Das Coronavirus und die Auswirkungen

Registriert
10.06.2002
Beiträge
1.147
Punkte Reaktionen
708
Website
luitvanderlinde.nl
Ebay Username
eBay-Logo lvdlinde
Ich fände eine Impfpflicht für spezielle Arbeitsfelder (Krankenhaus, Pflegeheim, etc) sehr gut.
Der letzte Satz trifft den Nagel sprichwörtlich auf den Kopf - während es in anderen Ländern bereits eine Impfpflicht gibt bzw. diese vor dem Winter eingeführt wird in Deutschland das Thema wieder bis zum Erdrücken durchdiskutiert und falls es dann mal ein Ergebnis gibt ist es irrelevant, weil die Corona-Lage bereits eine ganz andere ist.

Das ist so, als wenn Brasilien bei 8:1 Rückstand in der 90. Minuten Neymar einwechselt mit dem Glauben jetzt wird alles besser....

Aber was erwartet man denn auch anderes in D?
Freut euch, hier in den Niederlanden sind wir immer noch in Lockdown weil unsere Regierung sich nicht traut, 2G einzuführen, weil sich die Ungeimpften diskriminiert fühlen würden. Es versteht sich von selbst, dass eine Impfpflicht gar nicht zur Diskussion steht.
 

B555andi

Moderator
Teammitglied
Registriert
18.02.2004
Beiträge
6.940
Punkte Reaktionen
6.028
Ja.

Allerdings hat auch der Staat(!) meine "abweichende" Meinung zu tolerieren.
Zu ergänzen wäre, dass es einen riesigen Unterschied zwischen Meinungen und Handlungen gibt. Die Meinung Einzelner zu bestimmten Themen sollte für unsere demokratische Gesellschaft kein Grund zum Hyperventilieren sein (wenn man von strafrechtsrelevanten Dingen mal absieht). Wenn den Meinungen dann Taten folgen, kann es durchaus anders aussehen.

Wenn man der Meinung ist, Tempo 30 Zonen sind der größte Blödsinn, ist das eben so. Braust man dann aber mit 60 durch eine solche und wird geblitzt...

Wir sind kein loser Zusammenschluss selbständiger Ich-AGs, die je nach Laune entscheiden können, ob sie eine Regel akzeptieren oder nicht. In unserer Demokratie haben wir bestimmte Zuständigkeiten an gewählte Parlamente usw. abgegeben. Deren durch Mehrheitsbeschlüsse zustande gekommenen Regelungen sollte man entsprechend akzeptieren, den Rechtsweg bestreiten oder mit den Konsequenzen leben, wenn man dagegen verstößt.
 
Registriert
23.03.2021
Beiträge
608
Punkte Reaktionen
346
Zu ergänzen wäre, dass es einen riesigen Unterschied zwischen Meinungen und Handlungen gibt. Die Meinung Einzelner zu bestimmten Themen sollte für unsere demokratische Gesellschaft kein Grund zum Hyperventilieren sein (wenn man von strafrechtsrelevanten Dingen mal absieht). Wenn den Meinungen dann Taten folgen, kann es durchaus anders aussehen.

Wenn man der Meinung ist, Tempo 30 Zonen sind der größte Blödsinn, ist das eben so. Braust man dann aber mit 60 durch eine solche und wird geblitzt...

Wir sind kein loser Zusammenschluss selbständiger Ich-AGs, die je nach Laune entscheiden können, ob sie eine Regel akzeptieren oder nicht. In unserer Demokratie haben wir bestimmte Zuständigkeiten an gewählte Parlamente usw. abgegeben. Deren durch Mehrheitsbeschlüsse zustande gekommenen Regelungen sollte man entsprechend akzeptieren, den Rechtsweg bestreiten oder mit den Konsequenzen leben, wenn man dagegen verstößt.
Gut auf den Punkt gebracht.
 

B555andi

Moderator
Teammitglied
Registriert
18.02.2004
Beiträge
6.940
Punkte Reaktionen
6.028
Es wird in diesem Thread auch gerne über falsche Entscheidungen, langes Zögern usw. unserer Politik bzw. der Exekutive lamentiert. Da mag sicher nicht alles so laufen, wie wir uns das bisweilen vorstellen. Es ist aber auch immer einfach zu kritisieren. Wenn man selbst in der Verantwortung steht, ist das was ganz anderes.

