Das Coronavirus und die Auswirkungen

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Wir kratzen bereits an der 20.000er Marke.

Ich bin echt gespannt, ob sich tatsächlich an den Zahlen was ändert ab Mitte der Woche.
 

bayreuth

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Am Wochenende wird in Villariba nochmal kräftig gefeiert und auch protestiert (v.a. in Berlin).
Ich denke die Fallzahlen werden noch die ganze nächste Woche (wegen der Inkubationszeit) auf hohem Niveau verharren, erst danach geht es langsam nach unten (hoffentlich, da die Schulen ja noch offen sind).
 

hh1969

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Viele Restaurants erleben gerade ein Last-Minute-Buchungsfestival. Ob das so gut ist?
 
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Am Wochenende wird in Villariba nochmal kräftig gefeiert und auch protestiert (v.a. in Berlin).
Ich denke die Fallzahlen werden noch die ganze nächste Woche (wegen der Inkubationszeit) auf hohem Niveau verharren, erst danach geht es langsam nach unten (hoffentlich, da die Schulen ja noch offen sind).
Die Zahlen werden erstmal einbrechen um dann im Dezember wieder anzusteigen.
Aber ist doch kein Problem. Machen wir eben einen Lockdown im Februar, dann wieder im Mai und vielleicht September nochmal.
Wenn alle Kneipen und Kinos pleite sind, dann meckern die beim 5. Lockdown auch nicht mehr.
Ironie aus.....
 

bayreuth

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Die Zahlen werden erstmal einbrechen um dann im Dezember wieder anzusteigen.
Aber ist doch kein Problem. Machen wir eben einen Lockdown im Februar, dann wieder im Mai und vielleicht September nochmal.
Wenn alle Kneipen und Kinos pleite sind, dann meckern die beim 5. Lockdown auch nicht mehr.
Ironie aus.....
Kneipen dürften doch eigentlich in Deutschland gar nicht mehr existieren. Die sind doch alle schon pleite gegangen, als man vor einigen Jahren die Rauchverbote zum Schutz der Mitarbeiter und Nichtraucher eingeführt hat. Da war das Geschrei ja monatelang zu hören. Oder im ersten Lockdown vor enigen Monaten...
Die Regelung sieht doch vor, dass Betroffene 70% des Novemberumsatzes 2019 ausbezahlt bekommen können (Umsatz, nicht Gewinn!). Wer zusperrt hat nur die Miete/Kredite und stark reduzierte Nebenkosten an der Backe. Die Mitarbeiter gehen doch eh auf Kurzarbeit wenn zu ist. Wer da als Inhaber pleite geht, hat entweder 2019 lächerlich zu niedrige Umsätze versteuert (dann gehört es denen nicht anders), oder ein Geschäftsmodell das zu hinterfragen ist (wenn Miete / Kredite + Nebenkosten > 50% des Umsatzes (!) einer Gaststätte sind kann man m.E. nicht mehr viel verdienen wenn man die Einsatzstoffe (Essen und Getränke) nicht nachts beim Nachbarn klaut und die evtl. Angestellten nicht bezahlt. Das Finanzamt will ja auch ein großes Stück vom Kuchen.

Die meisten Kinos in Deutschland gehören großen Ketten, die Angestellten sind oft Teilzeitkräfte oder Mindestlöhner. Wenn so eine Kette mal pleite geht, ist es nicht schade drum. Irgendwann macht ein neues auf. Die wenigen alteingesessenen Familienbetriebe die es noch gibt, sind wohl meist auch Eigentümer des Kinogebäudes, in der Regel seit Jahrzehnten (und damit abbezahlt).
 
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... bei uns verzichtet die islamische Gemeinde FREIWILLIG auf das Freitagsgebet ... aber Gottesdienste -- wo sich doch nachweislich sehr viele Menschen in der jüngeren Vergangenheit infiziert haben -- bleiben erlaubt. Das verstehe ich nicht, zumal der November mit kirchlichen Feiertagen dicht "besetzt" ist und die Ansteckungsgefahr in den Kirchen Realität ist.
Ach ja, in 8 Bundesländern sind nächstes Jahr Landtags-/Kommunalwahlen und die Bundestagswahl ... ein Schelm wer böses dabei denkt.
Muslimische Freitagsgebete sind wahrscheinlich auch deutlich besser besucht als christliche Gottesdienste. Und Ansteckungsfälle in Kirchen hat es m.W. bis jetzt auch nur bei Freikirchen gegeben, die gerne mal Gottesdienste a la Ringelpiez mit Anfassen feiern. In evangelischen Kirchen ist momentan jedenfalls noch weit, weit mehr Platz als ohnehin schon. Ansteckungsgefahr herrscht hier eher nicht! Und welchen Einfluss eine Handvoll Kirchgänger auf den Ausgang irgendwelcher Wahlen haben sollte, ist mir auch nicht deutlich ...
 
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Seltengast

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Wir wissen alle, dass sich die meisten Cluster durch Partys in Verbindung mit übermäßigem Alkoholkonsum entwickelt haben. Aber wie will man verhindern, dass sich das Volk abends und nachts nicht doch durch die Gassen zieht?
Also erster Schritt: Kneipen zu. Dass ist angesichts der Dynamik im Geschehen zwingend notwendig. Und dsas wird ab Montag passieren.

Aber wie geht man mit Speisegaststätten um? Soll da jetzt kein Alkohol ausgeschenkt werden? Wir wissen doch alle, dass man dann zum nächsten Restaurant geht und sich ein paar Flaschen mitnimmt.
Oder Stichwort Eventgastronomie: Ist das laut Verordnung eine Speisegaststätte oder eine Kneipe? Da sind in den letzten Jahren soviel Schlupflöcher entstanden, dass die Grenzen fließend sind.

Wie will man jetzt verfahren? Bevor der Eine zum Anderen und der Andere zum Einen zeigt, hat man das kompromisslos und nüchtern entschieden: Alle machen dicht. Ich finde das konsequent und richtig. Wenn entsprechend entschädigt wird, aber so soll es ja aussehen.
Eine weitere Blamage mit etwa den Hilfen für die Solos können die sich eigentlich nicht mehr erlauben.
Aber bei Altmaier weiß man ja bekanntlich nie...

Man muss einfach etwa sieben bis zehn Tage vorausrechnen. Und das bei einem exponentiellen Wachstum der positiven Testergebnisse. Wir lesen gerade, was in Belgien passiert. Insofern halte ich die Kontaktbeschränkung in der Form für richtig und notwendig. Und das passiert nicht oft, dass ich die Politik von Merkel loben muss, auch wenn ich dabei Plaque bekomme. ;)
Nur das mit den Gottesdiensten hätte ich anders geregelt. Aber da haben sich offensichtlich die Christsozialen durchgesetzt... :mad:
 
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