Broschierspuren erkennen

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Hallo, mir ist folgende Münze aufgefallen:

2 Florin 1886, Franz Joseph I. (1848-1916) | eBay

Es wird angemerkt, dass es sich um Broschierspuren handelt. Es sind zwei dunkle Flecken darauf zu sehen. Aber diese Flecken sind eigentlich voll ausgeprägt. Sollte bei einer Broschierung denn nicht die Oberfläche verletzt sein, sodass man die Prägung nicht mehr vollständig erkennen kann?

Dankeschön im Voraus und schöne Grüße, Christian
 
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Hallo, mir ist folgende Münze aufgefallen:

2 Florin 1886, Franz Joseph I. (1848-1916) | eBay

Es wird angemerkt, dass es sich um Broschierspuren handelt. Es sind zwei dunkle Flecken darauf zu sehen. Aber diese Flecken sind eigentlich voll ausgeprägt. Sollte bei einer Broschierung denn nicht die Oberfläche verletzt sein, sodass man die Prägung nicht mehr vollständig erkennen kann?

Dankeschön im Voraus und schöne Grüße, Christian
Ich sehe die Beschreibung schon als richtig an. Nur hat diese Münze den Vorteil, dass das Lotmetall oder der Kleber vollständig entfernt werden konnte, ohne das Münzmetall dabei zu beschädigen
 
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Hallo, das war mir tatsächlich neu, dass das soetwas ohne weiters geht. Und ich finde es dann tatsächlich faszinierend, dass die Prägung noch vollständig erhalten bleibt. Womit wird in den meisten Fälle eigentlich gelötet? Zinn? Lässt sich das so leicht entfernen?
 
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Hallo, das war mir tatsächlich neu, dass das soetwas ohne weiters geht. Und ich finde es dann tatsächlich faszinierend, dass die Prägung noch vollständig erhalten bleibt. Womit wird in den meisten Fälle eigentlich gelötet? Zinn? Lässt sich das so leicht entfernen?
Gute Frage! Ich vermute, dass es bei Münzen mit wirklich alten Lötstellen kaum möglich ist, die Zusammensetzung des Lotes ohne größeren Aufwand festzustellen. Von bestimmten neueren Zinnlegierungen kenne ich es, dass man das Lot bei deutlich niedrigeren Temperaturen, als nötig wären um Silber zu schmelzen, wieder vollständig verflüssigen und mit Kupferschwämmchen aufsaugen kann
 

B555andi

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Von einem alten, erfahrenen Sammler wurde mir berichtet, dass in früheren Zeiten Lot verwendet wurde, dessen Schmelzpunkt nahe an Silber liegt. Glück, dass es bei Deiner Münze anders war.
 
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