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Bilder von DM-Fehlprägungen

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Mal was schönes und recht seltenes zum Wochenende ... :)

1 DM mit beidseitiger Adlerprägung, einmal als incuse Prägung.
Das Prägejahr ist zwar unbekannt, jedoch wurden die "alten" Prägewerkzeuge verwendet die bis etwa 1971 zum Einsatz kamen.

IMG_1822.JPG IMG_1819.JPG IMG_1809.JPG
 

Seltengast

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Mal was schönes und recht seltenes zum Wochenende ... :)

1 DM mit beidseitiger Adlerprägung, einmal als incuse Prägung.
Das Prägejahr ist zwar unbekannt, jedoch wurden die "alten" Prägewerkzeuge verwendet die bis etwa 1971 zum Einsatz kamen.

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Könnte dies nicht eine Manipulation sein? Ich meine auf dem dritten Bild am linken Randstab eine zusätzliche Vertiefung zu erkennen, eine Lücke zwischen Randstab und Perlkreis.
Das Stück wird ausgefräst und die manipulierte inkuse Seite wird dann in diese ausgefräste Vertiefung eingesetzt.
 

michel008

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Das ist die Vertiefung vom Randstab, der natürlich auch inkus ist.

Beste Grüße
michel008
 

Seltengast

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Dass der Randstab in der negativen Form vertieft ist, ist mir auch klar. Das ist ja auch logisch. Nein, ich meine, eine Lücke zwischen Randstab und Perlkreis zu erkennen.

Da das Licht von rechts kommt, dürfte gerade auf der rechten Seite neben dem vertieften Rabdstab eigentlich kein Schattenwurf sein.
 

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1. Beitrag #250: a) Könnte dies nicht eine Manipulation sein? Ich meine auf dem dritten Bild am linken Randstab eine zusätzliche Vertiefung zu erkennen, eine Lücke zwischen Randstab und Perlkreis. b) Das Stück wird ausgefräst und die manipulierte inkuse Seite wird dann in diese ausgefräste Vertiefung eingesetzt.
2.
Dass der Randstab in der negativen Form vertieft ist, ist mir auch klar. Das ist ja auch logisch. Nein, ich meine, eine Lücke zwischen Randstab und Perlkreis zu erkennen. Da das Licht von rechts kommt, dürfte gerade auf der rechten Seite neben dem vertieften Rabdstab eigentlich kein Schattenwurf sein.

Moin Moin,
nochmals herzlichen Glückwunsch zu einer generell sehr seltenen Fehlprägungsart - und dann auch noch bei einem "größeren" Nominal !!!

Zu 1.
a) Selbstverständlich wie eigentlich grundsätzlich erst einmal "könnte" ;), ist aber nicht :).
b) Warum soll man sich diesen umständlichen Weg antun, wenn es auch einfacher ginge ?
Zu 2.
Das ist auch kein "Schattenwurf", sondern es ist das zwischen Perlkreis und Randstab geprägte Niveau des Münzgrundes. Ohne diese schmale umlaufende Fläche würde bedeuten, dass der Perlkreis unmittelbar am Randstab anschließt - was aber normalerweise nicht der Fall ist.
 
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Mal was schönes und recht seltenes zum Wochenende ... :)

1 DM mit beidseitiger Adlerprägung, einmal als incuse Prägung.
Das Prägejahr ist zwar unbekannt, jedoch wurden die "alten" Prägewerkzeuge verwendet die bis etwa 1971 zum Einsatz kamen.

Anhang anzeigen 140600 Anhang anzeigen 140601 Anhang anzeigen 140602


An eine Incusprägung, also den in einen Rohling hineingeprägten Abdruck einer (nicht ausgeworfenen) Münze glaube ich nicht.
Dafür erscheint mir die Incusprägung viel zu scharf. Die Punkte auf der rechten Kralle (incuse Seite) sind schärfer und detaillierter, als die Punkte auf der linken Kralle (normale Seite). Ein Abdruck kann niemals detailschärfer sein, als dessen Stempel. Also wurden zwei verschiedene Stempel verwendet. So meine Argumentation in der Sache.


Siehe auch Abbildung: rechts = Normal geprägte Seite, Mitte = incuse Seite, rechts = horizontal gespiegelte Incusseite. Schaut euch die rechte Kralle am linken Greif des Adlers genau an. Bei nur einem Stempelhub Differenz sind solche Abweichungen bei der Abnutzung nicht vorstellbar.

Ich vermute, dass die als "incus" bezeichnete Seite mit einem Prägewerkzeug geprägt wurde, mit dem üblicher Weise Stempel abgedrückt werden.

Da so etwas wohl kaum per "Zufall" geschieht, vermute ich hier eine Sammleranfertigung.

Von der Wirkung her ist das Stück natürlich außergewöhnlich und wunderschön.
 

