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Bis vor zwei Stunden war es nur eine Naturkatastrophe, jetzt wird es zur einer ...

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Raphael, 12. März 2011.

  1. Seltengast

    Seltengast Moderator Mitarbeiter

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    Das weiß ich. Man muss den Leuten das nur verständlich klarmachen, denn Zeiträume über ein Lebensalter hinaus sind oft schwer greifbar... ;)
     
  2. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Ich will die Angelegenheit nicht herunterspielen, aber die verweildauer der Spezie Mensch auf diesem Planeten wird auch nur ein Wimpernschlag sein.
     
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  3. Tulitei

    Tulitei

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    Genau das ist das Problem! Ich predige das den Leuten schon seit über 600 Jahren, aber du bist einer der ersten, der das auch so sieht :D

    Wohl wahr .. trotzdem muss man ja nicht deswegen sein "Spielzeug" wie ein zorniges Kleinkind zertrümmern ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2012
  4. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Das schafft er nicht, sein Spielzeug wird wohl ihn zertrümmern;)

    Aber der Mensch schafft sich bereit durch ganz andere Dinge selbst ab.
     
  5. Samirah

    Samirah

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    Oje! Ich wollte keine Grundsatzdiskussion lostreten, als ich das Thema nun zum Jahrestag wieder ausgekramt habe, sondern nur mal mitteilen, wie unfassbar ich die aktuellen Informationen finde.

    Und die vielen Toten des Tsunami sind keinesfalls vergessen! Der Tod ist immer furchtbar! Ich seh das Thema lediglich etwas einfacher gestrickt: Wenn unsere Zeit abgelaufen ist und man durch eine Naturkatastrophe ums leben kommt oder einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war, dann ist das tragisch, aber sollte vielleicht so sein. Wenn wir Menschen uns durch Beqemlichkeit und Profitgier jedoch unser eigenes, qualvolles Grab schaufeln, dann ist das einfach nur dumm!

    Und es ist doch so, dass das Volk dort nun die Konsequenzen tragen muss. Und das tut mir einfach nur furchtbar leid! Klar, die Leute dort haben natürlich von der Atomkraft erst einmal profitiert. Aber welchen Preis müssen sie jetzt dafür zahlen? Das steht doch in keinem Verhältnis! Und wenn ich dort wohnen würde und mir als Mutter vorstelle, dass mein kleines Kind in ein paar Jahren fast totsicher mit Krebs/ Leukämie zu kämpfen haben wird, nur aufgrund dieser Katastrophe, dann wirds mir schlecht!!!
    Außerdem betrifft die Radioaktivität ja nicht nur Japan. Der Kram kommt über Wasserwege, Luft und Wetterkreislauf auch zu uns. Zwar in sehr geringen Konzentrationen, aber das Zeug geht um die Welt! Also betrifft uns dieser Mist hier genauso, wie die Leute da drüben. Und wenn ich dann höre, dass die nächste Katastrophe kurz bevor steht, und da drüben die Verantwortlichen Däumchen drehen und zuschauen, was als nächstes so passiert, dann platzt mir vor Wut und Hilflosigkeit der Kragen! :motz: :heul:

    Samirah
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. März 2012
  6. Eric7

    Eric7

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    Tja, Highlander, Du wirst halt nicht erhört. Vllt solltest Du etwas lauter predigen...;)

    Die Welt wird und kann auch in Zukunft nicht auf Atomenergie verzichten. Mit allen Methoden, die angewandt werden Energie zu erzeugen, wird irgendetwas zerstört. Radioaktivität, Ozonloch oder Erdölteppiche auf dem Meer, die Menschheit muss damit leben. Auch Windernergie und Photovoltaik sind nicht das "Gelbe vom Ei". Da gibts auch genug Probleme:eek:.

    Erschreckend ist für mich die unglaubliche Arroganz der Verantwortlichen, die erst nach einem Jahr sich durchringen können, Entschädigungen zu zahlen und den Betroffenen wenigstens etwas zu helfen. Diese Hilfen wirken wie Almosen, und das japanische Volk nimmt sein Schicksal fast ohne Prodest hin. Die Deutschen machen schon viel ohne Murren mit, aber Japaner sind hier wohl eine Klasse für sich:(.

    Mein Fazit: Es wird immer wieder so etwas geben. Leider.
     
  7. Seltengast

    Seltengast Moderator Mitarbeiter

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    Kannste das mal präzisieren? Also ehrlich, meine Nachbarn haben sich noch nicht über meine PV-Anlage auf dem Dach beklagt. Auch hat diese Anlage Verschmutzungen weder auf dem Land noch auf dem Meer verursacht.

    Windräder oder -parks mögen gewöhnungsbedürftig sein, doch man kann diese völlig unproblematisch wieder entsorgen. Versuch das mal mit einem Braunkohlerevier oder mit einem AKW.

    Man kann diese "Probleme" nicht wirklich mit den Problemen vergleichen, die die Kernenergie verursacht. Ich warne davor, diese Debatte zu ideologisieren. Wenn man die Fakten nüchtern betrachtet und miteinander vergleicht, ergibt sich schon ein klares Bild.
     
  8. Eric7

    Eric7

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    Klar sind die Probleme bei Wind- oder Sonnenernergie anders gelagert als bei Atomkraft. Ich möchte hier auch diese Art der Energieerzeugung nicht verteidigen.


    Bei der Windenergie hat man das Problem des Transportes. Im Norden der Republik wird viel erzeugt, und im Süden wird der Strom benötigt. Bei PV-Anlagen wird erst einmal unheimlich viel Energie benötigt diese herzustellen. Es wurde festgestellt, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis immer noch vollkommen uneffizient ist. Aber dies soll sich in angeblich absehbarer Zeit ändern.


    Was sich allerdings nie ändern wird ist die Tatsache, dass diese Energiearten halt nich immer zur Verfügung stehen. Nicht immer bläst eine steife Brise und der Himmel ist wolkenlos...
     
  9. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Warum ist es so? Nur weil es im Norden "mehr Wind" gibt?

    Vielleicht, aber der entscheidender Punkt ist wiedermal die Politik ;)

    Für die Windrafterzeugung müssen Flächen freigegeben werden, BW und Bayern sind da leider keine Vorreiter :(
     
  10. Murdoc87

    Murdoc87 Moderator Mitarbeiter

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    hier mal ein interessanter beitrag:

    AKW-Abbau: Strahlung bleibt - ZDF.umwelt - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

    das akw Reinsberg wird seit gut 21 jahren "zurückgebaut" und dauert wohl noch bis 2014. danach strahlt es aber nochmal ca. 30 jahre! :wut:
     
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