es Ehrendamen. Sie hatten keinen Anspruch auf Präbenden und mußten eine Aufnahmegebühr von 55 Gulden (ab 1876 : 100 Mark) entrichten. Am 2. Januar 1904 wurde diese Gebühr auf 200 Mark erhöht."
(Quelle : Walter Grasser, Bayerische Geschichtstaler, Ausgabe 1982)

Der Geschichtstaler zeigt das Ordenskreuz zwischen zwei Lilienzweigen.
Die Umschrift lautet : DIE KOENIGIN VON BAYERN STIFTET DEN THERESIEN ORDEN
Unten steht die Jahreszahl 1827.
Bei dem von mir gezeigten Stück handelt es sich um eine der seltenen Proben (erkennbar an der Rückseite. Unten lautet die Umschrift : AM 12 DEC. 1827 anstatt nur der Jahreszahl 1827).

Geschätzte Auflage : 2886 Stück

J 36 (1).JPG J 36 (2).JPG
 

Kempelen

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Hallo Münzenfreunde !

Ich möchte euch heute wieder eine vorzüglich erhaltene Münze aus der Zeit des Königreichs Bayern vorstellen. Man könnte diese durchaus als Vorläufer der bayerischen Geschichtstaler betrachten ;).

Konventionstaler auf die bayerische Verfassung von 1818

(J 15, W 2595, Davenport 553)
Prägezahl : ca. 40.000 Stück

Das Erscheinen dieses Talers wurde in der Baierischen National-Zeitung vom 26. Mai 1819 angezeigt :

Deutschland.
Baiern. München, den 26. Mai
(Denkmünze auf die Verfassungsurkunde)


Seine Majestät der König haben allergnädigst zu befehlen geruhet, daß dem unvergeßlichen Tage, welchem Baiern seine Verfassung verdanket, eine Denkmünze gewidmet werde.
Die Bestimmung dieser Denkmünze ist demnach, der späten Nachwelt den Anfang jener Periode zu verkünden, in welcher durch das zum Wohle der Nation gegebene Staats-Grundgesetz das Glück des Vaterlandes auf eine unerschütterliche Weise gegründet worden.
Die Gedächtnis-Münze enthält auf der Hauptseite das Bildnis Sr. Majestät des Königs mit der Umschrift : Maximilianus Josephus Bavariae Rex.
Auf der Rückseite steht auf baierischem Boden das Sinnbild der Festigkeit, ein Kubus, in dem die Worte Charta magna Bavariae (Staats-Grundgesetz von Baiern) eingegraben sind
(die Randschrift lautet : ZEHEN EINE FEINE MARK ; zwischen den Wörtern MARK und ZEHEN befindet sich eine fünfblättrige Rosette).
Sollte es eine erhabenere Veranlassung geben, den Anfang zu einer Sammlung geschichtlicher Münzen zu machen, als diese, um dem Vaterlande das Gedächtnis aller ihm wichtigen Begebenheiten zu erhalten ?
Was wäre hierzu mehr geeignet, als die Form und der Werth der größeren Landes-Münze, des Konventionsthalers.
Von diesen Ansichten ausgehend haben Se. Königl. Majestät allergnädigst zu beschließen geruhet, daß eine solche Denkmünze allen Gemeinden des Königreichs, und zwar den Städten I. und II. Klasse in Gold, allen übrigen Gemeinden aber in Silber unentgeltlich mitgetheilt werde.
Indem hierdurch für alle Gemeinden des Reiches eine Sammlung von Denkmünzen der Regenten Baierns, und der wichtigsten National-Begebenheiten gebildet wird, darf man sich dem belebenden Vorgefühl überlassen, daß, wenn alle Jahre am Tage der Stiftung der Schuljugend diese Denkmünzen gewiesen und erkläret werden
(zumindest zum 25. jährigen Regierungsjubiläum des Königs im Jahre 1824 ist dies belegt), das Bild des glorreichen Stifters der Verfassung mit dem dankbaren Andenken an Denselben in den Herzen aller Baiern auch nach Jahrhunderten fortleben, und der Segen des Himmels für Ihn und alle Seine Nachfolger mit dankbarer Rührung erfleht werde.
Zuzüglich haben Se. K. Majestät befohlen, daß bei dem unterzeichneten königl. Amte heute am ersten Gedächtnistage eine Anzahl solcher Konventionstaler zur Verwechslung bereit gehalten werde, um solche an die sich darum meldenden Bewohner der Residenzstadt abgeben zu können.

