Bilder von Euro-Fehlprägungen

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Schadeee

lieben dank für die Einschätzung
 

Seltengast

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Definitiv Falschgeld. Das erkennt man an der porösen Oberflächenstruktur und an der Vielzahl an Stempelrissen. Sowie an dem flauen Prägebild.
 
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Vielen Dank!! Habe die Bilder sehr oft vergrößert. daran wird es dann auch nicht liegen ^^

Mit freundlichen Grüßen
 

Motengo

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2€ Produktionsfehler der belgischen Münze

Da hier im Forum nur sehr selten belgische Euro Produktionsfehler präsentiert werden ;),
möchte ich mal ein Stück aus meiner Sammlung vorstellen.
Es handelt sich um ein 2€ Stück aus dem Jahr 2008 (das Jahr der "Flachbettscanner-Affäre").
Die Jahreszahl ist allerdings nur bei Gegenlicht und unter starker Vergrößerung zu erkennen.
Das Zeichen der Münzstätte (Brüssel), sowie die Waage (Romain Coenen) sind für mich gar nicht zu erkennen.
Auch die Wertseite ist von diesem Fehler betroffen. So kann man am Rand der Pille deutlich sowohl
die schache Prägung der Europakarte, als auch der Wertzahl 2 erkennen.
Entstanden dürfte dieser Fehler durch den Eintrag von Flüssigkeit in den Bereich des
Stempels sein (Reinigung?).

Hier nun die Bilder (Foto & Scan 600dpi), sowie der Versuch die Jahreszahl abzubilden.

2009-B-KuMü-2€(Avers+Revers)-FP-scan+foto.jpg

2008-B-2€-KuMü-Jahreszahl.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
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2€ Produktionsfehler der belgischen Münze .......
Entstanden dürfte dieser Fehler durch den Eintrag von Flüssigkeit in den Bereich des Stempels sein (Reinigung?).
.......
Anhang anzeigen 197456 Anhang anzeigen 197457

Moin Moin,
mit großer Wahrscheinlichkeit ist dieser Fehler nicht auf die vermutete Ansammlung von Flüssigkeit auf dem entsprechenden Stempel zurückführbar, sondern wie so oft bei den "stempelschonenden" Belgiern auf einen zu geringen Prägedruck.
Das zeigt sich auch an dem verbliebenen recht großen Spalt beim Übergang Pillenronde / Ringronde der Wertseite.
 

Motengo

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Moin Moin,
mit großer Wahrscheinlichkeit ist dieser Fehler nicht auf die vermutete Ansammlung von Flüssigkeit auf dem entsprechenden Stempel zurückführbar, sondern wie so oft bei den "stempelschonenden" Belgiern auf einen zu geringen Prägedruck.
Das zeigt sich auch an dem verbliebenen recht großen Spalt beim Übergang Pillenronde / Ringronde der Wertseite.

Moin, danke für den Tipp, das war die andere Möglichkeit, die ich in Erwägung gezogen hab. Bin von der Ungleichmäßigkeit des Ergebnisses ausgegangen, daher meine Vermutung. Die Pille ist ja mittig recht gelungen, beidseitig. Da hätte ich bei gleichem Andruck solche Ungleichmäßigkeit nicht erwartet, vor allem in dem Ausmaß.
Aber bis 2014 waren die Belgier was das angeht für jede Überraschung gut.
 
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.......Bin von der Ungleichmäßigkeit des Ergebnisses ausgegangen, daher meine Vermutung. Die Pille ist ja mittig recht gelungen, beidseitig. Da hätte ich bei gleichem Andruck solche Ungleichmäßigkeit nicht erwartet, vor allem in dem Ausmaß. .......

Moin Moin,
bei Überlegungen zur Ursache Prägedruck muss man immer Folgendes berücksichtigen:
1. Der Materialfluss erfolgt vom Stempelzentrum zum Rand hin
Dadurch ist im Zentrum mehr Material als später am Rand
2. Die Stempeloberfläche ist leicht konvex angefertigt
Dadurch ist im Zentrum von Haus aus ein etwas höherer Druck vorhanden. Dadurch wird der gewünschte Materialfluss nach außen (vor allem in die dort befindlichen Randstabvertiefungen) begünstigt
3. Der größte wirksame Prägedruck wirkt immer im Stempelzentrum
Das resultiert u.a. aus 2. und daraus, dass das Material hier nicht "ganz so schnell" nach außen kann wie weiter vom Zentrum entfernt. Dadurch entstehen bei zu geringem Prägdruck grundsätzlich in der Mitte noch relativ gut ausgeprägte Münzbilddetails, während sie dann nach außen immer schwächer werden. Die Bimetallmünzen können über das beim Prägen erfolgende Zusammenfügen von Pille und Ring dann nochmals etwas andere Ergebnisse zeigen.
 
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