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Bunkerkoller - oder wirklich Währungsreform am Wochendende?

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von mesodor39, 19. September 2008.

  1. mesodor39

    mesodor39

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    Kann sein.

    Vielleicht kann auch das hier sein:

    Am Runterprügeln verdient man nicht, nur am Verkaufen auf hohem Preisniveau. Das "Runterprügeln" besorgen die dann zuviel im Umlauf gesetzten Aktien. Sprich: die Käufer der Aktien, die dann nicht weiter steigen können, weil es keine neuen Käufer auf noch höherem Niveau mehr gibt.

    Die Aktien fallen alleine durch ihr Gewicht.

    Erst die Shorteindeckungen legen dann einen tragfähigen Boden, weil dadurch die Anzahl der Aktien abnimmt.

    Was aber wen Kurse fallen, ohne daß die Anzahl der Aktien dabei abnimmt?

    Wir werden es bald sehen.

    Fallen Aktienkurse, weil Aktien geshortet werden, gibt es verlässliche Böden durch Shorteindeckungen

    Fallen Aktien, weil man den AG´s und deren Management nicht mehr traut, dann gibt es solche Böden nicht mehr.

    Und genau so sollte es sein.

    Dann kann jeder, der das will zu echten Marktpreisen kaufen. Und nicht zu Kursen, die durch Shorteindeckungen gestützt werden.

    Ich jedenfalls bin sehr darauf gespannt mal echte Marktpreise beispielsweise einer Allioanz AG oder einer Deutschen Bank AG zu sehen.
     
  2. Miriam22

    Miriam22

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    Naja, wir alle müssen dafür sorgen, dass über eindringliche Titelzeilen die Leser zu uns hinfinden. Ist ja mit Schmunzeln gesagt + gemeint + begriffen. Jeder weiß ja, dass man eine Währung nie an einem Wochenende abschaffen kann.

    Liebe Leute, bleibt gelassen.
    Die menschliche Zivilisation wird auch diese Krise überstehen, ohne unterzugehen.

    --------------------------------------------------------
    Kleine Krisen-chen gibt es etwa alle 7 Jahre, die Lernkurven- Zeitdauer.
    Rund alle 40 Jahre eine hübsche richtig große - ja, Wissenschaftler Kondratieff
    hat Recht, mit der jetzigen beginnt die vierte große, also sehr treffende Wahrheit,
    für die er durch die Kommunisten denn auch sehr treffend erschossen wurde.
    (Wie es sich für gute Kommunisten bei Wahrheiten gehört,
    sagen Antikommunisten. Richtig gemacht, sagen Kommunisten.)

    Hier das WARUM des KURZEN 7-Jahre- Zyklus in Kurzfassung,
    das WARUM des Langen lasse ich mal folgen, wenn
    ich mir irgendwann die Zeit dafür zu stehlen gewillt bin. :)


    Die Krise ist leider nötig, weil Missstände der Finanzmärkte ausuferten.
    ---------------------------------------------------------------
    Das ist Krisendeutung wie ein Erdbeben: Nach Akkumulation von Verwerfungen
    muss irgendwann durch ein Erdbeben die akkumulierte Spannung der
    Missstände abgebaut werden. So jedenfalls lehrt es die wohl umfassendste Site
    für volkswirtschaftliche Analysen der jetzigen Krise : infos7.com oder
    auch infos7.com/tiki-index.php?page=Finanzkrise+Top+Menu
    Nach ein paar Nachbeben herrscht dann wieder ein paar Jahre lang
    Gleichgewicht der Märkte, also weniger Missstand - bis zum nächsten Erdbeben.


    An den Finanzmärkten wird derart viel verdient, dass gewaltige trügerische
    ---------------------------------------------------------------
    Missstände der menschlichen Natur entsprechend gar nicht ausbleiben können.
    Nach jeder Krise werden die hierbei soeben praktizierten trügerischen Missstände in ihrer
    geldzerstörenden Tragweite erstmals voll begriffen, also von da an verhindert.


    Aber bei hohen Summen erreicht der menschliche Geist sein Maximum an innovativer Kompetenz...
    ---------------------------------------------------------------
    Alsbald werden andere vom Kontroll-System noch nicht abgedeckte profitable
    Kontroll-Lücken von Finanz-Innovatoren (gesittete Umschreibung für
    Weißkragen-T....) entdeckt, irgendwelche mit mediengeeigneten Konzepten.
    Die Spitzengewinne füttern alsbald wieder weltweiten Medienrummel für die nächsten
    Varianten der Top-of-Top- Finanzprodukte beim garantierten Weg zum Multi-Millionär.
    Irgendwann werden die neu akkumulierten Verluste beim nächsten Erdbeben abgeräumt.


    Und wenn die Menschen und das Geld bis dahin nicht ausgestorben sind,
    so machen sie das noch in 1000 Jahren so.
     
  3. bauing

    bauing

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    ... und für diesen geistigen Erguss konntest Du nicht Deinen richtigen Forennick benutzen? :respekt:
     
  4. Miriam22

    Miriam22

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    Was habe ich denn da schon wieder verkehrt gemacht?
    Gibt es richtige falsche Forumnicks
    und richtige richtige Forumnicks? :confused:
     
  5. mesodor39

    mesodor39

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    Währungsreform á la Barclays:

    nun hat es Barcklays Capital erwischt. Mann muss denen das Wasser bis zum Halse stehen, schlagen sie doch eine Golddeckung aller Bankverbindlichkeiten vor. Daraus resultiert ein angeblicher Goldkurs von 40.000 EUR/Unze bzw. 20.000 $/Unze.

    lest selbst:
    MMnews - Rückkehr zum Goldstandard?