München, den 26. Mai 1819
Königl. Haupt-Münz-Amt
v. Leprieur



Es wurden an die 4159 bayerischen Gemeinden und 819 Schulen jeweils ein Verfassungstaler verliehen.
Laut einer Liste gab es weiterhin 91 Goldabschläge, welche in jeweils einem Exemplar an den König, die Mitglieder der königlichen Familie, die Stände-Versammlung und die bayerischen Kreise vergeben wurden.

(Quelle : K. Jaeger, Band 5, Königreich Bayern 1806 - 1871)

(rote Textstellen wurden von mir als Ergänzung eingefügt)

J 15 (1).JPG J 15 (2).JPG
 
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Heute stelle ich euch mal wieder einen überdurchschnittlich gut erhaltenen bayerischen Geschichtstaler vor :

Auf den Zollverein mit Preußen, Sachsen, Hessen und Thüringen 1833
J 43 , AKS 128 , Wittelsbach 2737 , Dav. 569 , Kahnt 89 , Thun 61 , Stutzmann 200

"Als König Ludwig I. von Bayern den Thron bestieg, war es mit dem deutschen Handel schlecht bestellt. Von den achtunddreißig voneinander getrennten und zum Teil sehr kleinen Staaten Deutschlands, deren Gebiete sich sogar zum Teil durchkreuzten, suchte jeder nur seinen eigenen Vorteil auf Kosten des anderen. Ohne die geringste Rücksicht auf den Nachbarn, wurden überall an den Grenzen und Flüssen Schlagbäume und Zollstätten errichtet und die Anlage von Kanälen und Verkehrsstraßen gehemmt. Fast jeder Staat hatte seine eigene Münzwährung, sein eigenes Gewicht, Hohl- und Flächenmaß. Es zählt mit zu dem persönlichen Verdienst des Königs, daß sich die Handels- und Verkehrsverhältnisse wesentlich verbesserten.
So ist es seiner Initiative zu verdanken, daß 1827 zwischen Bayern und Württemberg ein Zollverein abgeschlossen wurde, der sich 1829 durch die Verbindung mit Preußen und Hessen erweiterte und dann 1833 zum Zollverein mit Preußen, Sachsen, Hessen und Thüringen führte. Hieraus bildete sich schließlich der deutsche Zollverein, dem Baden 1835 beitrat.
Auf alle vier Zollbündnisse hat Ludwig I. Geschichtskonventionstaler prägen lassen."

"Zweck des Zollvereins war es, alle inneren Zölle und Hemmungen des Verkehrs, mit Ausnahme der Weggelder und Kanalgebühren, aufzuheben und dem ganzen Handelsverein eine einzige Grenze zu geben. Diese Grenze reichte von Österreich bis Frankreich und von der Schweiz bis nach Polen. Längs dieser ganzen Linie sollte künftig ein einziger Tarif und eine gemeinschaftliche Zollerhebung gelten. Innerhalb des Gebietes wurde die vollkommene Freiheit des Verkehrs vereinbart und zugleich versucht, zur Erleichterung des Austausches ein gemeinschaftliches Münz-, Maß- und Gewichtssystem zu begründen."
(Quelle : Walter Grasser, Bayerische Geschichtstaler, Ausgabe 1982)

Der Taler zeigt auf der Rückseite eine stehende weibliche Figur, die in der rechten Hand den Merkurstab und in der Linken das auf eine Säule gestützte Füllhorn hält, zu ihren Füßen liegen ein Schiffsvorderteil und ein Anker.

