Das Coronavirus und die Auswirkungen

chrisild

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Kennst du deine Kontakte der letzten 14 Tage?
Einige ja (besonders die, mit denen ich arbeite oder sonstwie regelmäßig zusammen bin), andere kenn' ich nicht. Natürlich wird man nicht jede Zufallsbegegnung, die etwas länger dauerte oder "zu dicht" war, entsprechend einordnen können, vielleicht wird man sie nicht einmal als solche registrieren. Aber vielleicht sind's ja auch nur Leute, die sich für viral unbesiegbar halten. :D

@Schneeflocke78 - Die App ist zwar hilfreich, aber wenn es beispielsweise um Saisonarbeiter oder auch um Touristen geht, nicht das Gelbe vom Ei. Denn sie funktioniert ja bislang ausschließlich "national". Ein Besucher wird sie vielleicht gar nicht erst installieren ... und jemand aus einem Land, in dem es eine funktionierende App auf Basis des Apple-Google-Frameworks gibt, kann sie gar nicht installieren, ohne die andere zu löschen.

Christian
 

bayreuth

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Kennst du deine Kontakte der letzten 14 Tage?
Ja. Die beiden Personen die mit mir einmalig im gleichen gut gelüfteten Raum für einige Minuten "Betriebsführung für einen oberen Hierarchen" (mit Abstand, leider ohne Maske) waren, sind mir namentlich bekannt (ein Kollege und der Gast). Leider konnte man das nicht Online machen, weil der Gast unbedingt persönlich vorstellig werden wollte (man hat ja in der Pandemie nichts besseres zu tun), und drücken konnte ich mich auch nicht da 2 Kollegen in Urlaub waren und sonst keiner da.
Ansonsten habe ich keinen Kontakt ohne beiderseitige Masken (meine FFP3) und Mindestabstand mit anderen Personen gehabt, weder privat noch beruflich (In der Kantine kann nur Essen zum mitnehmen abgeholt werden mit Maskenpflicht für alle ab Gebäudetür, ich gehe immer gleich zu Beginn, da ist wenig los und die Mitnahmeboxen noch nicht "potentiell angetatscht". Sobald da Pflicht steht und eine Abmahnung droht für Maskenverweigerung können komischerweise auch erklärte Maskengegner und Virenleugner (gibt es leider hier auch einige) eine Maske aufziehen, oder draußen bleiben und nichts essen. Konsequenz: Die Ansteckungsrate im Betrieb ist inklusive den ersten Fällen im März deutlich niedriger als in der Umgebung oder Deutschem Durchschnitt). Mit wenigen Ausnahmen haben sich alle Infizierten anderswo angesteckt, nur in einer Handvoll Fälle geht man davon aus das ein Kollege sich am Arbeitsplatz den Virus von einem anderen Kollegen geholt hat (das war vor allem Anfang April der Fall, als man Masken noch als Option und nicht als Pflicht hatte). Ich nehme meist 2 Gerichte, dann habe ich gleich noch ein Abendessen zum Aufwärmen für zuhause, und muss nicht meine Vorratskonserven aufbrauchen).
Durch angepassten Fahrweg und Tageszeit bei der Fahrt von und zur Arbeit konnte ich auch dort weitgehend ungestört fahren (wenn einem auf 7 km Fahrstrecke im Schnitt 2-4 Leute entgegenkommen auf dem gleichen Weg (manchmal gar keine) halte ich das für beherrschbar, da ich ausweichen kann wenn mir jemand zu nahe kommt. Wobei meine FFP3-Maske mich wahrscheinlich vor einer möglichen Infektion schützen würde, falls mich einer absichtlich anhustet.
Es geht also, wenn man will. Würden alle so handeln, wäre der Virus schon lange besiegt.
 
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