CCleaner mit Spionagesoftware

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Verdammt, dass ich beschissen bin, da Sie erwarten, dass ein Reiniger Ihren PC / Laptop tatsächlich reinigt und keine Viren oder Spyware hinzufügt. Es ist gruselig
 
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Windows bzw. Microsoft sammeln ebenfalls Daten der User.
Dank Cortana, Microsoft Edge, Windows Mediaplayer glaube auch Cloud, Onenote usw. usf.

Nach einem Windows-update schaffe ich es nicht mehr meinen Rechner unter 15 Sekunden hochzufahren. Statt dessen sind es 60 Min. oder manchmal sogar noch mehr obwohl ich mit Hilfe von Autoruns aufgeräumt habe. Irgendwo laufen wieder Programme oder Dienste mit die ich mal vor langer Zeit mit viel Internetrecherche und Aufwand deaktiviert hatte. Frustrierend sowas, wenn ein Windows-Update deine Einstellungen zerschießt.
 
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Es ist nun mal so, dass diese angeblichen Helferlein und Antivirenprogramme tief ins System eingreifen können. Dann kommt ein Update, von MS entwickelt für Windows. Dies kann aber die von den Fremdprogrammen gemachten Änderungen nicht kennen und berücksichtigen. Das führt dann zu den bekannten Problemen, deren Ursache aber nicht das Update ist, sondern eben diese unbekannten Eingriffe ins System. Häufig hilft dann nur noch eine komplette Neuinstallation.
Die Entwickler der Antivirenprogramme bieten nicht umsonst spezielle Deinstallationsprogramme an, weil sich diese nicht über Bordmitte deinstallieren lassen. Und TuneUp und Ccleaner haben auf einem PC nichts verloren.

Microsoft Community

Grüße
Ernst
 

bayreuth

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Fachleute schreiben zu dieser angeblichen Hilfssoftware:

Windows 10 braucht nur den Defender für Heimanwender
Ich war immer ein Fan von Antivir, seit 2003. Kostenlos, Jahre später und ab und zu einer Werbeeinblendung für die Vollversion. Zuverlässig funktioniert hat er auch. Über die Jahre wurde das Programm aber immer restriktiver, Anfang 2020 hat es alle paar Stunden Updates gesucht und dabei massig Traffic verursacht. Die Updates als solche sind von früher wenigen kB auf mehrere MB angewachsen. Im Februar kam dann ein Update von 20 MB dass ein weiteres Update von über 200 MB zwangsweise nachgeladen hat. Eine verkappte Vollversion (kostenpflichtig wenn aktiviert). Beim obligatorischen Neustart hat mein Rechner (immerhin ein High-End-Gerät aus 2015 (Win 8.1), der selbst GTA San Andreas packt ohne große Murren, den Lüfter auf Anschlag gedreht und geheult wie ein Orkan (das NERVT). Außerdem hat das Hochfahren statt weniger Sekunden plötzlich 5 Minuten gebraucht, weil Antivir sich großzügig an den Systemresourcen bedient hat. Natürlich sofort wieder ein penetrantes Fenster das man doch bitte die Vollversion kaufen soll wegen Sicherheit (Ransomware macht es nicht anders) und munter ging das Runterladen weiter. Ich habe mich dann nach knapp 17 Jahren entschlossen, Antivir den Rücken zu kehren. Zum Glück konnte man es rückstandsfrei entfernen. Windows Defender macht seitdem den Job. Die NSA spioniert so oder so, aber mit dem Defender habe ich weniger Traffic, kann selbst bestimmen wann ein Update stattfindet (Erinnerung alle 7 Tage). Wer mit Emailanhängen einigermaßen vorsichtig ist und im Netz nicht blindlings auf jeden Link zu Malwareseiten klickt für die Nacktbilder von Prominenten zu sehen, oder den neuesten Kinofilm von einer obskuren Seite mit einer Dateigröße von 1 MB herunterlädt, fängt sich so schnell keine Schadsoftware (sofern Pop-up Blocker an und vor allem Javascript auf den besuchten NORMALEN Webseiten ausgeschaltet ist). Das wichtige Zeug ist eh nicht auf dem Rechner mit dem man ins Internet geht...
 
