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CoinArchives

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von moppel65, 15. Juli 2009.

  1. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Das ist schade.

    CoinArcives.com ist nun kommerzialisiert.
    Frei sind nur noch die Auktionen der letzten 6 Monate.
    Um sich wie vorher alles ansehen zu können, muss man jetzt das Coinarchives.pro benutzen. Kostet schlappe 430 € oder 600 $ pro Jahr.


    Einen Account teilen gestaltet sich auch schwierig:

    "Each account allows one person to access CoinArchives Pro from one computer at a time.
    Accounts are sold on a yearly basis only.
    "
     
  2. rocco

    rocco

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    ja das ist wirklich schade, aber auch verständlich, das Mr. Gatlin für seine großartige Leistung nun entlohnt werden will.

    Aber 430 € im Jahr ist tatsächlich sehr viel, so ca 10€ monatlich hätte ich für angemessen gehalten.
    Allerdings bin ich sehr auf CoinArchives angewiesen, denn für meine Sammelgebiete des Mittelalters und der frühen Neuzeit, sowie des gallischen Sonderreiches gibt es ausschließlich ältere Katalogliteratur ohne Preisangaben und wenn es Preisangaben gäbe wären sie heute auch nicht mehr maßgeblich.

    Also warte ich erstmal bis zum Herbst ab, bis die Auktionssaison beginnt und schaue mal ob es nicht doch Möglichkeiten gibt, diesen hohen Preis zu umgehen.
     
  3. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Gäbe es etwas mehr Konkurrenz, dann würden solche abstrusen Preise nicht zustande kommen! :( Das können sich doch nur Händler leisten!
     
  4. Kerrigan2

    Kerrigan2 Mitgliedschaft beendet

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    Naja, 6 Monate sind immerhin besser als ncihts. Nur bei wirklich seltenen Münzen die auch bei Auktionen so gut wie nie auftauchen wird es halt schwierig. Da ich mir diese aber überhaupt nicht leisten kann, betrifft mich das weniger.
     
  5. pingu

    pingu Registered User

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    Hallo,

    genau dies ist auch Sinn und Zweck der Gebühr.!

    zumal: Der Preis von 600 US$ übersteigt das Jahreskauflimit so manchen Sammlers deutlich...


    Von vielen Händlern wird dies schon lange gewünscht, sperrt es doch für den "Pöbel" einen längerfristigen Preisvergleich - ob es die Einnahmen der am Hungertuch nagenden Auktionshäuser hebt wage ich zu bezweifeln.
    Die Seite hat sich bisher über viele Werbeträger getragen, jetzt werden die Einnahmen optimiert.
    Das die Importroutinen für die verschiedenen Auktionshäuser auf einmal Gehalt verlangen ist eigentlich auszuschließen....

    sehr verärgerte Grüße
    pingu01
     
  6. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Ja klar, bisher hat er sicherlich jeden Monat eine ordentliche Summe aus der eigenen Tasche bezahlt, um die Seite am Laufen zu halten. :rolleyes:

    Eher im Gegenteil. Mangels Vergleichsmöglichkeiten über die eigenen Unterlagen hinaus wird so mancher Sammler dreimal überlegen, ob er für das Stück seiner Träume ein Gebot abgibt.



    Auf nahezu jedem Sektor wird der Markt transparenter. Wirklich schade und ärgerlich, dass uns von dieser Transparent nun ein großes Stück genommen wurde (jetzt komme mir bitte bloß keiner mit ebay :mad: )
     
  7. hegele

    hegele Registered User

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    Ich habe coinsarchives auch als Nachschlagewerk benutzt, aber ehrlich gesagt, habe ich mich immer gefragt, wer ein Interesse daran hat, so etwas unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Ich verstehe nur zu gut, dass man für solch ein wertvolles und nützliches Werk etwas bezahlt haben muss.

    Was es kostet, weiss vermutlich keiner, aber billig ist dies mit Sicherheit nicht. 120 € würde ich bereit sein für die Nutzung zu zahlen. 430 € ist mir zu teuer.
     
  8. beulermaennlein

    beulermaennlein

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    Zitat:
    <TABLE border=0 cellSpacing=0 cellPadding=6 width="100%"><TBODY><TR><TD style="BORDER-BOTTOM: 1px inset; BORDER-LEFT: 1px inset; BORDER-TOP: 1px inset; BORDER-RIGHT: 1px inset" class=alt2>...ob es die Einnahmen der am Hungertuch nagenden Auktionshäuser hebt wage ich zu bezweifeln... </TD></TR></TBODY></TABLE>
    "...ob es die Einnahmen der am Hungertuch nagenden Auktionshäuser hebt wage ich zu bezweifeln"

    Die großen Auktionshäuser nagen am Hungertuch?! Dann möchte ich bei Künker, Grün, Höhn, WAG und wie sie noch heißen, mit an das Tuch zum nagen...

    Alleine die Auktionen z.B von Künker haben je Auktion ein Verkauferlös von 6-7 Millionen Euro und bei 3-4 Auktionen sind das immer was über 20Millionen Euro Umsatz, von denen er 15Prozent von Privaten und 10% von Händlern als Verkaufsprovision nimmt und der Einlieferer zahlt in etwa die gleiche an Provision, d.h ~25% im Schnitt vom Gesamtumsatz geht an das Auktionshaus und da soll nichts mehr ürbirg bleiben? :wut: und die anderen Großen Auktionshäuser haben ähnliche Auktionstrukturen.

    So schlecht wird es denen 100% nicht gehen.

    Zitat:
    " zumal: Der Preis von 600 US$ übersteigt das Jahreskauflimit so manchen Sammlers deutlich..."

    Für diese Kategorie Sammler war die Seite bisher eh nicht erstrebenswert, weil die preisgünstigen Münzen im Segment von 20-50€ eh kaum in Auktionen vorkommen.

    Was sollen Händler davon haben, wenn ein Sammler nicht mehr nachsehen kann, wie die Münzen im Schnitt auslaufen? Vergleiche für Sammler gibt es ja genügend sei es alte Auktionskataloge, Zeitschriften bzw Verkaufangebote von diversen Händlern etc..
     
  9. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Durch Abschottung werden die (gestrigen) Händler das Nachsehen haben!

    Warum drängt sich mir immer wieder der Eindruck auf, dass Händler mit Sammlern nichts zu tun haben wollen? Ein informierter Sammler stört doch nur.

    Ich Döspadel habe tatsächlich den Händlern eine positive Absicht für die Bereitstellung unterstellt.
    Egal welches Hobby man hat, ohne Informationen geht nichts! Was es bedeutet ohne diese zu handeln, erleben wir fast täglich, bei diversen Anfragen zu Kommerzprodukten und sonstigen überteuerten "Dingern"
     
  10. hegele

    hegele Registered User

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    Meine Erfahrung bei den Händlern meines Vertrauens ist exakt das Gegenteil, da wird auch mal gefachsimpelt und meine Fragen werden immer ausgiebig beantwortet.
    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es im Eurobereich, wo jeder nur nach dem billigsten Preis hechelt, anders ist, weil den Händlern zu wenig übrig bleibt, um die Kosten einer intensiven Beratung zu bezahlen.
     
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