Geschätzte Auflage : 2220 Stück
 

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Heute zeige ich euch einen gut erhaltenen bayerischen Geschichtsdoppeltaler :

Auf die allgemeine Ausstellung Deutscher Industrie- und Gewerbserzeugnisse im Glaspalast in München 1854
J 89 , AKS 166 , Wittelsbach 2878 , Dav. 603 , Kahnt 123 , Thun 95 , Stutzmann 246 a+b

Der Glaspalast wurde in den Jahren 1853 bis 1854 unter der Regierung König Maximilians II. von Bayern für die große "Allgemeine Ausstellung Deutscher Industrie- und Gewerbserzeugnisse" in München von August Voit errichtet. Anfänglich nur für die Dauer dieser Ausstellung geplant, spielte das nach dem Vorbild des gewaltigen Crystal Palace in London geplante Gebäude bis zu seiner Zerstörung durch Brandstiftung im Jahre 1931 eine wichtige Rolle im kulturellen Leben Münchens.
Zu der Form des Glaspalastes schreibt Volker Hütsch in seiner 1979 von der TU München angenommenen Dissertation :
"Das Neue der Eisenkonstruktion ist weniger in der Form der einzelnen Bauglieder zu sehen, als mehr in einer umfassenden Gesamtschau des Baukörpers.
Die Reduktion der Struktur auf die wesentlichen Kraftlinien ermöglicht erst die Leichtigkeit und Transparenz der Bausubstanz. Fenster sind nicht mehr länger wie in der traditionellen Bauweise aus der Wandscheibe geschnittene Öffnungen, sie werden zu einer zwischen die Stützen des Skeletts eingespannten Membrane..."
Der Geschichtsdoppeltaler von 1854 zeigt auf der Vorderseite den Kopf König Maximilians II., auf der Rückseite ist der Glaspalast in voller Länge zu sehen. Im Durchmesser (41 mm) entspricht der Geschichtsdoppeltaler dem Münzvertrag von 1837.

Ergänzend habe ich zwei Bilder eines Originaletuis für diesen Geschichtstaler beigefügt. In diesem Etui wurden diese Geschichtstaler während der Ausstellung verkauft.
 

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Heute zeige ich euch einen gut erhaltenen bayerischen Geschichtsdoppeltaler :

Auf die allgemeine Ausstellung Deutscher Industrie- und Gewerbserzeugnisse im Glaspalast in München 1854
J 89 , AKS 166 , Wittelsbach 2878 , Dav. 603 , Kahnt 123 , Thun 95 , Stutzmann 246 a+b

Der Glaspalast wurde in den Jahren 1853 bis 1854 unter der Regierung König Maximilians II. von Bayern für die große "Allgemeine Ausstellung Deutscher Industrie- und Gewerbserzeugnisse" in München von August Voit errichtet. Anfänglich nur für die Dauer dieser Ausstellung geplant, spielte das nach dem Vorbild des gewaltigen Crystal Palace in London geplante Gebäude bis zu seiner Zerstörung durch Brandstiftung im Jahre 1931 eine wichtige Rolle im kulturellen Leben Münchens.
Zu der Form des Glaspalastes schreibt Volker Hütsch in seiner 1979 von der TU München angenommenen Dissertation :
"Das Neue der Eisenkonstruktion ist weniger in der Form der einzelnen Bauglieder zu sehen, als mehr in einer umfassenden Gesamtschau des Baukörpers.
Die Reduktion der Struktur auf die wesentlichen Kraftlinien ermöglicht erst die Leichtigkeit und Transparenz der Bausubstanz. Fenster sind nicht mehr länger wie in der traditionellen Bauweise aus der Wandscheibe geschnittene Öffnungen, sie werden zu einer zwischen die Stützen des Skeletts eingespannten Membrane..."
Der Geschichtsdoppeltaler von 1854 zeigt auf der Vorderseite den Kopf König Maximilians II., auf der Rückseite ist der Glaspalast in voller Länge zu sehen. Im Durchmesser (41 mm) entspricht der Geschichtsdoppeltaler dem Münzvertrag von 1837.