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Nach einem Windows-update schaffe ich es nicht mehr meinen Rechner unter 15 Sekunden hochzufahren. Statt dessen sind es 60 Min. oder manchmal sogar noch mehr obwohl ich mit Hilfe von Autoruns aufgeräumt habe. Irgendwo laufen wieder Programme oder Dienste mit die ich mal vor langer Zeit mit viel Internetrecherche und Aufwand deaktiviert hatte. Frustrierend sowas, wenn ein Windows-Update deine Einstellungen zerschießt.
Mein Rechner hat eine 4-Kern CPU mit Intel-NVMe SSD, den habe ich seit Erstinstallation 2015 kein einziges Mal mit irgendwelchen Fremdprogrammen "aufgeräumt" oder ein Defender-alternatives Virenschutzprogramm aus Russland installiert - startet und läuft wie Schmitz Katze.
 
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Solche „Tools“ sind out. Ich nutze meinen Laptop seit Jahren nur noch 1x jährlich zur Erstellung der Lohnsteuererklärung - bin dabei immer wieder froh, dass er wieder angeht :) sonst wird Alles mit dem iPhone erledigt.
 

bayreuth

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Solche „Tools“ sind out. Ich nutze meinen Laptop seit Jahren nur noch 1x jährlich zur Erstellung der Lohnsteuererklärung - bin dabei immer wieder froh, dass er wieder angeht :) sonst wird Alles mit dem iPhone erledigt.
Ein guter Laptop ist was feines (vor allem wenn er Flüsterleise ist).
Parallel habe ich noch meinen alten Acer auf Win XP laufen (der darf nicht ans Netz). Baujahr 2003, ca. 22000 Betriebsstunden, aber erst letzte Woche habe ich auf einer alten CD eine Demo zu einem alten PC-Spiel gefunden, das ganz witzig erschien. Für 3 Euro inkl. Versand bei Kleinanzeigen kann man wenig falsch machen und jetzt habe ich auch das Original-CD dazu. Installiert und läuft und bringt wieder etliche Stunden Kurzweil für kleines Geld wenn man schon nicht hinausgehen kann wegen den Maskenverweigerern.
Irgendwie finde ich es schade dass Acer immer weniger Geräte verkauft und seit 10 Jahren schrumpft. Die sind nicht mal der teuerste Anbieter, und Geräte anderer Hersteller sind deutlich kurzlebiger (auf Arbeit gibt es alle 5 Jahre neue Rechner, und spätestens nach 3 Jahren sind dort erste Reparaturen fällig oder permanent einige Funktionen außer Betrieb, oder gar Totalausfälle bei Kollegen).
 

Motengo

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Mein Rechner hat eine 4-Kern CPU mit Intel-NVMe SSD, den habe ich seit Erstinstallation 2015 kein einziges Mal mit irgendwelchen Fremdprogrammen "aufgeräumt" oder ein Defender-alternatives Virenschutzprogramm aus Russland installiert - startet und läuft wie Schmitz Katze.

So sieht es auch bei mir aus (seit 2013), dazu ein Zweitrechner im Netz mit Linux. Wer sich dann noch
mit den windowsinternen Aufräumroutinen auskennt und regelmäßig ein backup auf einer externen Platte
macht, muss sich kaum noch Sorgen machen.
 
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So sieht es auch bei mir aus (seit 2013), dazu ein Zweitrechner im Netz mit Linux. Wer sich dann noch
mit den windowsinternen Aufräumroutinen auskennt und regelmäßig ein backup auf einer externen Platte
macht, muss sich kaum noch Sorgen machen.

Windows-interne Aufräumroutinen auf einem Rechner mit Linux-Betriebssystem? Hab ich da was verpaßt?
 
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