    Zitat daraus:
    Mit einer Wiederbelebung von "Bretton Woods" würden in Europa alle bei den Banken liegenden Verbindlichkeiten in Höhe von 31.500 Mrd. Euro mit einem festen Kurs an die bei den Zentralbanken vorhandenen Goldreserven gebunden werden.

    Bei voller Golddeckung der gesamten europäischen Bankverbindlichkeiten würde sich allerdings ein Goldpreis von 40.000 Euro je Feinunze ergeben. Derzeit liegt der Goldpreis bei 860 Dollar. In den USA wären es ungefähr 20.000 Dollar, somit ein Wechselkurs von 1 zu 0,5 zwischen Euro und Dollar

    Zitatende

    Und genau bei den 2 EUR, die dann 1 Dollar kosten soll liegt wohl der Pferdefuß.

    Hat sich Barclays etwa verspekuliert?

    Benörigen die einen viel schwächeren Euro?

    Weil ihr Pfund so abgeschmiert ist?

    Können sie etwa ihre Eurokredite nicht zurückzahlen, so sie denn Eurokredite aufgenommen haben.

    Alles klar in diesem Theater?

    Verarschen sollen sie andere.

    Hier allerdings dürfte er Recht behalten (Fettdruck, rot)
    Zitat:

    Wenn man nur die Geldmenge nehmen würde, wäre man bei plausibleren 10.000 Euro je Feinunze und 5.000 Dollar in den USA. "Wir gehen einem komplett neuen Finanzsystem entgegen, kein Stein wir auf dem anderen bleiben", sagte Polleit
    Zitatende
     
  6. mesodor39

    mesodor39

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    Sind das wirklich alles nur abstruse Hirngespinste - oder ist mehr dahinter?

    mittlerweile überschlagen sich die Artikel, die Währungsreformen vorhersehen:

    MMnews - Währungsreform oder ein Staatsbankrott – oder beides?


    MMnews - Währungsreform kommt

    Auch die Wirtschaftswoche wartet mit einem mehrseitigen und sehr guten Artikel auf, der die Problematik Währungsreform und Werterhalt von Anlageklassen beinhaltet.

    http://www.wiwo.de/finanzen/was-droht-in-einer-weltwirtschaftskrise-385635/

    Jedes Jahr kommt sie: die Krötenwanderung.

    Dieses Jahr gibt es vielleicht eine weitere "Krötenwanderung", Und wenn nicht dieses Jahr, dann eben nächstes Jahr:

    http://www.wiwo.de/finanzen/ist-gold-die-ultimative-krisenwaehrung-oder-nicht-385895/

    Anders, als im Artikel beschrieben, wiord GOLD in einer wirklichen Währungskrise durch seinen dann extrem wichtigen und ursprünglichen Nutzen als einziges weltweit anerkanntes Zahlungs- und Wertausgleichsmittel mit Wertaufbewahrungsfunktion extrem wertvoll werden. Viel wertvoller, als es in den relativ stabilen 80ern und 90ern war.

    Und mittendrinn möchte ein deutscher Wirtschaftminister zurücktreten. Und weder die CSU, seine Partei, noch die CDU und sogar auch die SPD wollen ihn nicht gehen lassen. Offenbar will niemand diesen Job machen. Warum wohl?.

    Kann es sein, daß Herr Glos sich nicht die Blöße geben möchte den seutschen "Sparern" und "Anlegern" zu erklären, daß deren Geldwertanlagen faktisch wertlos sind?

    Und daß sie auf eine auch nur halbwegs wertbeständige Auszahlung slebst nicht einmal in ihren künsten Träumen hoffen dürfen?

    Warum sonst wohl will so jemand so kurz vor der nächsten wahl alles hinschmeißen?
     
  7. Reteid

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  8. Lord Vetinari

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  9. Reteid

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  10. mesodor39

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    Absolut lachhaft. Der Fahrer war der Chauffeur von Glos.

    Und weder Glos, noch der Chauffeur dürften es gewollt haben, den Polizisten über die Füße zu fahren.

    Dann müsste Glos ihm ja den Befehl gegeben haben, den Polizisten anzufahren.....

    ...und der Chauffeur müsste dem gefolgt sein.

    völlig abstrus.

    Streit hin oder her.

    Ich sehe das alles nur als vorgeschoben an.

    Die Menschen sollen nur von den wahren Ursachen abgelenkt werden.

    Beispielsweise vom möglicher Weise bevorstehenden Staatsbankrott.

    Ein sicherlich unbeabsichtigter Unfall mit einem leichten Personenschaden ist KEIN Grund für einen Rücktritt.

    Und selbstverständlich ist ein Minister, der in Staatsangelegenheiten unterwegs ist berechtigt, Polizisten anzuweisen, ihn passieren zu lassen, damit er den Staat repräsentieren kann. Das wäre ja noch schöner, wenn dem nicht so sein sollte.
     
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