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Die Arabesken sind nur sehr schemenhaft und mittels einer Lupe sichtbar. Der Rand wirkt mit bloßem Auge fast ungeprägt bzw. glatt. Anhand der Prägeschriftzeichen von "Bundesrepublik Deutschland" ist aber ersichtlich dass die alten Prägewerkzeuge verwendet wurden.
 
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1. An eine Incusprägung, also den in einen Rohling hineingeprägten Abdruck einer (nicht ausgeworfenen) Münze glaube ich nicht.
2. Dafür erscheint mir die Incusprägung viel zu scharf. Die Punkte auf der rechten Kralle (incuse Seite) sind schärfer und detaillierter, als die Punkte auf der linken Kralle (normale Seite). Ein Abdruck kann niemals detailschärfer sein, als dessen Stempel. Also wurden zwei verschiedene Stempel verwendet. So meine Argumentation in der Sache.
Siehe auch Abbildung: rechts = Normal geprägte Seite, Mitte = incuse Seite, rechts = horizontal gespiegelte Incusseite. Schaut euch die rechte Kralle am linken Greif des Adlers genau an. Bei nur einem Stempelhub Differenz sind solche Abweichungen bei der Abnutzung nicht vorstellbar.
3. Ich vermute, dass die als "incus" bezeichnete Seite mit einem Prägewerkzeug geprägt wurde, mit dem üblicher Weise Stempel abgedrückt werden.
4. Da so etwas wohl kaum per "Zufall" geschieht, vermute ich hier eine Sammleranfertigung.

Moin Moin,

oje, hoffentlich ist der das tolle Stück vorstellende und noch am Anfang seiner Sammelleidenschaft stehende Sammler von Fehlprägungen durch diesen Beitrag, der sein Stück eher als „Machwerk der Prägestättenmitarbeiter“ denn als zufällig entstandene Fehlprägung sieht, nicht zu sehr verunsichert worden :eek:.

Zu 1.: Hier kommt wieder mal das „Glauben (= nicht Wissen)“ ins Spiel, obwohl dieses wenig als Begründung herangezogen werden kann / darf und auch Überlegungen grundsätzlich möglichst frei davon angestellt werden sollten.

Zu 2.: Es ist tatsächlich generell unvorstellbar, dass nur ein weiterer Prägevorgang für signifikante Veränderungen hinsichtlich Abnutzung eine Stempels sorgen kann – sogar so unvorstellbar, dass man es eigentlich gar nicht unbedingt erwähnen muss.
Bei den Überlegungen zu dieser Fehlprägung ist vom Beitragsschreiber anscheinend leider vergessen worden, dass es sich hier letztlich um zwei völlig unterschiedliche Stempel bei gegenüber der Norm zusätzlich stark abweichenden Prägebedingungen handelt. Deshalb können sie in eine nicht zutreffende Richtung gehen - und sie sind es auch - und wie hier eher nicht zutreffend sein.
Bei dem einen Stempel handelt es sich um die ganz normale Prägematrize, bei der anderen über die z.B. aufliegende fertig geprägte Münze mit erhabenem Münzbild und mit Randstab im Grunde aber um den Gegenpart - über den Verbund von Prägematrize und Münze um eine „Prägepatrize“ - über die Beteiligung der Münze unüblicherweise sogar mit erhabenem Randstab!
Dadurch muss man hier bei der Behauptung, dass „ein Abdruck niemals detailschärfer sein kann als dessen Stempel“ grundsätzlich schon anders überlegen, damit es eine richtige Begründung für Angenommenes werden kann.

Zu 3.: Diese in der Fachwelt nicht gebräuchliche Bezeichnung für einen Vorgang bei der Herstellung von Stempeln, u.a. Prägestempel (Prägematrizen), interpretiere ich als den von Fachleuten mit (Um)Senken bezeichneten Vorgang – anfangs ausgehend von den so genannten Urstempeln. Als Fehlprägungssammler sollte man sich m.E. solche Fachbegriffe aneignen und auch gebrauchen und keine eigenen Kreationen, die sehr leicht zu Missverständnissen führen (können), erfinden und verwenden.
Die geäußerte Vermutung zur Herstellungsmöglichkeit des hier vorgestellten Stückes muss über das feststellbare Aussehen desselben als falsch angesehen werden. Aufgrund der Tatsache, dass es die dafür erforderlichen "Stempel mit erhabenem Randstab" :motz: ;) an keiner Stelle der Stempelherstellungskaskade gibt!!, ist diese Überlegung völlig abwegig.

Zu 4.: siehe Zu 3., d.h., muss es nicht als spezielle Sammleranfertigung entstanden sein - und ist es gemäß meiner Einschätzung mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch nicht.

Wenn alles so klappt wie vorgesehen, kann ich mir das Original, das gegenüber Abb. ja oft eine etwas bis deutlich andere Sprache spricht / sprechen kann, im Laufe der Woche ansehen und werde danach bei Bedarf nochmals dazu berichten.
 
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