Ergänzend habe ich zwei Bilder eines Originaletuis für diesen Geschichtstaler beigefügt. In diesem Etui wurden diese Geschichtstaler während der Ausstellung verkauft.
Weißt du zufällig auch, zu welchem Preis die Münzen damals verkauft wurden und wie beliebt sie waren?
In den USA war es ja zum Beispiel so, dass von den 1915er Gedenkmünzen zur Panama-Pacific-Exposition viele Nominale zum größten Teil wieder eingeschmolzen wurden, da sie niemand kaufen wollte.
 

Kempelen

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Weißt du zufällig auch, zu welchem Preis die Münzen damals verkauft wurden und wie beliebt sie waren?
In den USA war es ja zum Beispiel so, dass von den 1915er Gedenkmünzen zur Panama-Pacific-Exposition viele Nominale zum größten Teil wieder eingeschmolzen wurden, da sie niemand kaufen wollte.

Das kann ich Dir leider nicht sagen.
Im Buch "Bayerische Geschichtstaler" (Walter Grasser, Verlagshaus Alfred Förg, 1982) findet sich allerdings folgende Textstelle :
" ... wurden die Geschichtskonventionstaler etwa ab November 1836 nur noch gegen ein dem jeweiligen Feinsilberpreis entsprechendes Aufgeld abgegeben. So forderte die Hauptmünzkasse bei der Übersendung von 54 Geschichtstalern an ein Landgericht im Nominalwert von 129 Gulden 36 Kreuzern eine Differenz von 1 Gulden 30 Kreuzern an."

Grundsätzlich waren die Geschichtstaler als normales Umlaufgeld vorgesehen, sollten also ohne Aufgeld abgegeben werden.
Aufgrund der geringen Prägezahlen spielten sie im Umlauf aber kaum eine Rolle und sie wurden oftmals als Preis oder zu speziellen Anlässen verteilt.

Der Geschichtsdoppeltaler "Auf die allgemeine Ausstellung Deutscher Industrie- und Gewerbserzeugnisse im Glaspalast in München 1854" war ja der vorletzte Geschichtsdoppeltaler und hatte eine geringe Auflage, so daß ein Aufgeld naheliegend erscheint.
Auch daß er bei der Ausstellung in einem Etui verkauft wurde, spricht für einen Aufschlag, genauso wie auch das Etui einen Verkaufspreis hatte. Auch diesen Preis weiß ich leider nicht. Ein vergleichbares Etui hat um 1900 allerdings knapp 3 Mark gekostet (diesbezüglich ein kleiner Anhaltspunkt).
 
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Kempelen

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Königreich Bayern
1 Kreuzer
1835
J 27
ss-vz

Um die geringe Größe des Kreuzers deutlich zu machen, habe ich noch ein Foto angehängt, welches zum Vergleich ein 1 Cent Stück zeigt.
 

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Heinz-Rudolf

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1835
J 27
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Um die geringe Größe des Kreuzers deutlich zu machen, habe ich noch ein Foto angehängt, welches zum Vergleich ein 1 Cent Stück zeigt.
Ich grüße euch und insbesonders Wolfgang!
Ein wirklich vorzeigbares Stück. Glückwunsch! Aber Wolfgang, von einem bayrischen Kreuzer von geringer Größe zu sprechen und dazu neben unserem Ludwig die Beatrix............
Das ist unästhetisch und du weißt das auch.
Du hast auch nicht erwähnt was man alles für den bayr. Kreuzer kaufen konnte.......!
Und heute bekommst du immer noch ein Brot mit einem großen Stück Geselchtes und bei der Erhaltung,
auch noch ne Maß mit n'em Enzian dazu.
Und was kriegst du von der Oranje?
Schöne Grüße
Heinz-Rudolf
 
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