Ich habe einen ganz engen Einblick in den Stab, der hier die Vor-Ort-Maßnahmen in der Pandemie beschlossen und koordiniert hat.

Das ist kein Kasperleshaufen profilsüchtiger Politiker - da sind hochprofessionelle Fachleute vertreten (ok, ein paar Politiker sind auch dabei...), die vor vollkommen neuen Herausforderungen standen. Ich weiß, wie da mit Entscheidungen gerungen wurde und wie schwer die Verantwortung zu tragen ist, mit seinen Entscheidungen Menschenleben zu gefährden oder auf der anderen Seite berufliche Existenzen aufs Spiel zu setzen.

Man hatte keinerlei Erfahrungen mit einer solchen Situation und musste einfach mal loslegen, auf Sicht fahren und kurzfristig umsteuern. Anfang 2020 hatte man die Bilder aus Italien vor Augen mit den Särgen, die sich in den Kirchen stapelten, von Krankenhäusern abgewiesene Patienten, Triagen, es gab keinen Impfstoff usw. Wichtigstes Ziel war, dass unser Gesundheitssystem nicht in gleicher Weise zusammenbricht. In der Abwägung der Grundrechtsgüter gegeneinander wird immer das Leben von Menschen an erster Stelle stehen.
 
Registriert
31.12.2013
Beiträge
1.409
Punkte Reaktionen
950
Es wird in diesem Thread auch gerne über falsche Entscheidungen, langes Zögern usw. unserer Politik bzw. der Exekutive lamentiert. Da mag sicher nicht alles so laufen, wie wir uns das bisweilen vorstellen. Es ist aber auch immer einfach zu kritisieren. Wenn man selbst in der Verantwortung steht, ist das was ganz anderes.

Ich habe einen ganz engen Einblick in den Stab, der hier die Vor-Ort-Maßnahmen in der Pandemie beschlossen und koordiniert hat.

Das ist kein Kasperleshaufen profilsüchtiger Politiker - da sind hochprofessionelle Fachleute vertreten (ok, ein paar Politiker sind auch dabei...), die vor vollkommen neuen Herausforderungen standen. Ich weiß, wie da mit Entscheidungen gerungen wurde und wie schwer die Verantwortung zu tragen ist, mit seinen Entscheidungen Menschenleben zu gefährden oder auf der anderen Seite berufliche Existenzen aufs Spiel zu setzen.

Man hatte keinerlei Erfahrungen mit einer solchen Situation und musste einfach mal loslegen, auf Sicht fahren und kurzfristig umsteuern. Anfang 2020 hatte man die Bilder aus Italien vor Augen mit den Särgen, die sich in den Kirchen stapelten, von Krankenhäusern abgewiesene Patienten, Triagen, es gab keinen Impfstoff usw. Wichtigstes Ziel war, dass unser Gesundheitssystem nicht in gleicher Weise zusammenbricht. In der Abwägung der Grundrechtsgüter gegeneinander wird immer das Leben von Menschen an erster Stelle stehen.
Alles richtig, was du schreibst und ich würde dir zu 100% zustimmen.

Wenn wir nicht 2022 hätten, sondern 2020.

Und das mag auf die örtlich Zuständigen vielleicht passen, aber auf den Politikerhaufen, vor wie nach der Wahl, die Hälfte ist ja noch dabei, sicher nicht.
 
Registriert
05.04.2008
Beiträge
2.592
Punkte Reaktionen
1.804

Alles richtig, was du schreibst und ich würde dir zu 100% zustimmen.

Wenn wir nicht 2022 hätten, sondern 2020.

Und das mag auf die örtlich Zuständigen vielleicht passen, aber auf den Politikerhaufen, vor wie nach der Wahl, die Hälfte ist ja noch dabei, sicher nicht.

Zweifelsähende Schlagzeile... Artikel aber hinter einer Bezahlschranke :respekt:

Und zum Rest einfach nur noch :zzz:
 
Registriert
31.12.2013
Beiträge
1.409
Punkte Reaktionen
950
Soll es geben bei Welt, dass die Artikel nach einiger Zeit dahinter verschwinden. Respekt, dass du das nicht weißt :respekt:

Zum Rest einfach nur noch :zzz:
 
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet