Das Coronavirus und die Auswirkungen

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Hä, geht es jetzt hier um niedrigere Krankenkassenbeiträge und Sparen von Vorstandsgehälter !?!
Verstehe jetzt nicht ganz deine Ausführungen.
oder meinst du dass man mit den dann zur Verfügung stehenden Vorstandsgehältern die Ausbildung von Krankenhauspersonal bezahlen soll und das aber schon natürlich vor 2 Jahren hätte voraussehen müssen dass so eine Situation entsteht und dann jetzt genügen Fachpersonal in den Intensivstationen zur Verfügung stünde?
 
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bayreuth

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Bayreuth, ich hatte schon was stehen, habe es aber wieder gelöscht.

Ich war oft bei deinen Meinungen, aber jetzt gehst du in meinen Augen zu weit.

Unfassbar, wie du dich äußerst. So viel Verachtung anderen Meinungen gegenüber, so viel spürbaren Hass auf diese Menschen.

Beantworte mir eine Frage. Was würdest du mit den Andersdenkenden gern machen?!

Deine Äußerungen und das was da kommen würde, wenn du dürftest, machen mir mehr Angst, als das bissle Querdenken.

Nur so am Rande, als "Klimaaktivisten" eine Sitzung gestört und sich vom Reichstag abgeseilt haben, hat man Beifall geklatscht.

Aber das waren ja auch die Guten.


Und wenn ich dann das lese, frage ich mich, wie man das alles noch wählen kann und was noch alles passieren muss, bis auch der Letzte kapiert, dass hier gehörig was falsch läuft!

"Aktivisten" jeder Art hätte ich ebenso belangt, wenn sie illegales tun und damit Recht bzw. Hausrecht brechen. Keine Kompromisse. Die Regeln für Besucher im Reichstag sind eigentlich klar. Zivilisiertes Benehmen im ganzen Gebäude (versteht sich eigentlich von selbst), keine Fotos, und wenn man auf der Besuchertribüne des Plenarssales ist, hat man sich absolut ruhig zu verhalten und nicht herumzutanzen. Zumindest war das so um 2005 herum noch so, als ich mir das mal vor Ort angeschaut habe.
 

bayreuth

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Ja muss man und ich würde mir wünschen das alle auch mal darüber nachdenken warum könnte unser Gesundheitssystem überlastet werden. Und nicht nur Oberflächlich Corona anführen sondern mal Tiefgründiger nachforschen.
Dann kommt man ganz schnell darauf, das wie überall alles Tot gespart wird. Und warum, weil wir uns ~ 200 Krankenkassen mit 200 Vorständen usw. leisten und das ohne das es was bringt. Der Beitragssatz ist von der Politik festgesetzt, ergo würde eine KK reichen und wir sparen 199 Vorstandsgehälter und vieles mehr.
Warum gibt es so wenig Qualifiziertes Personal? Weil so eine Pandemie nur alle 100 Jahre mal auftritt und man deshalb keinen Handlungsbedarf sah obwohl es bereits 2012 eine Studie im Auftrag der Bundesregierung erstellt wurde.
Aber die Masse sieht aktuell nur Corona, warum das alles so ist wird wie immer nicht Hinterfragt und wer das tut ist.....
Naja ihr wisst schon oder auch nicht.
Auch wenn es nichts zum eigentlichem Thema beiträgt: Das Problem sind nicht 200 Krankenkassen mit 200 Vorständen. Das Problem ist ein ineffizienter Verwaltungswasserkopf bei einer großen Anzahl dieser Kassen (das mancherorts sehr hohe Vorstandsgehalt ist ein Aspekt, die Glaspaläste in jeder Kleinstadt sind da deutlich teurer, ebenso die Heerschar derjenigen, die handschriftlich eine Tabelle ausfüllen, dann 2 h Kaffeetrinken und am Nachmittag noch eine Runde warmes Wasser rechts herum rühren, bevor es um 3 in den wohlverdienten Feierabend nach einem stressigen Tag geht...).
Eine staatliche Kommunismuskrankenkasse für alle würde das Problem nicht lösen, sondern nur noch schlechtere Leistung bringen und den Verwaltungsapparat immer weiter aufblähen, und wenn das Geld knapp wird, werden die Beiträge angehoben (siehe öffentlich-rechtliches Fernsehen, oder britisches NHS...). Ärzte und Krankenhäuser leben von den Privatpatienten, weil diese min. 2,3 mal soviel zahlen wie es für die Behandlung eines Kassenpatienten gibt. Wenn der Überhang wegfällt, fehlt das Geld für neues Equipment, ergo schlechtere Leistung.
In den 90ern konnte man die gesetzliche Kasse frei wählen. Da gab es einige, die hatten einen Beitrag der DEUTLICH unter anderen lag, weil man effizient ohne teure Verwaltungsinfrastruktur und Glaspaläste die Arbeit in einem zentralen schmucklosen Bürogebäude mit hohem Digitalisierungsanteil damals schon gemacht hat (und diese Kassen haben man glaubt es kaum, wirtschaftlich gearbeitet). Erst der Quatsch mit dem Standardbeitrag hat dazu geführt, dass diejenigen, die früher Wirtschaftlich gearbeitet haben, bestraft werden. Natürlich setzt da dort eine Mitnahmementalität ein, weil, was man nicht ausgibt, muss man faktisch abführen an die Konkurrenz, die in ihrem ineffizienten Tun verharren kann (und noch Geld für Werbung heraushaut) wie das Bundesland Berlin dank Länderfinanzausgleich...
 

hh1969

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Bisher 21.014 Neuinfizierte heute.

Die exponentielle Ausbreitung hat man zwar einstweilen unterbunden. Wirklich besser wird es aber auch nicht.

Man darf sehr gespannt sein, welche Maßnahmen Richtung Weihnachten und Silvester kommen werden.
 
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Das mit der Abstandsregel ist doch gar nicht so schwer. Unsere glorreiche Fußballnationalmannschaft hat das doch gestern sehr eindrucksvoll gegen die Spanier demonstriert ...
...und dazu noch "Passives Abseits" für Jedermann leicht verständlich und anschaulich 90+ Minuten dargestellt... :)

Zu den Zahlen der Neuinfizierten und etwaiger Prognosen bezüglich einer Zunahme bzw. einer Art "Plateaubildung" und ggf. einer Abnahme aufgrund der stattfindenden Lockdown-Maßnahmen, schaue ich mir die Corona-Landkreiskarte des 'Tagesspiegels' an (das RKI-Dashboard ist mir mobil zu unübersichtlich):

Hierbei vergleiche ich das Verhältnis von Neuinfizierten-Quote (je 100.000/7 Tage) zu den 'Aktiven Fällen' (je 100.000), man kann sich auch eine Listendarstellung dieser Inzidenzen der Landkreise nach höchstem und niedrigstem Wert anzeigen lassen.

Bei der Darstellung der 'Aktiven Fälle' liegen beispielsweise Heilbronn und Gelsenkirchen auf Platz 2 und 3 mit jeweils einem Wert von aktuell gut 800/100.000 bei einem 7-Tage Inzidenzwert 'Neuinfizierter' von "nur" 215 bzw. 230.

Mir stellt sich daher die Frage:
Haben diese Landkreise noch eine möglicherweise erhebliche Zunahme der Neuinfizierten/des Index-Wertes vor sich ?
Haben sie ihren Höchststand erreicht und verharren eventuell quasi auf hohem Niveau und bilden sich die Lockdown-Maßnahmen in gewisser Weise ab?

Aufgrund der sehr individuellen Dynamik und insbesondere auch der großen Verschiedenheit von Zusammensetzung, Region, Einwohnergröße, Testhäufigkeiten etc. allgemein in den Kreisen sind hier Vergleiche schwierig, aber Tendenzen dürften zu beobachten sein (die entsprechend unterschiedlich stark bemerkbar sind).

Edit: Link zu Karte und weitere Daten vom 'Tagesspiegel'

 
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Es sind über 22.000 geworden.

Nach 16 Tage hat sich nichts verbessert.
Natürlich wird man es das großen Erfolg verkaufen. Aber das was noch kommt, wird noch viel härter werden.

Bayreuth, da magst du "Eindringling" in den Reichstag alle gleich behandeln wollen, unsere Politiker tun es jedenfalls nicht.
Das ist scheinheilig, was die tun.

Dennoch bleibe ich dabei, deine Art der Äußerungen sind für mich mittlerweile bedenklich.

Kleiner Adler, mann muss den Gesamtkontext sehen mit den Krankenkassen.
Das ist ja nur ein Beispiel.

Jegliches derzeitiges Versagen wird mit Corona begründet, liegt aber zum Großteil viel tiefer und fördert das Missmanagement der letzten Jahre hervor.

Leider lassen sich sehr viele beeinflussen und hinterfragen nichts mehr.

So werden viele auch ein Böllerverbot schlucken, was immer größere Kreise bei den Politikern zieht.

Dieses Land, bekommt genau was es verdient. U.A. Ministerinnen mit solchen Aussagen.


Die Serie Nachtfalke aus den 80ern endete immer mit dem Satz "Gute Nacht Amerika, wo immer sie sind". War damals nett gemeint.

Ich würde es negativ umbenennen.

Gute Nacht Deutschland, was immer du noch tust.
 
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hh1969

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Das Böllerverbot an Silvester - die Diskussion nimmt Fahrt auf. Zuständig für die Entscheidung seien die Kommunen.

Lustige - um nicht zu sagen fadenscheinige - Begründungen werden ins Feld geführt:

a) Krankenhäuser sollen entlastet werden.

b) In der derzeitig aufgeheizten Stimmung sei es nicht sinnvoll, wenn große Teile der Bevölkerung mit Sprengstoff rumrennen.

Anstatt einfach zu sagen, dass man keine Silvesterparties haben möchte.....
 
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Das Böllerverbot an Silvester - die Diskussion nimmt Fahrt auf. Zuständig für die Entscheidung seien die Kommunen.

Lustige - um nicht zu sagen fadenscheinige - Begründungen werden ins Feld geführt:

a) Krankenhäuser sollen entlastet werden.

b) In der derzeitig aufgeheizten Stimmung sei es nicht sinnvoll, wenn große Teile der Bevölkerung mit Sprengstoff rumrennen.

Anstatt einfach zu sagen, dass man keine Silvesterparties haben möchte.....
b) fand ich besonder interessant, hat da wer angst?
 
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Wie immer bisher, die völlig planlose Hammermethode.

Klar, kann es keine Silvesterpartys geben.

Aber den Familien das Böllern zu verbieten und Corona vorschieben, dümmer kann Politik nicht sein.

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
 

Tobias Honscha

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Wenn ich mir die aktuellen Zahlen ansehe, denke ich, dass es in der nächsten Woche zu einer Verschärfung des Lockdowns kommen wird.
Zum Thema Silvesterknallerei:
Hier muss ich mich leider als Fan desselbigen brandmarken - meine Söhne sowieso. Trotzdem verzichte ich dieses Jahr freiwillig darauf, obwohl wir die Knaller nur mit Familienmitgliedern anzünden würden.
Dass es dieses Jahr keine großen Partys geben wird, steht ja jetzt schon fest.
 
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