Bundesbankbericht: Durchmischung von EURO-Münzen in Deutschland

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Die scheinen aber Glück gehabt zu haben, 20 und 50 Cent aus Monaco zu finden. Die sind in unserer Tabelle weit entfernt davon, auf x (also 20 Funde) zu stehen, obwohl wir eifrigen Umlaufsammler sicher mehr als 56.000 Münzen je Nominal gesichtet haben.

Kleiner Kritikpunkt an die Bundesbank: bitte zukünftig auch eine Erhebung über die Werte von 1 bis 10 Cent durchführen!
 
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Die scheinen aber Glück gehabt zu haben, 20 und 50 Cent aus Monaco zu finden. Die sind in unserer Tabelle weit entfernt davon, auf x (also 20 Funde) zu stehen, obwohl wir eifrigen Umlaufsammler sicher mehr als 56.000 Münzen je Nominal gesichtet haben.
Wegen der Rundung auf 2 Stellen nach dem Komma entsprechen
0,02 % immerhin 9 - 13 Münzen: z. B. bei 2 € Monaco.
Und 0,01 % entsprechen 3 - 8 Münzen! (z. B. bei 50 und 20 Cent San Marino)
Deshalb bedeutet der Eintrag 0,00 in der obigen Tabelle (z.B. bei Andorra) auch nicht, dass keine solchen Münzen gefunden wurden: selbst 2 Exemplare entsprechen noch 0,0036 % und werden zu 0,00 abgerundet.
- Leider kennen wir die 3. und 4. Stelle nach dem Komma ja nicht … :rolleyes: (zweiter kleiner Kritikpunkt !) Soviel zur Aussagekraft bzw. Genauigkeit der Tabelle.
 
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Eine interessante Auswertung, wusste gar nicht, dass die Bundesbank solche Statistiken führt.
Etwas erstaunlich finde ich, dass z.B. von der 2 Euro Münze laut der Modellrechung auch langfristig über 60% deutschen Ursprunges sein sollen.

Kleiner Kritikpunkt an die Bundesbank: bitte zukünftig auch eine Erhebung über die Werte von 1 bis 10 Cent durchführen!
Leider kennen wir die 3. und 4. Stelle nach dem Komma ja nicht … :rolleyes: (zweiter kleiner Kritikpunkt !) Soviel zur Aussagekraft bzw. Genauigkeit der Tabelle.
Auch wenn ich persönlich (denn es würde mich ebenfalls brennend interessieren) eure Einwände aus Sammlersicht absolut nachvollziehen kann, so kann ich es aus Sicht der Bundesbank auch verstehen, dass die Statistik an der Stelle begrenzt wird.
Für uns Sammler ist es natürlich hoch interessant, ob in 60.000 Münzen z.B. der 20 Cent nun 3 oder gar 8 Stück aus San Marino dabei sind. Das dürfte für den Zweck der Analyse der Durchmischung und der Münzflüsse über die Grenzen Deutschlands hinaus aber völlig irrelevant sein. Welche Länder aufgrund der großen Umlaufmenge (ES, FR, IT) bzw. des regen Grenzverkehrs mit den Nachbarländern (BE, NL, AT) häufiger vertreten sind, geht ja aus den Zahlen eindeutig hervor.

Dass keine Statistik über 1, 2, 5 und 10 Cent geführt wird, liegt sicher einfach nur daran, dass der Gesamtwert der kleinen Münzen deutlich geringer ist und die Cents auch eher ortstreu sind, weshalb ja in den meisten Ländern jährlich große Mengen dieser kleinen Münzen geprägt werden. Ebenso werden viele Münzen gehortet oder werden anderweitig dem aktiven Umlauf entzogen.
 
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Für mich stellt sich noch die Frage, wo die Probe genommen wurde. In Passau kommt sicher etwas anderes raus als in Aachen oder Kehl. Vermutlich/hoffentlich haben sie die Münzen nicht alle aus einer Quelle, sondern von überall welche.
 
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Kann mir jemand die Anmerkung mit dem "Euroraum" nach der 2-Euro-Statistik erklären? Ca. 1775 Münzen, die man nicht zuordnen kann (??) Habe im ganzen Text, von dem ich zugegebenermaßen nicht jede Silbe gelesen habe, keinen Hinweis darauf gefunden.
Ein interessantes Detail ist die Annahme anhand von Befragungen, dass jede/r im Mittel um die 6 Euro an Münzen im Portemonnaie hat.
 
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Für mich stellt sich noch die Frage, wo die Probe genommen wurde. In Passau kommt sicher etwas anderes raus als in Aachen oder Kehl. Vermutlich/hoffentlich haben sie die Münzen nicht alle aus einer Quelle, sondern von überall welche.
Das ist für die Untersuchungen und die Überprüfung des Modell nicht wichtig; ich nehme doch an, dass die Stichproben jährlich aber immer am selben Ort (oder selben Orten anteilsmäßig etwa gleich) gezogen werden.
 
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Kann mir jemand die Anmerkung mit dem "Euroraum" nach der 2-Euro-Statistik erklären? Ca. 1775 Münzen, die man nicht zuordnen kann (??) Habe im ganzen Text, von dem ich zugegebenermaßen nicht jede Silbe gelesen habe, keinen Hinweis darauf gefunden.
Ein interessantes Detail ist die Annahme anhand von Befragungen, dass jede/r im Mittel um die 6 Euro an Münzen im Portemonnaie hat.
Das steht im Bild unterm *

Euroraum heißt 2€gedenkmünzen. Die sind nicht noch einmal nach Staat aufgeschlüsselt
 

numisfreund

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Für mich stellt sich noch die Frage, wo die Probe genommen wurde. In Passau kommt sicher etwas anderes raus als in Aachen oder Kehl. Vermutlich/hoffentlich haben sie die Münzen nicht alle aus einer Quelle, sondern von überall welche.
Zitat aus dem Bericht:

Die Bundesbank stellt jährlich im Rahmen von Münzstichproben die Zusammensetzung aus den verschiedenen nationalen Seiten fest. Diese Stichproben werden aus den Einzahlungen von Münzen bei den Filialen der Bundesbank gezogen und entstammen somit dem aktiven Münzumlauf in Deutschland. 5)

5 Die Zusammensetzung der Münzbestande, die in Deutschland dauerhaft verloren gegangen sind, gesammelt werden oder zur Wertaufbewahrung genutzt werden, ist nicht beobachtbar. Beobachtbar ist lediglich die Zusammensetzung der Münzbestande, die aktiv zwischen Verbrauchern, Handelsunternehmen und Kreditinstituten zirkulieren und somit auch zur Bundesbank zurückkehren können. Dieser aktive Münzumlauf setzt sich aus der Transaktionskassenhaltung von Verbrauchern, Handelsunternehmen und Kreditinstituten zusammen.
 

bayreuth

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Zitat aus dem Bericht:

Die Bundesbank stellt jährlich im Rahmen von Münzstichproben die Zusammensetzung aus den verschiedenen nationalen Seiten fest. Diese Stichproben werden aus den Einzahlungen von Münzen bei den Filialen der Bundesbank gezogen und entstammen somit dem aktiven Münzumlauf in Deutschland. 5)


Das dürfte die hohe Quote an Kleinstaaten-Münzen erklären.
Erben oder Einbrecher tauschen ja gerne große Mengen "Kleingeld" in Scheine um.
 
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